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Geschrieben von Michelin-Männchen am 20.03.2007 um 10:01:

  RE: Meine Meinung

Zitat:
Original von Kalmit
schönes Thema. MM (begeisterter Fahrer PS-starker Karossen) hat ja im Zuge der Helmdiskussionen schon öfters gesagt, er fände eine Radwegebenutzungspflicht für gut - wie komischerweise viele Helmträger. Als joaquin von einem Idioten beinah deswegen mal Prügel bekommen hätte, fiel ihm nichts anderes ein, als dem Idioten recht zu geben - schließlich gehört ein Radler auf den Radweg. Punkt.

Du solltest mal mit Deiner Therapeutin reden. Sowohl gegen Helmphobie, als auch gegen Sozialneid kann man etwas tun.



Geschrieben von Kalmit am 20.03.2007 um 10:02:

  RE: Meine Meinung

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Du solltest mal mit Deiner Therapeutin reden. Sowohl gegen Helmphobie, als auch gegen Sozialneid kann man etwas tun.


Ich hab keine Therapeutin, kann ich mir nicht leisten. Huch, schon wieder sozialneid... laut lachen Trink brüderle, trink *hicks*



Geschrieben von Michelin-Männchen am 20.03.2007 um 10:31:

  RE: Meine Meinung

Zitat:
Original von Kalmit
Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Du solltest mal mit Deiner Therapeutin reden. Sowohl gegen Helmphobie, als auch gegen Sozialneid kann man etwas tun.


Ich hab keine Therapeutin, kann ich mir nicht leisten. Huch, schon wieder sozialneid... laut lachen Trink brüderle, trink *hicks*

Es gibt auch welche, die arbeiten pro bono.



Geschrieben von Arno am 20.03.2007 um 10:35:

  RE: Meine Meinung

Zitat:
Original von Kalmit
@Arno: Inwzischen gab es auch noch wenn ich mich nicht irre ein Urteil, dass man das blaue Schild ignorieren darf, wenn die Fahrbahn der Straße qualitativ deutlich besser ist als die des Radweges. Daher weg mit diesem Quatsch. Die Straßen gehören den Radfahrern genauso wie den Autofahrern!


.. hm das sind ja meistens Einzelentscheidungen, oder? Kannnst Du das mal rausfinden, was/wie das war?

Danke,
Arno



Geschrieben von Fraenki am 20.03.2007 um 10:42:

  RE: Meine Meinung

Zitat:
Original von Arno
Zitat:
Original von blaho
Contra Abschaffung wäre die Möglichkeit, dass es nicht nur für geübte Radler gilt sondern auch für Kind, Oma, Opa...etc.


Meinst Du denn, Omi tummelt sich auf der Autostraße, wenn es daneben einen Radweg gibt? Glaube ich kaum. Genauso bei entsprechend erzogenen Kindern. Das hat ja nix mit der jetzigen Pflicht zu tun. Bei der Petition geht es doch um etwas anderes (s.o.).

Das diese dann auf den Radwegen fahrenden Teilnehmer (Omis usw.) aus den hier gut zusammengefassten Gründen immer noch nicht sicher sind, ist ein verkehrspolitisches Problem, das nur durch umfassende Maßnahmen gelöst werden kann (siehe z.B. in den Niederlanden oder hier, ab "Bewertung").

Arno


Aber ich. Ich wohne in einem kleinen Nebenort bei KH. Den zu erreichen, heißt eine Steigung von 2 -3 % in Kauf zu nehmen. Die Straße ist stark befahren, und seitlich befindet sich ein Radweg. Ich selbst nutze den Weg nicht, aber oft beobachte ich ältere Leute, die sich auf der Straße - im warste Sinne -hochschlängeln.
Keine Seltenheit.



Geschrieben von le coq sportif am 20.03.2007 um 10:55:

 

naja, aber das beweist doch, daß es eigentlich darum geht, die bestehenden zustände zu legalisieren, und das ist in meinen augen durchaus sinnvoll.

es geht ja nicht darum, alle dazu zu bringen, auf der straße zu fahren, sondern denen, die auf der straße fahren wollen, dies auch zu erlauben.

wenn trotz radwegnutzungspflicht omas auf der straße fahren, wird sich daran auch durch die abschaffung der pflicht nichts ändern - aber die rennradler haben wenigstens das recht auf ihrer seite.

gemischte rad- und fußgängerwege finde ich im übrigen am schrecklichsten - als "stärkerer" muß man auf alle rücksicht nehmen, muß trotzdem ständig ausweichen und wird noch blöd angemacht, wenn man es wagt, leise zu klingeln. wenn man stattdessen guten gewissens auf der straße fahren dürfte, würde ich als bereicherung empfinden.



