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Geschrieben von Cumulus am 27.02.2006 um 14:45:

  RE: Drohende Krise bei Wiesenhof?

Zitat:
Original von teufelsberg
nein. mit umsatzeinbußen von 50% kann man nicht kalkulieren, den preis bezahlte niemand.

Von 50% Umsatzeinbuße höre ich aber jetzt in deinem Posting auch zum ersten Mal ...



Geschrieben von Verrückter am 27.02.2006 um 14:48:

  RE: Drohende Krise bei Wiesenhof?

Das mit dem Sponsoring verunsichert mich. Das mit der Vogelgrippe nicht, ich esse keine Tiere und mit Hühnerköpfen spiele ich nur ganz selten und wenn, dann natürlich mit Gummihandschuhen.

Vielleicht haben wir mal wieder ein vege Team alla McCartny.



Geschrieben von kuestentanne am 27.02.2006 um 14:52:

  RE: Drohende Krise bei Wiesenhof?

http://www.wams.de/data/2006/02/12/844621.html

Zitat:
"Human bird flu might be more common than supposed"
A study by scientists at Stockholm’s Karolinska Institute has shown that the human form of the H5N1 bird flu virus could be much more common in Asia than previously believed. The symptoms of the disease are often so mild that people have not realised that they were infected.
The findings, published in Archives of Internal Medicine, were made by a team led by KI’s Anna Thorson and involving scientists from Sweden and Vietnam.

The team spoke to 45,478 people in an area of Vietnam where several cases of bird flu had been reported. Many of these people said they kept poultry and twenty-five percent said their birds had been ill.

A total of 8,149 people in the area said that they had had flu-like symptoms, such as coughing and fever. Thorson and her team identified 650 to 750 of these as likely cases of bird flu.

Thorson said that the findings suggest that there is a milder, hitherto unknown, variant of bird flu, and that the virus is less deadly in humans than previously supposed.

Source: Karolinska Institute
www.ki.se


Nur mal so zur Beruhigung ...



Geschrieben von teufelsberg am 27.02.2006 um 15:12:

  RE: Drohende Krise bei Wiesenhof?

Zitat:
Original von Cumulus
Zitat:
Original von teufelsberg
nein. mit umsatzeinbußen von 50% kann man nicht kalkulieren, den preis bezahlte niemand.

Von 50% Umsatzeinbuße höre ich aber jetzt in deinem Posting auch zum ersten Mal ...


du hast von der einplanung solcher krisen wie unter anderem bse geschrieben.



Geschrieben von vmart77 am 27.02.2006 um 17:01:

 

Was hat dieser Thread eigentlich in diesem Bereich des Forums zu suchen?



Geschrieben von Helmut Flieg am 27.02.2006 um 17:53:

 

@vmart77: berechtigte Frage, allerdings ist das wie bei so vielen anderen Sachen, man kommt vom hundersten ins tausendste. Obwohl hier wohl mit dem tausendsten begonnen wurde um aufs hunderste zu schließen.

Weldche Auswirkungen die Vogelgrippe haben wird, liegt wohl an der Intelligenz der Menschen. Und wenn man sich das alles anhört, dann muss man wohl meist auf das Fehlen dieser schließen.

Aber zurück zum Thema: Es gibt Verträge über Sponsoring und es gibt Situationen in denen diese außer Kraft gesetzt werden können, allerdings nicht ohne Konsequenzen. Rein rational betrachtet ( nicht nur im Bezug auf den Radsport), wird Wiesenhof seinen Werbeetat erhöhen müssen. Jedes gut geführte Unternehmen sollte über genügend Liquide Mittel verfügen um auf externe Faktoren reagieren zu können. Auch bei einem großen Umsatzrückgang wird Wiesenhof sein Sponsoring nicht einstellen. Neben ener gewissen Lobbyistentätigkeit verfügen Unternehmen nur über das Mittel (legal) der Werbung um sich selbst darzustellen. Man stelle sich das Bild vor, ein Tour de France Gewinner beißt herzhaft in einen leckeren Broiler. Nun gut, dass wird nicht passieren, aber auch Kleinvieh macht Mist. Unter Umständen, könnte Akud-Wiesenhof nächstes Jahr sogar davon profitieren. Dem Schritt ein GS2 Team zu unterstützen liegen rein rationale Gründe zugrunde. Man wird beuteilen welche Effekte diese Sposnoring hat oder hatte und danach entscheiden wie es weiter geht. Fährt Wiesenhof dieses Jahr richtig gut, dann könnte dies unter Berücksichtigung der oben genannten Gründe sogar zu einer Ausweitung des Sponsorings führen.
Für Wiesenhof mag die Vogelgrippe ein ernsthaftes Problem darstellen, welches auch von politischen Entscheidungen abhängt, zum Beispiel über Entschädigungszahlungen der EU oder der deutschen Regierung. Für das Radteam hingegen könnte diese Entwicklung ( nur unter diesem Punkt betrachtet) sogar eine langfristige Garantie darstellen.



