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Geschrieben von Ocaña am 25.06.2023 um 22:03:

  Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Dienstag, 4. Juli 2023

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Geschrieben von PassoGiovo am 03.07.2023 um 22:16:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Die kleine Hubbelkunde für Etappe 4 muss leider ausfallen. Es gibt nichts nennenswertes zu berichten. Blicken wir dafür kurz auf das Zielgelände, wo sich morgen das einzig interessante Ereignis des Tages abspielt: Die Zielankunft.

Und die findet auf dem Circuit Paul Armagnac statt. Der wurde 1962 als absolute Micky-Maus-Strecke von 1,75 km Länge erbaut und 1971 und 1982 auf das jetzige Layout mit einer Länge von rund 3,6 km erweitert. Der Micky-Maus-Charakter ist dabei jedoch nicht verlorengegangen. Die Strecke ist eng und winkelig und verglichen mit den heutigen Standards eher schmal. Internationalen Rennsport sieht man hier selten. Höhepunkt der Saison ist alljährlich der nationale Meisterschaftslauf der Französischen GT-Meisterschaft (FFSA), der traditionell am Ostermontag stattfindet.

Bei der morgigen Etappe nutzt man etwa 2/3 der Strecke entgegengesetzt der eigentlichen Fahrtrichtung (das ist eigentlich auf einer Rennstrecke strengstens untersagt und wird mit Disqualifikation bestraft Dann geh ich eben ). Das Ziel ist am Ende der längsten Geraden längsseits des lokalen Flughafens. Zwischen km 2 und 1 vor dem Ziel windet sich der Streckenverlauf durch einige engen Kurven, die trotz der Tatsache, dass wir uns auf einer Autorennstrecke befinden, auch für Radfahrer nicht wesentlich breiter wirken. Positionierung wird da alles sein.

Fans von aktionsreichem Radsport können morgen den ersten Ruhetag einlegen, es reicht, für die letzten 5 km einzuschalten.



Geschrieben von Faser am 03.07.2023 um 22:28:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Die spannenste Frage für morgen. Geht überhaupt jemand in die Flucht? Zahlt Prudhomme schon dafür?



Geschrieben von Bugno am 04.07.2023 um 06:59:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Ja das ist ein Trauerspiel. Wenn sich die 12 Mannschaften, die grundsätzlich schon verloren haben, zusammentäten oder es wenigstens versuchten, schaute es anders aus. Natürlich wird eine 12er Gruppe nicht weggelassen, aber es nicht einmal zu probieren, das grenzt an Arbeitsverweigerung.



Geschrieben von PassoGiovo am 04.07.2023 um 07:07:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Für die Aufgabe hat man eigentlich Wild Cards verteilt. Spassvogel



Geschrieben von KönigderBernina am 04.07.2023 um 07:12:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Zitat:
Original von PassoGiovo
Für die Aufgabe hat man eigentlich Wild Cards verteilt. Spassvogel


Von denen hat eigentlich nur IPT keine mehr oder weniger realistische Sprintoption.
Aber die werden ihr Pulver bestimmt für morgen und übermorgen trocken halten wollen.



Geschrieben von Bugno am 04.07.2023 um 08:13:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Guter Plan: unsichtbar sein, um danach auch wieder unsichtbar zu sein. Ob da der Sponsor Freude hat? Dabei werden eh alle Etappen vollständig übertragen, zählt die TV Time wahrscheinlich nicht mehr? *herumrätsel*



Geschrieben von Faser am 04.07.2023 um 08:35:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Ich kann das sogar teilweise schon verstehen, wieso keiner in die Gruppe geht. Trotzdem finde ich es auch langfristig gedacht nicht gut. Man müsste die besten Sprintermannschaften viel mehr ärgern. Quick-Step wäre ziemlich sicher ein Team, die das machen würden, wenn sie nicht einen Top3 Sprinter hätten. Die halte ich für taktisch ziemlich schlau.
Aber da keiner da nur ansatzweise etwas versucht, wird es da immer mehr einen Waffenstillstand geben.



Geschrieben von raser am 04.07.2023 um 08:40:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Sind sie schon gestartet?!



Geschrieben von Ocaña am 04.07.2023 um 08:53:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Zitat:
Original von PassoGiovo
Fans von aktionsreichem Radsport können morgen den ersten Ruhetag einlegen, es reicht, für die letzten 5 km einzuschalten.


