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Geschrieben von Don Renato am 16.04.2008 um 00:45:

 

Zitat:
Paris-Roubaix: Keine Hilfe nach Sturz?
Flecha enttäuscht von seinem Rabobank-Team
15.04.2008 - (rsn) - Juan Antonio Flecha ist sauer auf sein Rabobank-Team. Der 30-jährige Spanier wirft der Teamleitung und seinen Mannschaftskollegen vor, ihn beim Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix nach einem Sturz im Stich gelassen zu haben. Kurz vor der schweren Kopfsteinpflaster-Passage „Wald von Arenberg“ war dem Rabobank-Kapitän ein Konkurrent ins Hinterrad gefahren und hatte ihn zu Fall gebracht. Zu diesem Zeitpunkt seien seine Teamkollegen Sebastian Langeveld, Joost Posthuma und Tom Leezer mit ihm zusammen in der Spitzengruppe gewesen, sagte Flecha.
„Ich habe meinen Sportlichen Leiter Adri van Houwelingen gebeten, dass er sie auf mich warten lassen wollte. Aber er sagte mir, es wäre kein Rabobanker in der Gruppe dabei“, sagte der Klassikerspezialist zu Sportwereld.be. „Ich habe selber noch Posthuma gerufen, aber da war es schon zu spät.“ Danach brauchte Flecha 35 Kilometer, um wieder zur Spitze aufzuschließen. Dabei habe er weder essen noch trinken können, was sich später gerächt habe. „Wenn Langeveld und Posthuma mir sofort geholfen hätten, hätte ich am Ende des Rennens noch genügend Kraft gehabt. Ich bin sehr enttäuscht von meinem Team“, so Flecha.
Es ist nicht das erste Mal, dass Flecha Rabobank, für das er seit 2004 fährt, Vorwürfe macht. Bei der Luxemburg-Rundfahrt 2006 hatte sich nicht ausreichend unterstützt gefühlt, als er für einen Tag das Führungstrikot trug. Er habe damals schon die Teamleitung darauf angesprochen, so Flecha, aber offenbar habe sich seitdem wenig geändert. Von Seiten des Teams wurden die Äußerungen des Spaniers bis her noch nicht kommentiert.
Der Sportliche Leiter wusste wohl nicht mehr wer noch bei Rabobank fährt und wer das Team verlassen hat So long and thanks for the fish!



Geschrieben von teufelsberg am 16.04.2008 um 12:51:

 

wieviele rabobanker waren denn nach dem wald noch in der 35er-Gruppe? das ist ja letztlich relevant, mit flecha konnte ja kaum einer mitgehen.



Geschrieben von Bugno am 16.04.2008 um 12:53:

 

Das waren anscheinend Langeveld, Leezer und Posthuma (alle NL). tja....



Geschrieben von Joe Turner am 16.04.2008 um 13:31:

 

Zitat:
Original von kuestentanne

Kann mir gut vorstellen, dass Hincapie was entsprechendes im Vertrag stehen hat wie uneingeschränkte Kapitänsrolle bei P - R und dann muss Eisel halt für ihn buckeln.


Genau das denke ich auch. Das wird sicher auch ein Punkt gewesen sein, der für High Road mit den Ausschlag gegeben hat. Kapitän bei P-R mit einem starken Team, in dem ihm aber nicht unmittelbar jemand in die Quere kommt wie Hoste 06 in Flandern.



Geschrieben von teufelsberg am 16.04.2008 um 13:38:

 

Zitat:
Original von Bugno
Das waren anscheinend Langeveld, Leezer und Posthuma (alle NL). tja....


zum zeitpunkt des schadens, aber auch noch nach dem wald?
flecha hat ja etliche überholt.



Geschrieben von tal am 16.04.2008 um 13:45:

 

Langeveld war definitiv nach dem Wald in der Gruppe um Boonen. Saß ganz hinten in der Gruppe, hat natürlich keine Führungsarbeit gemacht, Flecha geholfen hat er aber auch nicht.


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