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Geschrieben von badegast am 07.07.2004 um 12:09:

  RE: Radsport-Ethik und LA

Zitat:
Original von torte
Haaaaaallloooo!

By the way: Wir sind hier nicht beim Sportpupsen, sondern bei der Tour. Das ist doch sicher nicht das erste Radrennen, das Du verfolgst, oder?

Na also.


die tdf nennt sich zwar das härteste radrennen der welt aber man sollte vielleicht über folgende änderungen nachdenken:
* pacecar wie in der f1 um das feld neutralisieren zu können
* einhaltung der marschtabelle ist verpflichtend, jeder fahrer der zu schnell fährt bkommt strafzeiten aufgebrummt
* vor jeder tempoverschärfung müssen die fahrer abstimmen (kleiner knopf am lenker für "meinetwegen" oder "jetzt bitte nicht"
* der sieger der etappe wird von den zuschauern telefonisch gewählt

Trink brüderle, trink *hicks*

edit: rechtschreibung



Geschrieben von atreiju am 07.07.2004 um 12:14:

  RE: Radsport-Ethik und LA

Zitat:
Original von badegast
Zitat:
Original von torte
Haaaaaallloooo!

By the way: Wir sind hier nicht beim Sportpupsen, sondern bei der Tour. Das ist doch sicher nicht das erste Radrennen, das Du verfolgst, oder?

Na also.


die tdf nennt sich zwar das härteste radrennen der welt aber man sollte vielleicht über folgende änderungen nachdenken:
* pacecar wie in der f1 um das feld neutralisieren zu können
* einhaltung der marschtabelle ist verpflichtend, jeder fahrer der zu schnell fährt bkommt strafzeiten aufgebrummt
* vor jeder tempoverschärfung müssen die fahrer abstimmen (kleiner knopf am lenker für "meinetwegen" oder "jetzt bitte nicht"
* der sieger der etappe wird von den zuschauern telefonisch gewält

Trink brüderle, trink *hicks*


großes Grinsen vor Lachen kugeln Bier

Jawohl und am besten lässt sich auf Bergetappen zukünftig immer einer aus der letzten Gruppe bei einer Abfahrt fallen und alle müssen auf ihn warten.......



Geschrieben von Balalaika am 07.07.2004 um 12:16:

  RE: Radsport-Ethik und LA

und wenn sie nicht warten wollen, wird einfach der nächste bahnübergang geschlossen und der zug aus der recyclingwerbung wird vorbeifahren, nicht dass noch fahrer auf die idee kommen, über oder unter der schranke durchzuklettern.



Geschrieben von Inga am 07.07.2004 um 12:31:

  RE: Radsport-Ethik und LA

Zitat:
Original von Wolfzge
Man darf sich aber schon fragen, wenn anstelle Mayos der Commander gestürzt wäre.
Tyler hätte bestimmt kehrtgemacht...g
Mayo scheint imho wenig oder gar keine Seilschaften im Peloton zu haben.


tyler hätte vielleicht kehrt gemacht großes Grinsen - aber die anderen nicht. Ich hoffe, dass heute mal die echten radprofis zu dem thema was sagen



Geschrieben von Michelin-Männchen am 07.07.2004 um 12:34:

  Ich fand nichts unsportliches daran

Ich denke, das Problem mit Armstrong ist, dass er selbst das Thema letztes Jahr nicht aus der Welt gebracht hat durch seine widersprüchlichen Äusserungen, ob Ullrich gewartet hat oder nicht. Das fällt jetzt auf ihn zurück. Manchmal ist es halt gut, einfach mal die Klappe zu halten.

Die Etappe selbst fand ich sehr spannend (habe auf ES nur die Zusammenfassung gesehen).

Für die Spannung auf der TdF bin ich nicht sicher, ob ich Etappen dieser Art gut oder schlecht finden soll. Schade, dass Mayo jetzt aus dem Favoritenkreis gefallen ist. Aber um den besten Allrounder zu bestimmen, machen solche Etappen sicherlich mehr Sinn, als Mortirolo, Ventoux, Angliru etc. gleichzeitig in eine Rundfahrt zu intergrieren.



