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Geschrieben von Petersen am 16.04.2003 um 19:53:
Immer gleich?
Ich habe heute eine Runde gedreht und dabei ging mir dann so eine Frage durch den Kopf.
Angenommen ich fahre eine Rund bei absoluter Windstille.
Würde ich die gleiche Runde bei starkem Wind fahren wär ich dann schneller, langsamer oder gleich schnell?
Den einen Teil der Strecke habe ich ja Rückenwind und folglich den andern Teil dann Gegenwind.
Blöde Frage ich weiss. Ich hab auf dem Rad ja auch nur philosoviert.
Geschrieben von Opa am 16.04.2003 um 20:24:
na ja, ich glaube

nur dann wenn der Wind immer exakt aus der gleichen Richtung kommt und wenn du die gleiche Strecke hin und zurück fährst.
Und dann denke ich:erst Gegenwind, dann Rückenwind
oder umgekehrt.
Geschrieben von bikorob am 16.04.2003 um 20:53:
Blöde Frage? Ich finde eine sehr gute Frage, werde mal darüber nachdenken!
Geschrieben von kuestentanne am 16.04.2003 um 21:42:
Ich tippe auf langsamer, da du 2mal Seitenwind hast, der auch eher negativ wirkt. Aber sicher bin ich mir nicht ganz.
Ist bestimmt auch von der Streckenlänge abhängig.
Ich schätze mal, dass man bei kürzeren Strecken schneller bei Wind sein könnte, wenn man anfangs gegen den Wind fährt, da ist die Kraftausdauer noch frisch, um gegenan zu treten und wenn man dann schwächer wird, schiebt der Wind von hinten.
Sprich, erst Anschlag fahren, dann rollen lassen.
Bei Windstille die ganze Zeit fast mit gleichen Puls fahren, ist auf längeren Strecken bestimmt besser, als längere Zeit am Limit, bis der Mann mit dem Hammer kommt. Dann kommt man auch mit Rückenwind nicht mehr gut voran.
Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann, ist, dass ich mit zuerst Gegenwind schneller bin als mit zuerst Rückenwind.
Bei Windstille konnte ich noch nicht testen, die gibt´s hier nicht
Geschrieben von Moreau am 16.04.2003 um 22:01:
Eine Frage für die Zeitschrift TOUR, die finden doch für alles eine Formel !
Geschrieben von Opa am 16.04.2003 um 22:05:
lass uns ma weiter spinnen
lassen wir mal den Wind weg und fahren übertrieben 100km von a nach b und dann 100km von b nach a.
Du müsstest, wenn du gleich schnell sein wolltest, immer
die gleiche Leistung bringen(ohne Steigungen...dann wirds nochkomplizierter..von wegen Steigungsprozenten). Ich habe keine Ahnung wie ich als Mensch immer die gleiche Wattzahl treten könnte und das ist auch gut so. Der Wind hilft dir nicht den Leistungsverlust auszugleichen.
Ich hasse Wind
Geschrieben von Crisanto am 16.04.2003 um 22:30:
Äääääääh, Wind?
Eigentlich ist das keine konstante Geschichte nicht. Weder Windstärke noch Windrichtung.
Andererseits: Als ich noch Fahrrad gefahren bin, kam er eigentlich immer von vorne
Anyway: Zerbrecht Euch schön weiter die Köpfe

Crisanto
Geschrieben von Fraenki am 17.04.2003 um 07:02:
Ich glaub, Du hast zu viel Zeit.
Also, den aspekt mit dem Seitenwind hatt ich auch zuerst im Kopf. Aber man müßte es mal testen.
Ich denk, es hängt auch von Deier Tagesform ab.
Bei Wind verlier ich schnell die Lust am Fahren.
Geschrieben von Kalmit am 17.04.2003 um 07:33:
@Petersen:
Heeey, Petersen -
noch ein Radsportphilosoph!
Ich verdreh mir auch ab und zu mal die Birne mit solchen Fragen... Ich mach das hauptsächlich mit Streckenprofilen! Welche Arten von Anstiegen und Abfahrten lassen bei optimaler Fahrweise eine schnellere Gesamt-Durchschnittsgeschwindigkeit zu und welche sind langsamer. Was wäre das optimale Profil!? Kurz, schnell, anreihung der Anstiege usw.?!
Zum Wind: Also ich bin der Meinung, dass man von konstantem, gleichen Wind grundsätzlich nur verlieren kann - es ist ein Widerstand! Ähnlich wie bei Anstiegen - Fährt man den gleichen mit 20 hoch und 40 runter hat man lange noch keinen 30er Schnitt! Und so muss es beim Wind auch sein: Die Zeit, in der man "langsamer" fährt ist länger, als die Zeit in der man "schnell" fährt! Hab ich 50 km Gegenwind verlier ich mehr als ich bei 50 km Rückenwind gewinnen kann - ist zumindest meine pers. Erfahrung!!!
Mathematisch kann ich das alles aber überhaupt nicht beweisen!