Geschrieben von Brägel am 27.02.2006 um 22:14:

 

Zitat:
Original von hasending
Ich empfinde das nicht als Panikmache, schließlich ist es nicht gelungen eine Tierseuche einzudämmen, an der schon einige Menschen gestorben sind.


Nur mal so einige Anwerkungen, vorhin bei WISO gesehen.
Vogelgrippe: ca. 100 Tote Weltweit, seit bekanntwerden der Seuche
Feinstaubbelastung: 65.000 Tote letztes Jahr nur in Deutschland

Nun beurteile mal wer Panik macht! Ähm, Wieviel Kilometer sitzt Du jährlich auf dem Rad?

Zitat:
Original von hasending
Aber unabhängig davon, wie wir im Forum die Gefahr beurteilen, werden viele Menschen nun unweigerlich weniger Geflügel essen und niemand kann es Ihnen verdenken. Daher bleibt zu hoffen, das Wiesenhof diese Krise gut übersteht.


Dem kann ich wiederum uneingeschränkt zustimmen.



Geschrieben von hasending am 27.02.2006 um 23:22:

 

Letzteres hatte ich geschrieben, weil ich die Gefahr der Vogelgrippe nicht wirklich diskutieren will, weil es nicht weiter hilft, insbesondere nicht im Bezug auf Wiesenhof.

Das mit den vielen Feinstaub-Toten ist mir neu. Ich frage mich, wie die das ermittelt haben und was dann letzendlich die Todesursache ist. Aber das ist auch Off-Topic. so'n Mist



Geschrieben von Cumulus am 28.02.2006 um 10:57:

  RE: Drohende Krise bei Wiesenhof?

Zitat:
Original von teufelsberg
du hast von der einplanung solcher krisen wie unter anderem bse geschrieben.


Dennoch sind die Fleischkonzerne nicht reihenweise Pleite gegangen ...



Geschrieben von teufelsberg am 28.02.2006 um 11:56:

  RE: Drohende Krise bei Wiesenhof?

es ist wohl nicht sinnvoll, über die definition von kalkulation zu diskutieren. wiki:
Zitat:
Unter Kalkulation (vom lat.: calculare = rechnen ) versteht man im Allgemeinen eine Berechnung, besonders im kaufmännischen Bereich. Im Rechnungswesen ist Kalkulation die Ermittlung der Kosten einer Ware oder Dienstleistung zur Festsetzung des Verkaufspreises. Genaue Kalkulationen erfordern eine detaillierte betriebliche Kostenrechnung.Die Basis aller weiteren Zuschläge sind erstmal die Selbstkosten d.h. was kostet mich die produzierte Ware oder angebotene Dienstleistung ohne Gewinnzuschlag.


wer also rücklagen für eventuelle krisen wie bse "mit einkalkulieren" möchte, hätte erhebliche probleme, da höhere preise als die der konkurrenz nicht bezahlt würden.

wenn du mit einkalkulieren meinst, dass man auf so etwas reagieren kann, sieht´das anders aus,( hat aber nichts mehr mit den gebräuchlichen definitionen von kalkulieren zu tun).
jedenfalls ist es auch hier wohl selten so, dass es schubladenpkläne gibt. stattdessen wird nach der analyse der eingetretenen situation und dem ausmass der abweicheung von der planung gehandelt werden.
kapazitätsanpassungen mit entsprechendem personalabbau sind bei mittel- oder gar langfristigen rückgängen eine logische konsequenz, bei kurzfristigen kommt auch kurzarbeit oder ähnliches in betracht.
was darüber hinaus geschieht, kann sehr vielfältig sein, denkbar sind schrumpfung oder ausbau anderer geschäftsbereiche oder sonstwas.
denkbar ist eben auch eine verringerung oder eventuell erhöhung der marketingausgaben, um den gegebenheiten des geschrumpften marktes gerecht zu werden. (hier gibt es ganz verschiedene strategien)

dies wird aber alles eerst in der situation entschieden, so etwas vorher auszuarbeiten ergibt ja recht wenig sinn.


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