Geschrieben von Rino Albergo am 20.03.2007 um 11:00:

 

rennräder gehören prinzipiell auf die strasse ... trägt auch zur kostenfreien verkehrsberuhigung bei, sollte von der politik daher gefördert werden ... allerdings bekomme ich angst, wenn autos schneller als ca. 70 fahren ... daher: in der stadt teil der fahrbahn optisch für radfahrer markieren => weniger platz für dei autos => geringere geschwindigkeit => weniger unfälle ... schnellstraßen, landstraßen: möglichst ausbau von ununterbrochenen rad- oder wirtschaftswegen => förderung der naherholung via drahtesel usw. blablabla



Geschrieben von Fraenki am 20.03.2007 um 11:09:

 

Zitat:
Original von Rino Albergo
rennräder gehören prinzipiell auf die strasse ...


sehe ich genauso. Ich wohne ja wirklich in einer ländlichen Gegend,
aber was bei uns teilweise als Radweg gekennzeichnet wird, da sträuben sich einem die Haare. Vor allem völlig unsinnig.
Was ich aber schon des öfteren festgestellt habe, auf einigen s. g.
"Radwegen" wurden die blauen Schilder abmontiert.



Geschrieben von teufelsberg am 20.03.2007 um 11:55:

 

teilweise wird auch die schiderrealität der gesetzeslage angepasst, leider nicht durchgängig.

so ist es dann immer eine einzelfallentscheidung, ob ich den rechtswidrig mit blauem schild gekennzeichneten radwegnutzen muss oder nicht (besser gesagt, ob das ev. auswirkungen auf die haftung hat).

eine generelle trennung von auto- und radverkehr ist natürlich am besten, aber davon sind wir nunmal weit entfernt und innerorts ist dies gar nicht möglich.

derzeit wirklich ärgerlich sind schilder, die an den letzten stücken vor kreuzungen "übrig geblieben" sind. der ganze radweg ist völlig unzumutbar, kurz vor der kreuzung besonders (oft noch eingeengt durch geländer, fußgänger sind nicht die ausnahme sondern die regel,...), doch gerade hier muss ich den dann benutzen.
damit die autofahrer "ihre" rechtsabbiegerspur für sich haben. das bringt allerdings gar nichts, da sie ja ohnehin auf die radfahrer und fußgänger warten müssen. hier hat offenbar das "gefühl" der autofahrenden verkehrsplaner die rationale abwägung ausgeschaltet.



Geschrieben von maniroller am 20.03.2007 um 12:17:

  RE: Meine Meinung

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
gegen Sozialneid kann man etwas tun

Gegen Sozialneidphobie neuerdings auch.
Vielleicht sollten wir mal sammeln, damit Du Dich einer solchen Therapie unterziehen kannst?



Geschrieben von Fraenki am 20.03.2007 um 12:18:

 

Völlige unnsinige Beschilderung bei uns an einer Landstrasse.

blaues Schild mit Radfahrer und Fussgänger.

10 meter dahinter.
Verbot für Fahrzeuge aller Art. Landwirtschaftlicher Weg. Frei für Radfahrer auf eigene Gefahr.

Ich nutz die Straße. blinzelnd



Geschrieben von Arno am 20.03.2007 um 12:21:

  RE: Meine Meinung

Zitat:
Original von Fraenki
... und seitlich befindet sich ein Radweg. Ich selbst nutze den Weg nicht, aber oft beobachte ich ältere Leute, die sich auf der Straße - im warste Sinne -hochschlängeln. Keine Seltenheit.


Also Du meinst, die sollten den dann besser benutzen? Du machst das ja auch nicht (frotzel) ... hilfe.. wer ist das denn?

Aus welchen Gründen genau benutzen die den Radweg denn nicht? Ist der wegen irgendwelchen Gründen doch ziemlich unbenutzbar, ist es vielleicht der Altersstarrsinn der Alteingesessenen oder sind diese älteren Herrschaften vielleicht breiten Beines mit einer 6 Kilo Rennmaschine, schwarzen Strumpfhosen und diesen typischen Neon-Kugelbauch-Überziehern unterwegs? großes Grinsen

Nee jetzt im Ernst, was genau meinst Du führt dazu, daß die den nicht benutzen?

Arno



Geschrieben von Fraenki am 20.03.2007 um 12:24:

 

ich fahr auch keine Schlangenlinien nach oben.

Außerdem ist der Belag beschissen und zwei Kreisel liegen noch dazwischen. Die Streckenführung ist total für den A.....



Geschrieben von blaho am 20.03.2007 um 12:39:

 

Zitat:
Original von Fraenki
ich fahr auch keine Schlangenlinien nach oben.


Team gewechselt???

Bier



Geschrieben von Arno am 20.03.2007 um 12:49:

 

Zitat:
Original von Fraenki
Außerdem ist der Belag beschissen und zwei Kreisel liegen noch dazwischen. Die Streckenführung ist total für den A.....