;
Geschrieben von forza_Jan am 17.04.2003 um 08:02:
also wenn scho die gedanken schweifen lassen
dann beschäftige ich mich sicherlich mit 'sinngebenderen' dingen als mit dem, was mich da gerade quält! auf dem rad hat man mal den nötigen abstand über die dinge nachzudenken, die einen neben/ausser radfahren noch beschäftigen und das ist teilweise sogar sehr effizient!
es soll aber auch viele leute geben, die gar nichts anderes mehr zu zwei runden formen assozoiieren können als eine (rad)kette................
keep biking in another world
Geschrieben von Kalmit am 17.04.2003 um 08:18:
@forza:
...ging das etwa wieder mal an mich?!?!?!
Natürlich denk ich auch über andere, viel sinnvollere Sachen nach, wenn ich alleine über die menschenleeren Straßen des Pfälzerwaldes tingele...

Ist auch wirklich ne prima Sache, man kann wunderbar abschalten... auch ich!
Nur ab und zu zermartere ich mir das Hirn mit solchen eher unwichtigen Fragen... - die einem aber manchmal nicht loslassen!
Geschrieben von forza_Jan am 17.04.2003 um 08:23:
einjeder picke sich das heraus,
was er an sich adressiert sieht!
ich würde lügen, wenn ich behauptete ich hätte beim schreiben nicht an dich gedacht ;-)))
aber es ist ja nicht böse gemeint. von zeit zu zeit müssen wir alten säcke einfach mal unsere weisheit beim jungvolk 'verbreiten' ;-)))
da sich aber so einige damit ernsthaft auseinandergesetzt haben, konnte ich mich doch nicht zurückhalten!
keep biking mit sinnlichen gedanken!
Geschrieben von Radler am 17.04.2003 um 09:28:
Hallo,
Natürlich fährt man beim konstanten Wind langsamer,
als ganz ohne Wind.
Beispiel: Du fährst eine 30 Km Strecke normal mit einem
30er Schnitt in 1 Stunde. Hin und zurück sind es also 2 Std.
Angenommen wir haben einen Gegenwind von 10 Km/h
( der dich um 10 Km/h verlangsamt bzw. beschleunigt).
Ok. Mit dem Gegenwind brauchst du für den Hin-Weg jetzt ein drittel länger
(ein Schnitt von nur 20 km/h) also 1.30 Std. Zurück fährst
du mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h und brauchst
für den Weg 45 min. Macht insgesamt also 2.15 Std.
Mehr als ohne Gegenwind. Das liegt daran dass man
gegen den Wind länger fahren muss als mit dem Wind.
Die Durschnittsgeschwindigkeit insgesamt ist : ( 90 * 20 +
45 * 40 ) / 135 = 26,6(6) km/h ( die beiden Geschwindigkeiten
werden unterschiedlich stark gewichtet ).
Normalerweise wird ein Wind von 10 Km/h einen natürlich
nicht um 10 km/h verlangsamen , aber die Tendenz stimmt schon.
Also , nie gegen den Wind, immer mit dem Wind.
Servus und schönen Tag noch.
Geschrieben von Petersen am 17.04.2003 um 15:55:
@ forza-jan
Ich glaube Dir nicht.
Wenn Du 40 oder 50 km bei Wind fährst wird er auch in Dein Hirn blasen und Du zwangslaüfig an den selben denken.
Geschrieben von ernesTo am 17.04.2003 um 16:17:
ich bin mir sicher, dass es strecken gibt, bei denen der wind einen schneller macht.
bsp (quadrat):
1. wind von schräg vorne (1 uhr) -> langsamer
2. wind von der seite (10uhr) -> kleines bischen schneller
3. wind von hinten (7uhr) -> viel schneller
4. wind von der seite (4uhr) -> schneller
--> insgesamt ist man also schneller als ohne wind
vorraussetzungen:
- aerolaufräder
- bei 1&2 perfekte aerohaltung (tria - wenig angriffsfläche von vorne)
bin mir nicht 100%ig sicher, aber mein verstand spuckt sowas aus (bin segler

).
mfg
ernesTo
Geschrieben von Petersen am 17.04.2003 um 16:22:
Da sei gesagt, dass die Summe der Windeinflüsse sich gegeneinander aufheben müsste. Wenn der Abfahrtsort gleich dem Zielort ist, ist es doch eigentlich wie ein Kreis zu sehen.
Geschrieben von Checker am 17.04.2003 um 16:28:
Lasst mir
noch ein Semester Zeit, dann entwerfe ich ein mathematisches Modell zu diesem Problem.
Geschrieben von Galdeano am 17.04.2003 um 18:48:
@Radler Das war so schön erklärt, daß ich mich nur deiner Meinung anschließen kann!
Geschrieben von kuestentanne am 17.04.2003 um 23:07:
Rein mathematisch gesehen, scheint das richtig zu sein.
Aber, dabei wird vorausgesetzt, dass man immer mit der gleichen Leistung tritt.
Das mag für einen Motor noch stimmen, aber für Lebewesen sicher nicht.
Und da stellt sich halt die Frage, was für den Körper besser ist (und für die Psyche).
Also rein physikalisch gesehen, wird das nichts, denke ich.
Dazu fällt mir ein blöder Witz ein.
Ein Mathematiker, ein Physiker und ein Ingenieur sollen einen Konservendose ohne Werkzeug öffnen.
Der Physiker nimmt die Dose, untersucht sie genau, bis er die dünnste Wandstärke gefunden hat und reibt sie dann solange an dieser Stelle auf dem Boden, bis sie auf ist.
Der Ingenieur nimmt die Dose und schmeißt sie solange auf den Boden, bis sie auf ist.
Der Mathematiker nimmt die Dose und sagt: "Ich definiere, die Dose ist offen ...
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