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Geschrieben von zabelfan am 06.03.2005 um 17:41:

 

also ich finds auf dem RR einfacher als auf MTB *herumrätsel*



Geschrieben von Kongo Bongo am 06.03.2005 um 17:44:

 

Alles Gewöhnungssache. Ich fahr über den Winter eigentlich nur MTB und RR erst ab dem Frühling. Und wenn ich dann das RR zum ersten Mal wieder aus dem Keller hole ist das Fahrgefühl am ersten Tag schon, hmm, merkwürdig. Nach ein, zwei Tagen ists dann aber wieder so als ob ich nie was anderes gefahren wär großes Grinsen



Geschrieben von Maxen am 06.03.2005 um 18:10:

 

Wenn ich zwei wochen net aufm mtb (mit dem ich auch zur schule fhre) gefahren bin, fühl ich mich wie aufm trekker großes Grinsen Du spinnst ja! das ist ein trés seltsames gefühl, wenn ihr mich fragt, ich gucke auf meine reifen und bemerke, dass sie ungefähr fünf mal so breit sind wie dei vom RR *g*

Zitat:

also ich finds auf dem RR einfacher als auf MTB


wenn ich im gelände fahre find ichs auch etwas anspruchsvoller der Groschen fällt...



Geschrieben von blaireau am 06.03.2005 um 18:19:

 

Zitat:
Original von Maxen
Warum kann ich eigentlich auf dem mtb freihändig, aber auf dem RR nonich so gut? vielleicht weil das mtb dickere reifen hat keine ahnung ??

Vielleicht weil MTB Räder (Reifen&Felgen) schwerer sind und - bei gleicher Geschwindigkeit - daher höhere, selbststablisierende Kreiselkräfte entfalten.

Drum kann man mit einem Motorrad fast im Schritttempo freihändig fahren, mit einem RR macht man das bei dem Tempo besser nicht.



Geschrieben von ilKaiser am 06.03.2005 um 18:32:

 

Hat das nicht auch etwas mit dem kürzeren Radstand bei Rennrädern zu tun? *herumrätsel*



Geschrieben von Niggel am 06.03.2005 um 19:33:

 

Zitat:
Original von ilKaiser
Hat das nicht auch etwas mit dem kürzeren Radstand bei Rennrädern zu tun? *herumrätsel*


Ja, Kongo-Bongo hat das schon geschrieben. Wie er auch schon schrieb, ist auch der Nachlauf beim RR am Vorderrad steiler. D.h. die Gabel steht normalerweise "senkrechter" als beim MTB. Beim Crosser ist das z.B. ein Unterschied zum normalen Renner.
Dieser steile Nachlaufwinkel zusammen mit dem kürzeren Radstand macht das RR so agil. Ein MTB muss man zum Vergleich richtig um die Kurve drücken. Ein RR lenkt fast von alleine ein, ist aber generell auch nervöser zu fahren.

Auch ist der Schwerpunkt beim RR durch die grösseren Räder höher.
Zusätzlich kommt aber der Aspekt der schwereren Räder beim MTB dazu.
Durch die dann höheren Zentrifugalkräfte "steht" das Rad dann stabiler.

Ich merke den Unterschied mit schwereren Rädern jedesmal, wenn ich beim Renner die leichten Laufräder mit den leichten Reifen und Mänteln montiere.
Das macht sich dann schon spürbar beim Freihändigfahren bemerkbar.



Geschrieben von schueppi am 06.03.2005 um 19:50:

  RE: Freihändig Fahren

Zitat:
Original von Hangebrauk
Hallo

Läute

wie geht’s??

mir is mal aufgefallen das ich seit dem ich Rad Fahre nie Freihändig fahren gelernt habe wie kann Mann das denn an besten Lernen?? ohne sich das Rad zu demolieren??

danke für eure Antworten

Gruß

Hangi Il Pirata


Also ein gutes Vorbild hast du anscheinend schonmal. Was sich der Ete schon alles ohne Hände am Lenker erlaubt hat ist phänomenal.

Also im Prinzip ist es ganz einfach (klingt lustig ist aber so).

Zuerst fährst du in den nächstgelegenen Baumarkt und kaufst Strassenkreide (weiß).
Damit ziehst du einen möglichst geraden Strich auf die Strasse.

Dann geht's ab in den Copyshop. Hier lässt du dir ein ca. 0,5 auf 7 meter Plakat mit dem Wort "Ziel" in der dir favorisierten Sprache plotten. Ausserdem wäre es gut wenn du das Geld noch investierst und einen lebensgroßen Erik-Zabel-Pappaufsteller plotten lässt.

kaufst du die 2 Masten (Eventuell schon in Schritt 1 aus dem Baumarkt mitbrigenen) und verbinde das Zielplakat über der von dir gezeichneten Linien, mit Schnüren an den Masten.