Geschrieben von TEVC am 07.07.2004 um 12:49:

 

Die Sauerei ist nicht die Eliminierung Mayos. Sowohl Lance als auch der edle Ritter Hamilton haben immer gesagt, dass man nicht attackiert, wenn das 'Jersey down' ist. Auch Hushovd war down... Insofern ist eine gewisse Kritik an den ach so edlen Motiven (des IMHO voellig ueberbewerteten wartens) schon erlaubt.



Geschrieben von Ski am 07.07.2004 um 12:58:

 

Zitat:
Original von TEVC
Die Sauerei ist nicht die Eliminierung Mayos. Sowohl Lance als auch der edle Ritter Hamilton haben immer gesagt, dass man nicht attackiert, wenn das 'Jersey down' ist. Auch Hushovd war down... Insofern ist eine gewisse Kritik an den ach so edlen Motiven (des IMHO voellig ueberbewerteten wartens) schon erlaubt.


ist er denn gestürzt ? Bisher konnte ich in sämtlichen Berichten/Tickern nur lesen : was dropped . Und im TV habe ich in bei ner Helisicht ein Stück vor dem Pavee meine ich weit hinten gesehen .

Ansonsten wäre dies der einzige Ansatzpunkt zur Kritik . Denn in diesen "ungeschriebenen Gesetzen" ist Mayo ein Fahrer wie alle anderen auch und keiner auf den man warten müsste moralisch gesehen ........



Geschrieben von Schtine am 07.07.2004 um 13:00:

 

Genau das ist die Frage: was ist ein Favorit? Einer, der in der Gesamtwertung weit vorne liegt oder einer, der sich selbst zum Favoriten erklärt?



Geschrieben von keizersosze am 07.07.2004 um 13:08:

 

Jetzt weiß ich, glaube ich...
ich erkläre mich hiermit zum Favoriten



Geschrieben von teufelsberg am 07.07.2004 um 14:46:

 

mal vorweg: ich habe respekt vor armstrongs sportlicher leistung, halte ihn ansonsten für einen ziemlichen kotzbrocken; diese meinung maße ich mir an, ohne ihn persönlich zu kennen, vielleicht spielt er auch nur den fiesling. man kann menschen durchaus beurteilen, die täuschungsquote ist sehr gering.

das verhalten gestern steht ausserhalb jeglicher diskussion und war keineswegs zu beanstanden. widerlich fand ich das gesülze letztes jahr, als der herzensgute aber als profi treudoofe zoni (Augenzwinkern sorry, bin selber einer) ihm aus `fairness` die tour geschenkt hatte.
danach diese wartediskussion loszutreten unter dem motto: ich bin der radsportgott und als solcher habt ihr mir zu huldigen und mich nach einem sturz anzuschieben, war das letzte.

wer sich aufschwingt, ethische regeln aufzustellen, ohne sie objektiv gesehen einzuhalten, offenbart sich für mich und offenbar auch viele andere als unsympatisch. dass dann versucht wird, diese regeln auf ihn verschärft anzuwenden, ist verständlich, hier jedoch völlig fehl am platze.

ansonsten kann man nur auf oggis thread verweisen; in der überspitzung der realität trifft satire den wahren kern.


liebe grüsse an die lance-fans.



Geschrieben von theBikeMike am 07.07.2004 um 18:33:

  Mayo

http://tour.ard.de/tour2004/tdf/aktuell/aktuell_kw28/mayo-nach-dem-sturz.jhtml
Zitat:
Mayo selbst verzichtete dann auch auf eine Anklage. „Wenn Armstrong gestürzt wäre, hätten wir es genauso gemacht“, sagte er.



Geschrieben von ilKaiser am 07.07.2004 um 19:20:

  RE: Mayo

Mayo ist eben ein Sportsmann.



