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Geschrieben von Cannavaro am 14.09.2008 um 19:47:
RE: 8. Etappe Vuelta
| Zitat: |
Original von Weischwurschtl
| Zitat: |
Original von Cannavaro
VALVERDE, Alejandro 61 kg
CONTADOR, Alberto 61 kg
|
valverde wiegt genauso viel wie contador?
|
Vielleicht ist Contador 1 kg schwerer, 69 kg wiegt er aber auf keinen Fall.
Geschrieben von Weischwurschtl am 14.09.2008 um 19:50:
RE: 8. Etappe Vuelta
| Zitat: |
Original von Cannavaro
Vielleicht ist Contador 1 kg schwerer, 69 kg wiegt er aber auf keinen Fall. |
also rein optisch hätte ich sogar gedacht, dass valverde schwerer wäre
Geschrieben von Cannavaro am 15.09.2008 um 19:43:
RE: 8. Etappe Vuelta
| Zitat: |
Original von Weischwurschtl
| Zitat: |
Original von Cannavaro
Vielleicht ist Contador 1 kg schwerer, 69 kg wiegt er aber auf keinen Fall. |
also rein optisch hätte ich sogar gedacht, dass valverde schwerer wäre |
Wahrscheinlich hast Du sogar recht. So genau sind die Angaben im Internet natürlich nicht.
Geschrieben von Cannavaro am 20.09.2008 um 21:21:
20. Etappe Vuelta
Natürlich gab es heute leichten Gegenwind, trotzdem muss folgender Vergleich erlaubt sein: 2004 fuhr ein des Fremdblutdopings überführter Santi Perez die letzten 6.5 km des Navacerrada laut
Michele Ferrari mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24 km/h hinauf. Leipheimer schaffte heute auf den letzten 5. 1 km 20.8 km/h !
Hier die berechneten Wattzahlen vom gesamten Zeitfahren:
Leipheimer 404 W (6.5 W/kg)
Contador 394 W (6.5 W/kg)
Valverde 394 W (6.5 W/kg)
Sastre 385 W (6.4 W/kg)
Moncoutie 424 W (6.1 W/kg)
Mosquera 403 W (6.2 W/kg)
Rodriguez 357 W (6.5 W/kg)
Bruseghin 419 W (6.0 W/kg)
Gesink 410 W (6.0 W/kg)
Klöden 380 W (6.0 W/kg)
Geschrieben von Donishäusle am 23.09.2008 um 21:35:
20. Etappe Vuelta
| Zitat: |
Original von Cannavaro
Hier die berechneten Wattzahlen vom gesamten Zeitfahren:
Leipheimer 404 W (6.5 W/kg)
Contador 394 W (6.5 W/kg)
Valverde 394 W (6.5 W/kg)
Sastre 385 W (6.4 W/kg)
Moncoutie 424 W (6.1 W/kg)
Mosquera 403 W (6.2 W/kg)
Rodriguez 357 W (6.5 W/kg)
Bruseghin 419 W (6.0 W/kg)
Gesink 410 W (6.0 W/kg)
Klöden 380 W (6.0 W/kg) |
Zum Vergleich mal die Werte eines Jedermann BZF (Schauinslandkönig, 2008, 11,4km/ 6,7%):
1. 6.1 W/kg
2. 6.04 W/kg
3. 5,7 W/kg
4. 5,7 W/kg
5. 5,6 W/kg
6. 5,58 W/kg
7. 5,42 W/kg
8. 5,4 W/kg
9. 5,35 W/kg
10. 5,35W/kg
Berechnet mit Kreuzotter. Vom Sieger (Zeit: 29min14s) hab ich die exakten Werte (60kg/175cm/ Rad 5,4kg), die anderen sind auf 68kg normiert.
Geschrieben von Checker am 24.09.2008 um 10:17:
RE: 20. Etappe Vuelta
Ähh, das ist aber auch ein bisschen krass! Was für "Jedermänner" fahren denn da mit?
