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| Eiweiß Eiweiß wird in der Fachsprache "Proteine" genannt. Proteine bedeutet übersetzt: das Erste, das Wichtigste. Ohne Eiweiß kein Leben! Eiweiß, sagt man, mach stark. - Warum? Die Proteine erfüllen zwei Aufgaben: neues Material für die Muskulatur aufbauen (anabolischer Ablauf) altes Material der Muskulatur abbauen (katabolischer Ablauf) Bei Sportler trifft man hier auf einen solchen verstärkten Vorgang. Beim (Aufbau-)Training gibt es den anabolischen Effekt. Beim Wettkampf (z.B. beim Marathon) gibt es dann den katabolischen Effekt. Eiweiß befindet sich im ganzen Körper des Menschen, nämlich in den Muskeln, in der Haut, usw... Proteine haben somit auch in irgendeiner Weise mit vielen Dingen im Körper eines Menschen zu tun, wie z.B. der Blutfarbstoff, Enzyme, Überträgerstoffe im Nervensystem, usw... Proteine kommen z.B. in Käse, Brot, Fisch und Nudeln vor. Man empfiehlt eine tägliche Proteinzufuhr in Höhe von ca. 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Für Sportler empfehlt man ca. 1,2 bis 1,4 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Letztendlich braucht der Leistungssportler zum Muskelaufbautraining einen erhöhten Proteinbedarf. Im Kraftsport kann der Proteinbedarf auf bis zu 1,7 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht steigen. Für Ausdauersportler darf aber dennoch nicht auf eine Erhöhung der Proteine verzichtet werden. Im Gegenteil. Bei einem Marathon z.B. erhöht sich der Kraftaufwand so sehr, dass die empfohlene Proteinenzufuhr bei 1,2 bis 1,4 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht liegt. Dadurch, dass die meisten Athleten ohnehin mehr Energie ihrem Körper zuführen, nämlich Kohlenhydrate, spart sich der Körper zunächst Proteine. Es ist also so, dass Kohlenhydrate einen proteinsparenden Effekt haben. Es ist für den Ausdauersportler deshalb keine übertriebene Proteinzufuhr nötig. Eiweiß von pflanzlichen Lebensmittel sind zu bevorzugen, da sie... ...weniger Fett enthalten. ...gleichzeitig viel Kohlenhydrate enthalten. ...bei weniger tierische Proteine eine hochwertigere Eiweißmischung entstehen lassen. In welcher Nahrung gibt es jedoch das beste und hochwertigste Eiweiß für den Ausdauersportler? In... ...Nudeln, ...Kartoffeln, ...Reis, ...Vollkornbrot, ...Ei, ...Milch, ...Bohnen, ...Mais und ...Fisch. Kohlenhydrate Kohlenhydrate sind der wichtigste Energiestoff für Ausdauersportler. Die Kohlenhydrate können die entstandene Energie am besten zur Verfügung stellen. Dadurch entsteht folglich ein geringstmöglicher Rest an Energie, der übrig bleibt und für mehrere Tage (ca. 5 Tage) gespeichert werden kann. Somit ist zunächst diese Energiequelle am ökologischsten von allen. Die Energie der Kohlenhydrate ist bevorzugte Quelle für alle körperlichen und geistigen Leistungen. Der einzige Nachteil der Kohlenhydrate ist, dass es sich nur begrenzt im Körper speichern lässt. Diese Speicherform nennt sich Glykogen. Als Ausdauersportler hat man deshalb dafür zu sorgen, dass der Glykogenspeicher ausreichend aufgefüllt ist. Ist dies nicht der Fall, und die vorhandene Energie der Kohlenhydrate ist aufgebraucht, greift der Körper automatisch auf die Energie der Fette zurück. Fett ...Daraus folgt, dass Fett auch eine Energiequelle ist. Nun, worin besteht jetzt der Unterschied beider Energiequellen? Zunächst ist die Speicherkapazität der Kohlenhydrate begrenzt. Bei Fett ist dies nicht der Fall. Fett ist nahezu unbegrenzt speicherbar. Weiterhin gibt Kohlenhydrate eine deutlich leistungsfähigere Energie dem Körper ab, besonders für die Muskeln und dem Gehirn. Fett ist somit eine Energiequelle, die im großen Mengen verfügbar ist. Jetzt denkt sich wohl jeder, warum man dann nicht immer Höchstleistungen erzielen kann, wenn schon eine Energiequelle jederzeit vorhanden ist. Hier muss man ganz klar auf die Höhe der Belastungsintensität hinweisen. Man könnte theoretisch mit der Energiequelle Fett locker stundenlang laufen. Jedoch haben wir Menschen auch Muskeln, die bei allen Ausdauersportarten gefordert werden. Hier gibt Fett ein sehr schlechtes Bild ab. Statt Energie für die Muskulatur bereitzustellen, wird sie für Herz und Kreislauf zur Verfügung gestellt. In der Praxis passiert dann folgendes: Nach 1½ Stunden Laufen bemerkt der körperliche Organismus, dass die Energiequelle "Kohlenhydrate" aufgebraucht ist. Schon nach weiteren 30 Minuten erhält der Körper die Nachricht, dass nun auch der Glykogenspeicher aufgebraucht ist. In diesem Moment schaltet der Körper nun auf Fettverbrennung um. Die Energiequelle Fett kann jetzt nicht ausreichend Energie für die Muskulatur zuführen. Der Muskulatur fehlt wichtige Energie, um funktionsfähig zu bleiben. Die Muskelfasern hören auf, sich im richtigen Moment zusammenzuziehen. Es entsteht der Muskelkrampf. Bei einem Marathonlauf kann es aufgrund dessen, bei hauptsächlich Laufanfängern, passieren, dass jenseits der 30km - Marke solche Krämpfe aufkommen können. Die Folge wäre der unabwendbare Abbruch. Im Läuferjargon ist dies die Bekanntmachung mit dem "Hammermann". Damit Ihnen dies nicht passiert, merken Sie sich folgendes: kohlenhydratreiche Kost ist erste Priorität Fett ist in großen Mengen vorhanden, deshalb: weniger ist mehr gar kein Fett zu sich nehmen ist ebenfalls nicht richtig schauen Sie sich die Nahrungspyramide an, richten Sie sich danach von http://www.lauftipps.de |
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) wohl doch des öfteren der Fall sein wird...
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| Original von Mawi9 jetzt hier die frage, wer von den ganzen supersportlern und den nichtsupersportlern ernährt sich so, bzw. versucht es zumindest? ich tippe mal, viele halten sich eher an die reziproke ernährungspyramide?! gg |
Ich trinke zwar fast keinen Alkohol, aber Kuchen und Schokolade machen das wieder wett.
Ich brauche auch als ambitionierter Hobby-Radler keine Protein-Drinks, damit es mir gut geht.
Weg vom HWH
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