Geschrieben von muellerin am 07.07.2004 um 19:21:

  RE: Radsport-Ethik und LA

Zitat:
Original von Wolfzge
Man darf sich aber schon fragen, wenn anstelle Mayos der Commander gestürzt wäre.
Tyler hätte bestimmt kehrtgemacht...g
Mayo scheint imho wenig oder gar keine Seilschaften im Peloton zu haben.


Dann wäre mit Sicherheit auch nicht gewartet worden, weil der gute Lance erst mal gar nicht in gelb war, dann auch noch nicht mal Führender und "nur" ein Favorit noch lange net reicht, daß gewartet werden soll.

Ansonsten hätte in früheren Jahren schon viel öfters bei solchen Stürzen gewartet werden müssen.

Man kann es echt um die Person Amstrong auch ein bisserl zu weit treiben. Engelchen



Geschrieben von paolo am 07.07.2004 um 19:25:

 

ja großer meister... Iban


treudoofe Zoni????? Also ich bilde mir jetzt auch ein Urteil über dich ,ohne dich zu kennen.



Geschrieben von teufelsberg am 07.07.2004 um 21:01:

 

als alter zoni, der 1990 im westen anfing zu studieren, darf ich mich selbst so bezeichnen.

und spasseshalber andere manchmal auch. beim posten mit analog-modem verzichte ich meist auf smileys, ist repariert.



Geschrieben von eule am 07.07.2004 um 21:20:

  RE: Radsport-Ethik und LA

Zitat:
Original von muellerin

Man kann es echt um die Person Amstrong auch ein bisserl zu weit treiben. Engelchen


das vielleicht nicht fiesgrins , aber in der tat war er ja nicht der einzige, der tempo machen ließ.



Geschrieben von Schtine am 07.07.2004 um 21:31:

  RE: Radsport-Ethik und LA

Die anderen wollten ja warten, aber Lance hat ihnen gedroht, die Videos aus den Mannschaftshotels den Ehefrauen zu zeigen, da sind sie dann halt mitgefahren. Ich Trottel!



Geschrieben von tick am 08.07.2004 um 08:47:

  Marcel sagt....

Marcel Wüst schreibt:


Manch einer behauptete später, Armstrong und Co. hätten sich unfair verhalten und gegen den Ehrenkodex der Tour verstoßen. Das ist totaler Quatsch! Es war eine normale Rennsituation, in der Mayo zu Fall kam. So etwas kann immer passieren. Er hatte einfach Pech. Zudem wusste er vorher, worauf er sich einlässt; er ist eben kein Spezialist für Pflastersteinpassagen, sondern hat in den Bergen seine Stärken.

Mayos Sturz ist mit dem Armstrongs bei der vergangenen Tour nicht zu vergleichen. Der US-Postal-Mann war damals auf der 15. Etappe nach Luz-Ardiden gestürzt (und hatte Mayo mit zu Fall gebracht). Ullrich nutzte die Situation nicht aus und wartete auf die beiden Konkurrenten, Armstrong gewann später die Etappe. Ullrichs Verhalten entsprach den ungeschriebenen Gesetzen der Tour. Kein Fahrer will davon profitieren, wenn ein Kollege durch Fremdverschulden einen Schaden erleidet. Und dies ist 2003 bei Armstrong so gewesen, er war am Beutel eines Zuschauers hängengeblieben. In Mayos Fall kann von einem Einwirken Dritter jedoch keine Rede sein, er ist in einer ganz normalen Rennsituation gestürzt.


http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,307590,00.html



Geschrieben von karteikarte am 08.07.2004 um 09:57:

 

Ich habe mir das Video vom letzten Jahr noch einmal angeschaut. Jan Ullrich ist definitiv weitergefahren!



Geschrieben von Schtine am 08.07.2004 um 10:01:

 

Nö. Er hat gewartet - auf Anweisungen von Rudy rolling on the floor laughing


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