Geschrieben von teufelsberg am 24.09.2008 um 13:13:
RE: 20. Etappe Vuelta
der Sieger muss doch disqualifiziert werden, oder?
Geschrieben von Donishäusle am 24.09.2008 um 13:27:
RE: 20. Etappe Vuelta
| Zitat: |
Original von Checker
Ähh, das ist aber auch ein bisschen krass! Was für "Jedermänner" fahren denn da mit? |
War schon gut besetzt. Der Drittplazierte etwa war beim diesjährigen Ötzi 7ter (Stefan Mistler). Dazu noch ein Haufen sehr guter Mountainbiker (der 5te zum Beispiel, Sebastian Lutz). Der Sieger ist schon letztes Jahr unter 30min geblieben.
Um unter die besten 30 zu kommen musste man schon glatte 5W/kg bringen.
@teufelsberg: Es gab kein offizielles Rad-Gewichtslimit (bei der Wattberechnung war das einbezogen).
Geschrieben von Ocaña am 24.09.2008 um 13:47:
RE: 20. Etappe Vuelta
Interessant wäre ja der Vergleich nur, wenn die Profis die gleichen Eintagesbedingungen fahren würden. Dann stimmt die Relation auch wieder.
Geschrieben von Lapébie am 24.09.2008 um 16:10:
RE: 20. Etappe Vuelta
Wie viel Watt hätten denn mein Kumpel (1,85 m, 90 kg) und ich (1,90 m, 90 kg), wenn wir ein 30,5 km langes Zeitfahren (mal flach angenommen) in 54 Minuten (er) und 57 Minuten (ich) absolvieren können?
Geschrieben von DjHans am 24.09.2008 um 16:12:
Du kannst deine Daten bei
www.kreuzotter.de eingeben und dort ein wenig mit den Einstellungsmöglichkeiten spielen.
Geschrieben von Lapébie am 24.09.2008 um 16:58:
Danke.
Da hatte ich also nicht mal 2,5 W/kg.
Wird echt schwierig, wenn man da noch Gefälle und Wind reinnehmen will bei verschiedenen Passagen, wo man ja auch seine Zeit nicht weiß.
Geschrieben von Donishäusle am 10.10.2008 um 16:10:
Lemond
Interssantes Interview mit Greg Lemond (das auch in den zu LA-Thread passen würde) :
Lemond on Armstrong, Catlin, Testing
Der Test auf autologe Bluttransfusionen mit CO wurde allerdings nicht von Dr. Michael Ashenden entwickelt sondern von:
Prof. Walter Schmidt
Geschrieben von teufelsberg am 15.10.2008 um 20:35:
@ cannavaro
was hast du denn für Daten von Kohl vorliegen?
Ist seine Erklärung erstmaligen Epo-Gebrauchs von vornherein lächerlich, oder hat er tatsächlich einen gewaltigen Sprung zur diesjährigen Tour hingelegt?
Geschrieben von DjHans am 15.10.2008 um 20:43:
| Zitat: |
Original von teufelsberg
@ cannavaro
was hast du denn für Daten von Kohl vorliegen?
Ist seine Erklärung erstmaligen Epo-Gebrauchs von vornherein lächerlich, oder hat er tatsächlich einen gewaltigen Sprung zur diesjährigen Tour hingelegt? |
Die Daten von Kohl in diesem Jahr müssten weiter vorne eigentlich stehen. Kohl hat in seiner Karriere zuvor ja auch keine wirklich nennenswerte Resultate gehabt. Außer eben die Dauphiné 2006, als er noch bei T-Mobile fuhr. Bei einer Vuelta lag er glaub ich mal ganz gut, (bei Bergetappen so um Rang 10-15 rum), ist dann aber vorzeitig ausgeschieden. Daten von der Dauphiné 06 dürften schwer zu bekommen sein, da es damals auch kein Bergzeitfahren gab. Es sei denn, hier hat jemand die Rundfahrt von damals aufgezeichnet. Aber das war noch alles bei T-Mobile.
