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--- Wie "krank" ist unser Radsport ? (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=26342)
Geschrieben von Riedberg am 08.04.2013 um 17:00:
Wie "krank" ist unser Radsport ?
Fast alle wichtige Sportnationen in Europa haben erstklassige Rennställe sogar kleinere Länder wie Luxembourg oder Dänemark, von Spanien, Italien, Frankreich oder Traditionsländer wie Belgien oder Niederlande ganz zu schweigen Und alle haben auch ihre Landesrundfahrten. Lächerlich, mittlerweile hat sogar die Türkey eine und Aserbadjan (!) kündigt eine Tour an !
Deutschland hat nichts davon. Wie sieht ihr eine Wende ? Ist etwas möglich zu bewegen oder Telekom, Gerolsteiner und Milram bleiben nur eine schöne Erinnerung zu erzählen unseren Kindern und Enkelkindern ?
Geschrieben von Rieper am 08.04.2013 um 17:33:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
Die Aserbaidschan-Tour gibt es sicherlich schon seit über 20 Jahren.
Geschrieben von oleradsport am 08.04.2013 um 18:59:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
Türkei-Rundfahrt laut Wiki:
| Zitat: |
| Das Rennen wurde 1968 zum ersten Mal ausgetragen und findet seitdem jährlich im April statt. |
Geschrieben von jonas am 08.04.2013 um 19:48:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
Allerdings massiv aufgewertet in den letzten Jahren, die Türken, von 2.2 zu 2.HC.
Geschrieben von Riedberg am 10.04.2013 um 12:05:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
Ich bin etwas missverstanden worden, es ging nicht um die Türkey-Tour sondern um die fehlende Deutschland Tour.
Wer sonst wäre zuständig wenn nicht der BDR ? Er sollte die Intiaitive greifen, Sponsoren und Wirtschaft aktivieren um sowas zustande zu bringen. Es ist beschemend dass unser Land, stark wirtschtaftlich mit großer Radsporttradition nicht in der Lage ist eine D-Tour zu organisieren.
Geschrieben von Magnum am 10.04.2013 um 13:44:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
Die ZüriMetzgete ist leider auch schon lange passé. Jetzt kommen halt andere Rennen wie Quebec/Montreal, Tour of China etc...es geht halt darum den Radsport zu globaliesieren und halt auch neue Geldquellen in Asien und Nordamerika anzuzapfen. Ich denke Formel 1 und Tennis sind das Vorbild...dagegen sträuben wir uns als Europäer natürlich mit unserer Tradition...aber das sind halt de Lauf der Dinge. Der Radsport in Deutschland hat leider den Fall Ullrich/Telekom noch nicht verdaut...wobei diese auch gar nichts dafür getan haben dies zu ändern. So what...the show must go on!
Geschrieben von Verrückter am 10.04.2013 um 14:23:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass der BDR, der selber genug Probleme hat, in Deutschland, wo der Radsport derzeit 0 Lobby hat, eine Deutschland-Tour reaktivieren kann.
Geschrieben von Don Renato am 10.04.2013 um 14:24:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
Züri Metzgete war mal ein Weltcup-Rennen, der Verlust schmerzt immer noch
Geschrieben von Magnum am 11.04.2013 um 11:33:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
So krank ist er...mir kommt dabei irgend ein Wort in den Sinn das mit R anfängt und mit assismus aufhört!
http://www.youtube.com/watch?v=g2660DUHobM
Geschrieben von Don Renato am 11.04.2013 um 13:24:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
Was sind denn das für zwei Volltrottel?
Geschrieben von Riedberg am 11.04.2013 um 13:43:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
| Zitat: |
Original von Verrückter
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass der BDR, der selber genug Probleme hat, in Deutschland, wo der Radsport derzeit 0 Lobby hat, eine Deutschland-Tour reaktivieren kann. |
Eben, genau das wemisse ich, dass der BDR nichts tut nach dem Motto: die Zeit heilt alles. Und in Europa, ist Deutschland fast das einzige Land das kein Landesrundfahrt hat. Es ist nicht zu glauben !
PS: Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Länder die wirklich arm sind und nichts am Hut mit dem Radsport haben organisieren jährlich ihre Rundfahrten.
Geschrieben von DjHans am 11.04.2013 um 13:46:
Wobei ich mit "Radsporttradition" in Deutschland vorsichtig wäre. Sicherlich hat der Radsport Tradition in Deutschland, aber sicher nicht auf dem Niveau von Belgien, Holland, etc. Dass man nicht mal ein paar Rennen von mittlerer internationaler Klasse (wie etwa die schweizer Rennen) hat, ist sicher mau. Allerdings gab es vor allem in Westdeutschland noch nie berühmte Rennen (Henninger Turm, der früher ein höheres Standing hatte mal als Ausnahme), sodass die deutschen Fahrer seit jeher im Ausland unterwegs waren. Mittlerweile hat man die paradoxe Situation, dass man sehr viele Weltklassefahrer hat (Martin, Greipel. In der erweiterten Spitze auch Degenkolb, Kittel und Ciolek), aber weder Team noch Rennen. Wobei ich die Bayern Rundfahrt nicht schlecht machen würde, die ist durchaus gut besetzt und eignet sich hervorragend als einfache Vorbereitung zur Tour. Auch die Cyclassics haben Niveau, auch wenn sie durch die Terminverschiebung an Stellenwert verloren haben. (auch das Ende des Weltcups hat dazu beigetragen). Schade finde ich eher, dass Frankfurt so in der Versenkung verschwunden ist, hier hätte man mMn. ein Rennen von dauerhafter Klasse aufbauen können.
Geschrieben von Ocaña am 12.04.2013 um 12:22:
RE: Wie "krank" ist unser Radsport ?
Rassismus gibts nur beim Fußball!
Geschrieben von Doggie am 26.04.2025 um 09:59:
Auftragsmord in Kolumbien
Lucho Herrera soll den
Mord an vier Bauern in Auftrag gegeben haben, die ihm ihr Land nicht verkaufen wollten.
Das wäre selbst für kriminelle Radsportler eine neue Dimension.
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