Heute wird der Olympiakurs vorgestellt. Immerhin etwas. großes Grinsen

Wobei, wenn man erwartet, dass da heute nichts passiert, verlieren wir den nächsten GC-Fahrer.

Die Tour hat durchaus eine kleine Historie in Bezug auf Rennstrecken.

1954 & 1956 nutzte man den Circuit des Essarts bei Rouen für ein Mannschafts- bzw. Einzelzeitfahren.

Ebenfalls für ein Zeitfahren nutzte man den Circuit de Montjuic in Barcelona 1957. Hierbei handelt es sich um keine klassische Rennstrecke, sondern einen temporären Stadtkurs. Zu dieser Kategorie zählt auch der Circuit de Pau-Ville. Auf diesem fanden 1966 und 1971 Ankünfte statt.

1975 endete eine Etappe mit zwei Runden auf dem Circuit Bugatti von Le Mans.

1977 und 1983 nutzte man den Circuit de Dijon-Prenois für Zeitfahren.

Und auch der legendäre Kurs von Spa Francorchamps wurde genutzt. 1980 während der härtesten ersten Tourwoche nach dem 2.WK für ein Zeitfahren, 1989 auf einer Etappenankunft und 2017 als Durchfahrt.



Geschrieben von KönigderBernina am 04.07.2023 um 08:58:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Lässt WvA heute eigentlich aus?
Ankunft auf einer Rennstrecke klingt eigentlich erstmal relativ risikolos.
Da kann man schon mal reinhalten.



Geschrieben von Ocaña am 04.07.2023 um 10:49:

  RE: Tour de France 2023 - 4.Etappe Dax › Nogaro (182km)

Zitat:
Original von KönigderBernina
Lässt WvA heute eigentlich aus?
Ankunft auf einer Rennstrecke klingt eigentlich erstmal relativ risikolos.
Da kann man schon mal reinhalten.


Ja, ist 9 Meter breit die Zielgerade. Ich denke, dass er es so lange versucht, bis er einen Etappensieg hat. Wobei morgen besser passen dürfte. Aber auch da hat es so ein paar Wenn's. Augenzwinkern



Geschrieben von vmart77 am 04.07.2023 um 13:38:

 

Heute will sich keiner opfern?



Geschrieben von Henning am 04.07.2023 um 14:49:

 

Wer braucht solche Etappen? Das war doch ein langweiliger Tag mit Ansage. Warum macht man an solchen Tagen nicht mal einen goldenen Kilometer wie bei der Belgien-Rundfahrt oder einen Stadtrundkurs?



Geschrieben von Faser am 04.07.2023 um 15:09:

 

Vielleicht überlegen sie sich ja für die Zukunft irgendetwas.



Geschrieben von Henning am 04.07.2023 um 15:10:

 

Schöne Kritik von Philippe Gilbert eben übrigens. Stieß etwa ins gleiche Horn.



Geschrieben von Ocaña am 04.07.2023 um 15:11:

 

Zitat:
Original von Henning
Wer braucht solche Etappen? Das war doch ein langweiliger Tag mit Ansage. Warum macht man an solchen Tagen nicht mal einen goldenen Kilometer wie bei der Belgien-Rundfahrt oder einen Stadtrundkurs?


Schöne Kermesse. Wettrennen der Krankenwagen. Gut gemacht

Solche Etappen wie heute gehören auch zu einer GT. Weiß nicht wo die Erwartungshaltung herkommt.



Geschrieben von ilKaiser am 04.07.2023 um 15:30:

 

Die Erwartungshaltung kommt von den kompletten Live-Übertragungen. Früher wurden von solchen Etappen die letzten 2 Stunden gezeigt und nur die Bergetappen komplett.



Geschrieben von Faser am 04.07.2023 um 15:37:

 

Ganz frühers kamen aber auch einmal bei den Flachetappen Gruppen durch, weil sich nicht alle auf einen Sprint geeinigt haben, obwohl 2-4 überlegene Sprinter vorhanden sind. Natürlich ganz selten, aber versucht hat man es.



Geschrieben von Henning am 04.07.2023 um 16:01:

 

Zitat:
Original von Ocaña

Solche Etappen wie heute gehören auch zu einer GT. Weiß nicht wo die Erwartungshaltung herkommt.


Meiner Meinung nach nicht, wenn nicht mal die Wild Card-Teams einen Angriff fahren wollen. Ein Rennen, in dem kein Rennen gefahren wird, braucht man nicht.


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