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Geschrieben von johw am 06.05.2008 um 09:40:
RE: Verwechslung/Blutspenden:
Zu den Astana-Blutsbrüdern Vino-Tour-off und Old Kascherderhand:
@Piti, Du schreibst oben:
"Die Verwechslungshypothese ist ziemlich unwahrscheinlich. Wenn es sich nicht wirklich um "Blutsbrüder" handelt, die verwechselt wurden, hätte Vino nach der falschen Transfusion den Manzano gemacht und sicher nicht zwei Etappen gewonnen."
@Struempfi, Du meinst:
"Beim Verabreichen von Blutkonserven wird doch immer nochmals ein Schnelltest gemacht, damit der Bedürftige eine Blutkonserve mit der richtigen
Gruppe bekommt, egal wie die Konserve beschriftet ist. .... Ich würde als verantwortlicher Dopingarzt Blutkonserven mit der gleichen Blutgruppe beieinander lagern und vor der Gabe so einen Schnelltest machen. Damit schließt man die Blutgruppenverwechselung (das akut gefährliche) aus (und damit, das mein zu dopender Fahrer den Manzano macht), erhöht aber die Gefahr, das Konserven innerhalb der gleichen Blutgruppe verwechselt werden. Ist der Gedankengang völlig aus der Luft gegriffen?"
Bei Blutransfusionen überleben die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) wochenlang im Blutkreislauf. Es ist also nicht unbedingt anzunehmen, dass Vino während der TdF 2007 Fremdblut erhalten hat. Es mag wochen- oder monate vorher passiert sein.
GERADE die Tatsache, dass die WADA AUCH Kascheschkin positiv testen konnte, spricht sehr für einen Dopingfehler (Vertauschen der Blutbeutel).
Die beiden sind glückliche Blutsbrüder (offensichtlich beide Blutgruppe B, die in Kasachstan extrem häufig ist), sonst wären sie beim Vertauschen der Blutbeutel verstorben.
Es wurde ja auch bei gewissen Teams schon immer schon sehr aufBlutgruppen)verträglichkeit geachtet.
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Ich gehe davon aus, dass Vertauschen der Blutbeutel von Vino-Tour-off und Old Kascherderhand jauch nach dem positivem Vino-Test selbst bei Astana nicht in Betracht gezogen und wahrscheinlich sogar noch nach dem positiven Kasche-Test immer noch nicht erkannt wurde.
Deshalb auch die Reaktionen beider, die von einer Verschwörung ausgehen mußten, weil ja Eigenblutdoping (was beide wohl auch gemacht haben) nicht nachweisbar ist (durch Tests).
Dazu passt auch, dass Vino und Kasche jetzt doch kein "Rachebuch" geschrieben haben, weil sie wohl jetzt endlich den eigenen Fehler erkannt haben.
P.S.
Die Tests wurden von der WADA gezogen, sodass die UCI nicht "schützend" eingreifen konnte, wie einer sich oben gefragt hat.
Geschrieben von teufelsberg am 06.05.2008 um 11:05:
RE: Verwechslung/Blutspenden:
| Zitat: |
Original von johw
Die beiden sind glückliche Blutsbrüder (offensichtlich beide Blutgruppe B, die in Kasachstan extrem häufig ist), sonst wären sie beim Vertauschen der Blutbeutel verstorben.
Es wurde ja auch bei gewissen Teams schon immer schon sehr aufBlutgruppen)verträglichkeit geachtet. |
Offensichtlich oder vermutlich?
Und für das achten auf Blutgruppenverträglichkeit hast du doch bestimmt eine Quelle.
Geschrieben von johw am 06.05.2008 um 16:01:
RE: Verwechslung/Blutspenden:
@teufelsberg,
"Offensichtlich" eine kompatible Blutgruppe (geht ja auch z.B mit 0), aber in Deinem Sinne sage ich mal vermutlich.
Quelle:
Im 2. Teil von Blut und Spiele
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/188/126988/
und es wurde in Insiderkreisen kolportiert.
Die Bedeutung der Blutgruppenverträglichkeit hat aber in dem Maße abgenommen, wie Eigenblutdoping wieder aufkam.
Geschrieben von teufelsberg am 06.05.2008 um 16:08:
RE: Verwechslung/Blutspenden:
leider (oder zum Glück? ) bin ich kein Insider, wer wurde denn so als Blutspender kolportiert?
Geschrieben von Tourmalet am 23.05.2008 um 15:28:
War ja nicht anders zu erwarten.
Geschrieben von jonas am 23.05.2008 um 15:58:
Eigentlich müsste man den kasachischen Verband gleich mal suspendieren
Geschrieben von schnippler am 23.05.2008 um 16:00:
| Zitat: |
Original von jonas
Eigentlich müsste man den kasachischen Verband gleich mal suspendieren |
Wenn die Veranstalter konsequent sind, ist es eigentlich egal, man müsste nur Kashechkins zukünftiges Team konsequent ausladen. Wie es jetzt schon erfolgreich mit Astana praktiziert wird.
Geschrieben von karteikarte am 23.05.2008 um 16:02:
| Zitat: |
Original von schnippler
Wenn die Veranstalter konsequent sind, ist es eigentlich egal, man müsste nur Kashechkins zukünftiges Team konsequent ausladen. Wie es jetzt schon erfolgreich mit Astana praktiziert wird.
|
Und jetzt gehen wir mal schön den Giro gucken!
Geschrieben von Weischwurschtl am 23.05.2008 um 16:04:
müssen die nicht eine begründung angeben, wenn sie einen des dopings überführten fahrer freisprechen?
Geschrieben von jonas am 23.05.2008 um 16:09:
Im französischen Original steht was von zu wenig Beweisen, da lachen ja die Hühner.
Geschrieben von Piti am 23.05.2008 um 16:40:
Der kasachische Verband wird sich demnächst vor Beitrittsanträgen ausländischer Radprofis nicht retten können...
Geschrieben von Pedalritter am 23.05.2008 um 16:53:
| Zitat: |
| que no hay "elementos para abrir un procedimiento contra el ciclista Andrey Kashechkin" |
| Zitat: |
| Kashechkin denunció en tiempo y forma irregularidades en el control al que fue sometido. Pero la Unión Ciclista Internacional no remitió documentación alguna a la Federación de Kazajistán para explicar cómo se había realizado el control. |
Die Frage, ob Unegelmässigkeiten bei der Kontrolle stattgefunden haben, können doch erst in einem Verfahren geklärt werden.
Das Verfahren nicht zu eröffnen, weil die UCI den kasachischen Verband bis jetzt nicht über das Prozedere bei der Kontrolle informiert hat, finde ich schon sehr seltsam.
Geschrieben von Ocaña am 27.09.2011 um 12:21:
Ein
lustiger Vogel ist das.
Geschrieben von Don Renato am 27.09.2011 um 14:53:

Hat sich der General das Blut im Kopf abzapfen lassen?
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