Alternativ kannst du an Christo schreiben, ob er dir eines seiner Tore abgibt, aber rechnen würde ich damit nicht.

So nun die chic-ste Radsportkluft angezogen, den Ete-Aufsteller ca. 10 Meter vorm "Ziel" platzieren und etwa 100 Meter anlaufen nehmen. Trickot-Reisverschluss offen.

So nun kommt der Ete-Effekt zum Tragen. Sobald du den Papp-Aufsteller passierst wirst du die automatisch aufrichten um den Reisverschluss zuzuziehen und zu Jubeln.

Dies wiederholst du solange bis du es auch ohne Placebo-Ziel kannst.

schueppi



Geschrieben von Hangebrauk am 06.03.2005 um 22:44:

 

Zitat:
Original von Bugno
Das heißt du bleibst jedesmal stehen, wenn du dir die Regenjacke an- oder ausziehst? geschockt


nö wenn ich fahre dann fahre ich dann gibts nichts mit Regenjacke oder so

@schueppi wie ete soll mir das ja nicht passieren das ich dadurch rennen verliere Grübelnd

@Torsten ja hat es *unschuldigtu*



Geschrieben von paolo am 07.03.2005 um 13:45:

 

Gehe ich richtig in der Annahme,das du noch kein Rennen gewonnen hast? Da du noch nie Freihändig gefahren bist.



Geschrieben von winofan am 07.03.2005 um 13:49:



wie soll er das denn auch mit 100 Kilometern im Monat?? *herumrätsel*



Geschrieben von Petersen am 07.03.2005 um 16:45:

 

Zitat:
Original von Niggel
Zitat:
Original von ilKaiser
Hat das nicht auch etwas mit dem kürzeren Radstand bei Rennrädern zu tun? *herumrätsel*


Ja, Kongo-Bongo hat das schon geschrieben. Wie er auch schon schrieb, ist auch der Nachlauf beim RR am Vorderrad steiler. D.h. die Gabel steht normalerweise "senkrechter" als beim MTB. Beim Crosser ist das z.B. ein Unterschied zum normalen Renner.
Dieser steile Nachlaufwinkel zusammen mit dem kürzeren Radstand macht das RR so agil. Ein MTB muss man zum Vergleich richtig um die Kurve drücken. Ein RR lenkt fast von alleine ein, ist aber generell auch nervöser zu fahren.

Auch ist der Schwerpunkt beim RR durch die grösseren Räder höher.
Zusätzlich kommt aber der Aspekt der schwereren Räder beim MTB dazu.
Durch die dann höheren Zentrifugalkräfte "steht" das Rad dann stabiler.

Ich merke den Unterschied mit schwereren Rädern jedesmal, wenn ich beim Renner die leichten Laufräder mit den leichten Reifen und Mänteln montiere.
Das macht sich dann schon spürbar beim Freihändigfahren bemerkbar.


Da gebe ich Dir absolut Recht Niggel. Aber warum fahre ich auf dem Renner sicherer freihändig, als auf dem Trekkingrad. Das bleibt mir ein Rätsel.



Geschrieben von Bugno am 07.03.2005 um 16:49:

 

Es hat auch mit dem Nachlauf zu tun, dass heißt, wieviele cm der Aufstandspunkt des Vorderrades hinter einer gedachten fortgesetzten Linie der Gabel liegt. Und der kann bei einem Rennrad größer sein als bei einem Trekkingrad, einmal abgesehen vom Radstand!



Geschrieben von Petersen am 07.03.2005 um 16:52:

 

Ich glaube ich sollte mich mal mehr mit Rahmengeometrie befassen. Danke Bugno



Geschrieben von blaireau am 07.03.2005 um 17:06:

 

Zitat:
Original von Bugno
Es hat auch mit dem Nachlauf zu tun ..

Den grössten 2-Rad-Nachlauf haben Easy-Rider-Motorräder (wie die von Fonda/Hopper). Die fahren wunderbar geradeaus, der riesige Nachlauf stellt das Rad von allein geradeaus. Die Kreiselkraft macht das Freihandfahren bei mittleren Geschwindigkeiten am einfachsten, bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr gefährlich.
Immer bereit halten: das Knie, das man seitlich an's Oberrohr drückt, um ein allfälliges Rahmen-/Lenkerschwingen zu dämpfen (das tun sonst die Hände am Lenker).



Geschrieben von Petersen am 07.03.2005 um 17:08:

 

Zitat:
Original von blaireau
Zitat:
Original von Bugno
Es hat auch mit dem Nachlauf zu tun ..

