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Geschrieben von Piti am 28.03.2009 um 09:31:
Tour de Lance
Das Wall Street Journal berichtet über den (vorerst offenbar aufgegebenen) Versuch von L.A., die Tour de France zu kaufen.
Nicht aufgegeben sind danach die Pläne, sich den professionellen Radsport insgesamt unter den Nagel zu reissen.
| Zitat: |
In 2006, Mr. Armstrong embarked on an effort to overhaul professional cycling that, in some scenarios, would involve him owning a stake in cycling's most prestigious race. The race is owned by a family-run French company that says it has been approached by numerous entities looking to buy the race over the years. It says the Tour de France is not for sale.
According to his agent, Bill Stapleton, Mr. Armstrong has discussed the idea of buying the Tour with investors and remains interested in creating an organization that would run professional cycling and include the Tour. There is no current effort underway to buy the Tour, he said.
http://online.wsj.com/article/SB123811112300753043.html |
Geschrieben von Henning am 28.03.2009 um 11:01:
RE: Tour de Lance
Auch wenn ich seinen Plänen sich bei der Tour einzukaufen kritisch gegenüber gestanden habe, mit seiner Idee des Zentralismus hat er aus meiner Sicht nicht unrecht.
Geschrieben von Raupi7 am 28.03.2009 um 12:20:
RE: Tour de Lance
Das sagt er selber dazu:
Love the TdF but not looking to buy it plus it's not for sale.
http://online.wsj.com/artic...
ungefähr 19 Stunden ago from web
Geschrieben von blaireau am 29.03.2009 um 10:27:
RE: Tour de Lance
| Zitat: |
Original von Henning
... mit seiner Idee des Zentralismus hat er aus meiner Sicht nicht unrecht. |
Klar. In den seligen Zeiten, als die UCI noch ziemlich volle Kontrolle über die Chemie im Radsport hatte, da konnte man denjenigen Siegern zum Siegen verhelfen, die für die "Zukunft des Sportes" und die "Interessen des Polotons" am förderlichsten waren.
So sollte man im Handball (nur beispielsweise) auch sehen, dass Schiedsrichterbestechung helfen kann, die populärsten Sieger aktiv mitzugestalten. Man sollte die Auswahl der Sieger nicht dem ungewissen Zufall sportlicher Kriterien überlassen ... das schadet dem grossen Ganzen.
Geschrieben von Henning am 29.03.2009 um 10:39:
RE: Tour de Lance
| Zitat: |
Original von blaireau
Klar. In den seligen Zeiten, als die UCI noch ziemlich volle Kontrolle über die Chemie im Radsport hatte, da konnte man denjenigen Siegern zum Siegen verhelfen, die für die "Zukunft des Sportes" und die "Interessen des Polotons" am förderlichsten waren.
So sollte man im Handball (nur beispielsweise) auch sehen, dass Schiedsrichterbestechung helfen kann, die populärsten Sieger aktiv mitzugestalten. Man sollte die Auswahl der Sieger nicht dem ungewissen Zufall sportlicher Kriterien überlassen ... das schadet dem grossen Ganzen. |
Ich glaube, du verstehst mich da falsch. Persönlich stehe ich insbesondere der UCI sehr kritisch gegenüber und habe Sympathien für die Rennveranstalter gehegt, die sich gegen die ProTour gewehrt haben. In Bezug auf Armstrong meine ich eher die zentrale Vermarktung des Radsports. Wenn sich die Rennveranstalter unter einem "Mediendach" versammeln könnten, wäre die Präsenz vielleicht effektiver.
Geschrieben von conconi am 29.03.2009 um 12:38:
RE: Tour de Lance
Ob offizieller Besitzer oder nicht, Lance wird schon dafür sorgen, dass es jetzt wieder "reibungslos" läuft.
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