Bei Gerolsteiner habe ich 2008, außer einem 15. Platz in der Gesamtwertung bei der Baskenland Rundfahrt nichts besonderes entdecken können. Vielleicht noch der 6. Platz bei der Bayern Rundfahrt. Und 2007 kam noch weniger.
Er muss also so oder so einen gewaltigen Sprung hingelegt haben. (es sei denn er war 2006 tatsächlich so stark, allerdings muss man auch sehen, dass die Konkurrenz sich auf die Tour vorbereitet hat, während er in Topform war)
Von der Vuelta 06 habe ich die Etappe nach La Covatilla als Aufzeichnung auf dem PC. Könnte ich mal nachmessen, damals war er 10.
Geschrieben von DjHans am 15.10.2008 um 21:07:
Also Kohl hat für die letzten 7 Kilometer 22:21 gebraucht. Das wären bei einem Radgewicht von 7 Kilo und einer Steigung von 8,3 eine Durchschnittsleistung (laut Kreuzotter) von knapp 5,8 W/kg. Der Sieger Di Luca hatte aber auch nur 6,0W/kg. Deshalb denke ich, dass der tatsächliche Wert vielleicht etwas höher war, denn ich hatte Probleme mit der Höhenangabe. Denn laut Vuelta Profil endete die Etappe auf 1960m, das salite Profil auf 1996m. Deshalb musste ich über die Durchschnittssteigung auf dem letzten Kilomter (und auf dem ersten) auf das Start und Ziel kommen. Und da Berg nicht unbedingt regelmäßig ist, kann es sein, dass das die Werte noch etwas nach unten verfälscht hat. Auch könnte es Gegenwind gegeben haben. Jedenfalls würde ich auf der ersten Bergetappe einer Rundfahrt etwas höhere Leistungen erwarten.
Bei der Tour hatte Kohl bei einer vergleichbaren Bergankunft in Prato Nevoso 6,5W/kg. Und selbst auf dem Dach der Tour auf 2800m noch 5,9W/kg und damit mehr als damals. Auch in Alpe d'Huez, wo er schwächelte hatte er laut Cannavaro 6,1w/kg.
Meine Daten sind mit den Angaben von Eurosport ermittelt. (172cm, 58kg (hätte ich niedriger eingeschätzt) )
Geschrieben von Cannavaro am 15.10.2008 um 22:12:
Ich habe leider nur noch die 14. Etappe zum Plateau de Beille, wo er 16. geworden ist. Dort hat er (ich habe bisher immer mit 61 kg gerechnet) 368 W bzw 6.0 W/kg geleistet. Interessant wäre sein Wert bei der Bergankunft am Ventoux zur Dauphine 2006. Aber da muss ich passen.
Geschrieben von teufelsberg am 15.10.2008 um 22:32:
schade, die Dauphine sollte es schon sein; zwei Notfälle machten seine Version nicht unbedingt glaubhafter.
Vuelta 06 ist doch schon recht lange nach der Dauphine, dafür könnten die Werte doch auch recht ordentlich sein?
Geschrieben von Checker am 16.10.2008 um 11:46:
Dauphine '06 habe ich irgendwo herumliegen. Ich werde mal nachschauen...
Geschrieben von Checker am 16.10.2008 um 15:22:
Hach, da wird man aber so richtig von der Vergangenheit eingeholt: Mancebo, Sevilla, Mazzoleni...
Es gab nur unvollständige Zusammenfassungen im Fernsehen. Kohl hatte am Ventoux ab Chalet Reynard etwa 18:25 min. Weiß aber nicht, wie lang und steil es von dort aus ist (die 6,7 km laut salite.ch sind aber definitiv zu viel). Übrigens so schnell wie der allgemein unverdächtige Chavanel. Izoard gibt es auch nicht komplett. Ich schaue mal La Toussiere an...
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