Das findet man ja oft. Einzementiertes Unverständnis für den wirklichen Bedarf von Verkehrsteilnehmern. Wahrscheinlich liegt das daran, daß D-Land ja so ein Autoland ist (ja ich habe übrigens auch ne Kiste) - das Problem der deutschen Binnenkonjunktur ist ja eigentlich, daß es keinen Markt für Drittautos gibt und das deswegen dringend die Führerscheinaltersgrenze heruntergesetzt werden muss ...

Auf jeden Fall ist die ganze Geschichte ein gesellschafts- und verkehrspolitisches Problem, das nur durch umfassende Maßnahmen gelöst werden kann, wie z.B. in den Niederlanden.

Übrigens ist das da für die Rennfahrer aber auch absolut kein Zuckerschlecken. Die Radfahrer allgemein haben zwar mehr Rechte und werden auf jeden Fall als menschliche Wesen mit einem Recht auf Verkehrsteilnahme akzeptiert, wenn sich der normale Hobby-Rennfahrer aber nicht auf den eigentlich meistens nicht besonders geeigneten Radwegen befindet, was er laut Verkehrsordnung muss, dann regen sich die Autofahrer wesentlich stärker auf (also mehr Hupen, aber keine Handgreiflichkeiten wie hier).

Oder, ogkempf? Was meinst Du dazu?

Arno



Geschrieben von teufelsberg am 20.03.2007 um 13:01:

  RE: Meine Meinung

es sind zumindest nicht ausschließlich fahrer "dicker" autos, die besonders negativ auffallen.
auch jugendliche dummdödel im gti (o.ä.) und sonstige ignoranten fallen gehäuft auf.

die auffälligkeit von menschen mit ausgeprägtem "Leistungs"-Denken lässt sich auch herleiten:
"Wenn die sich richtig anstrengen und auch so viel leisten wie ich, können sie auch ein vernünftiges Auto fahren."
das oftmals geäußerte
"Wieso setzt du denn Kinder in die Welt, die ich dann auch noch mit meinen Steuergeldern durchfüttern soll"
hat sich im laufe der rentendiskussion glücklicherweise etwas reduziert.

der logische einwand: "wenn alle radler auch mit einer stinkenden blechkiste durch die statt führen wäre die verkehrssituation sicher kaum besser" erreicht viele autofahrer gar nicht, bei "gefühlten" wahrheiten setzt die ratio aus.

wieso rad-vielfahrer das nicht sehen wollen, ist schon seltsam.
dass sich intelligente menschen weigern, ihren verstand einzusetzen, ebenfalls.



Geschrieben von Fraenki am 20.03.2007 um 13:17:

 

Zitat:
Original von blaho
Zitat:
Original von Fraenki
ich fahr auch keine Schlangenlinien nach oben.


Team gewechselt???

Bier


cheffe, stänker nicht rum..... mach endlich mal einen Termin vorm 01.05. Discman will auch mit. fiesgrins



Geschrieben von Arno am 20.03.2007 um 14:36:

 

Habe gerda mal geschaut (was zum teufel ist gerda): es haben schon 3349 Leute mit bei der Petition unterzeichnet, also mehr als ein Drittel wie benötigt werden. Hoffentlich geht das bis zum 27. April so weiter!!



Geschrieben von peso am 20.03.2007 um 15:44:

  RE: Meine Meinung

Zitat:
Original von Arno
Also, damit die Petition im Bundestag beraten wird, braucht man glaube ich 10000 Mitunterzeichner der Petition.


Wie kommst du darauf?

In den Verfahrensgrundsätzen steht, daß Sammelpetitionen (um die es sich wohl handelt), welche innerhalb von 3 Wochen 50.000 Unterzeichner vorweisen können, im Petitionsausschuß einzeln aufgerufen und beraten werden müssen. Außerdem wird dann ein Vertreter des/der Petenten in die Sitzung berufen.

Der Ausschuß bzw. die Prüfer der Eingabe können auch völlig unabhängig von der Unterzeichneranzahl die Anfrage positiv bescheiden, was aber noch lange nicht bedeutet, daß es zu einer entsprechenden Gesetzesänderung kommt.



Geschrieben von Arno am 20.03.2007 um 16:27:

  RE: Meine Meinung

Ich habe jetzt mal nachgeschaut, das hatte ich aus dem TOUR Forum, da wo die Leute die Petition geplant hatten, direkt der erste Post: es steht dort aber tatsächlich nicht, daß man die 10000 definitiv für eine Petition benötigt, sondern "... Nur zum Vergleich, die Idee kam durch einen Pressebericht, der über eine Petition mit 10.000 Unterstützern berichtete. Die sollten wir doch wohl mindestens zusammen bringen. Oder?"

Peso, freue mich das mal jemand die Zeit gefunden hat, das alles genau nachzuschauen, kannst Du mir noch bitte entsprechenden Link hinzuposten? Danke.

Zitat:
Original von peso ... was aber noch lange nicht bedeutet, daß es zu einer entsprechenden Gesetzesänderung kommt.

So ist das.


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