Den grössten 2-Rad-Nachlauf haben Easy-Rider-Motorräder (wie die von Fonda/Hopper). Die fahren wunderbar geradeaus, der riesige Nachlauf stellt das Rad von allein geradeaus. Die Kreiselkraft macht das Freihandfahren bei mittleren Geschwindigkeiten am einfachsten, bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr gefährlich.
Immer bereit halten: das Knie, das man seitlich an's Oberrohr drückt, um ein allfälliges Rahmen-/Lenkerschwingen zu dämpfen (das tun sonst die Hände am Lenker).


Ich versuche gerade mir vorzustellen wie so ein Fahrrad aussehen würde.



Geschrieben von Destiny am 07.03.2005 um 18:02:

 

Mhh keine Ahnung.

Vielleicht so: http://www.bikecult.com/works/collections/lookingood2.jpg

keine ahnung *herumrätsel*



Geschrieben von Hangebrauk am 07.03.2005 um 20:10:

 

Zitat:
Original von paolo
Gehe ich richtig in der Annahme,das du noch kein Rennen gewonnen hast? Da du noch nie Freihändig gefahren bist.


@paolo nö is diese Saison in arbeit großes Grinsen
@winofan mit deinen ausagen sölltest du mal vorsichtiger sein ich fahre viel mehr befor du was sagst sölltest du auch wissen ob es stimmt wütend zunge rausstreckend Webmistress Keule

heute habe ich es mal ausprobiert 3 stürze hat noch nicht so geklappt wie ich wollte aber ich denke das bekomme ich noch hin großes Grinsen



Geschrieben von Niggel am 07.03.2005 um 20:13:

 

Zitat:
Original von Petersen
Zitat:
Original von blaireau
[quote]Original von Bugno
Es hat auch mit dem Nachlauf zu tun ..

Den grössten 2-Rad-Nachlauf haben Easy-Rider-Motorräder (wie die von Fonda/Hopper). Die fahren wunderbar geradeaus, der riesige Nachlauf stellt das Rad von allein geradeaus. Die Kreiselkraft macht das Freihandfahren bei mittleren Geschwindigkeiten am einfachsten, bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr gefährlich.
Immer bereit halten: das Knie, das man seitlich an's Oberrohr drückt, um ein allfälliges Rahmen-/Lenkerschwingen zu dämpfen (das tun sonst die Hände am Lenker).


Ich versuche gerade mir vorzustellen wie so ein Fahrrad aussehen würde.[/quote]

Schau dir mal dein Avatar an. Das Ding hat einen riesigen Nachlauf.



Geschrieben von blaireau am 07.03.2005 um 20:20:

  Nachlauf

Nach Smolik:

http://www.smolik-velotech.de/glossar/no_NACHLAUF.htm

Zitat:

Abstand auf der Fahrbahn , mit dem der Aufstandspunkt des Vorderrades der
verlängerten Mittelachse des > Steuerrohres "nachläuft".

Der Nachlauf beeinflußt entscheidend das > Fahrverhalten von Zweirädern, da er
für die > Kreiselkräfte des Vorderrades einen Hebelarm darstellt, mit dem diese
das einspurige Zweirad während der Fahrt fast automatisch stabilisieren (s.a. >
Geradeauslauf, > Gleichgewicht). Einfluß unterschiedlicher Nachläufe aufs
Fahrverhalten (neben > Radstand und > Fahrerschwerpunkt):

langer Nachlauf
Je länger der Nachlauf, desto richtungsstabiler ist das Fahrverhalten bei hohen
Geschwindigkeiten - umso höher freilich fallen auch die erforderlichen
Lenkkräfte bei Richtungskorrekturen aus und umso schwieriger läßt sich bei
langsamen Geschwindigkeiten ein einspuriges Zweirad steuern (Lenkung "wackelt")
und freihändig Fahren.

kurzer Nachlauf
Je kürzer der Nachlauf ist, umso wendiger wird das Fahrzeug und umso leichter
läßt es sich bei niedrigen Geschwindigkeiten steuern - bei hohen
Geschwindigkeiten allerdings nehmen Flatterver-halten und
Geradeauslaufschwierigkeiten zu.


Hint: wer mit seinem Rad vorwiegend unter 50-60 km/h pedaliert, sollte also einen nicht allzuuuuu langen Nachlauf wählen.



Geschrieben von Opa am 07.03.2005 um 20:23:

 

Ich sehe keinen großen Nachlauf in Petersens Avatar, weil die die gedachte Gerade entlang der Gabel genau durch die Radnarbe verläuft.
Oder habe ich da was falsch verstanden? keine ahnung
Wenn die Gabal z.B. unten weit nach vorne gebogen ist, dass verstehe ich unter Nachlauf.
Ich habe jetzt keine große Lust noch eine Skizze hier anzuhängen. Augenzwinkern
pfeifend

edit: Steuerrohr statt Gabel Augen rollen


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