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--- Frösi-Tagebuch (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=9254)
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| [...] Wir sind am Mittwoch von Deutschland aus nach Brindisi geflogen, von dort nochmal 100km mit dem Auto weiter nach Süden. Abends sind wir nochmal eine Stunde kurz raus zum Trainieren. Wir wohnen bis morgen in Gallipolli. Die Gegend ist ein bißchen trostlos, nicht gerade wohlhabend. Gestern morgen stand die Gesundheitskontrolle auf dem Plan. Morgens um 7:30 Uhr mussten alle unten im Hotel beim UCI-Kommissar antreten mit UCI-Pass und Gesundheitspass. Der zapft einem dann Blut ab. Die Gesundheitschecks sind auf jeden Fall richtig, erst recht nach dem, was beim letzten Giro da alles los war... Nach dem Besuch beim "Vampir" haben wir schön draußen gefrühstückt, in Strandnähe. Herrliches Wetter. Man lebt manchmal nicht schlecht als Radprofi! Nach drei Stunden Training am Nachmittag stand abends in Lecce die große Präsentation der Teams und Fahrer auf dem Programm. Es waren wahnsinnig viele Leute da. Der ciclismo hat hier in Italien doch noch einen anderen Stellenwert als in Deutschland, das merkt man auch beim Training, wo sie immer alle (freundlich!) hupen und winken. Nach der Teamvorstellung waren wir gegen halb elf wieder im Hotel, ich bin früh schlafen gegangen. Heute war auch noch mal etwas relaxen angesagt. Gleich nach dem Kaffeetrinken schaue ich nochmal nach dem Rad, ein bißchen Massage. Dann Teambesprechung. [...] |
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| Original von Inga er schaut noch nach seinem rad - wie entzückend... dass es dem armen gefährt auch ja an nix fehlt oder sich einsam fühlt?
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| Original von Frösi Ich habe mir den Reis genommen, Milch drüber geschüttet und was Honig drüber - lecker, ehrlich! |
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| Einige fragten per Mail nach meinem Sturz gestern. Nun, ich bin gar nicht gestürzt. Es ist so, dass ich oft verwechselt werde mit meinem Teamkollegen Gerhard Trampusch, obwohl wir uns eigentlich gar nicht so ähnlich sehen. Aber im Fernsehen sieht das wohl so aus. Selbst meinen Eltern geht das manchmal so: Mensch, warst ja super heute am Berg, sagen die schon mal. Dabei war ich gar nicht vorne. Also gestern, das war Gerhard, der gestürzt ist. Ihm ist aber nicht viel passiert, er war heute sehr gut unterwegs und kam unter die ersten Zwanzig. |
das arme frösi....
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| Original von Raktajino weh-tu-berg
das arme frösi.... |
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| Mit den Startzeiten hier beim Giro ist es so eine Sache. Pünktlich gehts nie los. Wir stehen dumm rum und keiner weiß, was los ist und wann es los geht. 15 Minuten Warten oder auch mal ne halbe Stunde ist normal. Auch im Zielbereich ist es etwas chaotischer als bei anderen Rennen. Bei Rennen in Deutschland stehen die ganzen Teamfahrzeuge auf einem großen Parkplatz, hier steht jedes Team woanders irgendwo in einem Eckchen. Da muss man dann schon mal etwas länger suchen |
Trinkflaschen in die italienische Landschaft, am Start sind 18 Mannschaften, macht pi ma daumen 20.000
Trinkflaschen...
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| Ich habe früh reißen lassen, bin dann aber an dem Anstieg mit ein paar Mann wieder ins grupetto reingefahren. Dann der Schlussanstieg. Unten wird dann gerufen "grupetto", "grupetto". Das eigentliche Signal fürs grupetto gibt aber Cipollini. Wenn der reißen läßt, ordnen sich alle um ihn herum an und es geht los. Möglichst kräftesparend den Berg fahren und immer ein Auge auf die Karenzzeit, ist das Motto. Je größer das grupetto, desto besser. Heute fuhren 55 Mann drin. So ganz locker kann man aber auch im grupetto nicht den Berg hochfahren. Es ist eine Quälerei. Die Beine schmerzen dabei gar nicht mal, aber Du fährst und fährst und merkst, wie die Kräfte langsam abnehmen. Dass es den meisten anderen Sprintern vermutlich nicht besser geht, ist auch kein Trost. Auf den letzten fünf Kilometern gab es viele Zuschauer, die riefen alle "Cipollini, Cipollini!". Aber viel kriegt man gar nicht mit, wenn man den Berg hochfährt. Man ist mit der Zeit wie in Trance. Ich habe die Etappe heute im grupetto beendet. Aber bis in die Alpen müssen die Beine noch erheblich besser werden, sonst Gute Nacht. |
zu finden ist.Aber wenn ich so sein Tagebuch von gestern lese, scheint es schwierig genug zu sein in Mailand anzukommen
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auch keine Gedanken machen. Ich halte die Vorgabe von Gerolsteiner : Mal mitfahren zum kennenlernen für gut.
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