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Geschrieben von Kette-rechts am 23.10.2008 um 16:24:
Die UCI und ihr zweifelhafter Anti-Doping Kurs
Zum einen findet man diese Aussage eines Pat McQuaid, seines Zeichens Präsident der UCI:
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McQuaid sprach sich aus Kostengründen dagegen aus, alle genommenen Dopingproben der Tour de France 2007 sowie vom Giro d'Italia und der Vuelta 2008 nachträglich auf CERA zu überprüfen. Dies solle nur bei Fahrern mit auffälligen Werten geschehen. Noch Tags zuvor hatte sich der Ire deutlich skeptischer geäußert und erklärt: «Wir schauen lieber nach vorn als zurück.» Wenn man das Podium jedes größeren Rennens der vergangenen zwei oder drei Jahre noch einmal neu besetzen müsse, mache dies den Sport zu einer «kompletten Farce».
Link:
http://www.rad-net.de/index.php?newsid=16032
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Auf der anderen Seite will die UCI nächstes Jahr die Kontrollen alle wieder selber durchführen:
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Streit zwischen AFLD und UCI um Tour-Kontrollen
Paris (dpa) - Der nächste Disput auf höchster Ebene der Radsport- Funktionäre bahnt sich an. Der Weltverband UCI und die Französische Anti-Doping-Agentur AFLD streiten sich um die Hoheit bei den Doping-Kontrollen der nächsten Tour de France.
UCI-Chef Pat McQuaid bot dem AFLD-Präsidenten Pierre Bordry, der in diesem Jahr zum ersten Mal die Tour-Tests leitete und sieben «Doping-Sünder» herausfischte, ein Gespräch über die Zuständigkeiten an.
Bordrys Organisation war in diesem Jahr nach einer erbitterten Kontroverse zwischen Tour-Veranstalter ASO und UCI für die Tests mit großer Konsequenz eingesprungen. Nach einem Führungswechsel an der ASO-Spitze gab es seit August aber wieder eine Annäherung zum Dachverband, der wieder auf sein Alleinvertretungs-Recht pocht. «Wir sind als internationaler Dachverband im Radsport weltweit für die Doping-Kontrollen zuständig und wir werden diesen Job korrekt erledigen», sagte McQuaid, der zuletzt für die Tests 2007 verantwortlich war.
«Ich bin Teil der öffentlichen Ordnung mit dem Auftrag gegen Doping zu kämpfen. Wir hatten in diesem Jahr eine aktive Anti-Doping- Politik und ich will keine Rückschritte», sagte Bordry, der das Gesprächsangebot des einst von der ASO wegen angeblicher Versäumnisse im Anti-Doping-Kampf heftig kritisierten McQuaid annahm. «Das muss aber vor Dezember stattfinden, bevor die Trainingsphase der Fahrer für die kommende Saison beginnt», gab Bordry zu bedenken.
Link:
http://www.rad-net.de/index.php?newsid=16037
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Wenn die UCI also "Angst" vor Dopingfällen hat, so beschleicht mich der Verdacht, sie führen die Kontrollen nicht exakt durch oder kehren für sie negative, also positive Kontrollen unter den Tisch.
Oder wie will man sich erklären, dass es gerade dieses Jahr, in dem nicht die UCI für die Kontrollen verantwortlich war, zu so vielen positiven Tests kam?
Und danach heißt es dann wieder, der Radsport wird sauberer weil es weniger Dopingfälle gibt, Anti-Doping Kurs zeigt Wirkung etc.
Für wie Blöd hält man eigentlich die Öffentlichkeit?
Geschrieben von ThunderBlaze am 23.10.2008 um 16:34:
RE: Die UCI und ihr zweifelhafter Anti-Doping Kurs
Du interpretierst da zuviel rein denk ich. Die UCI ist dafür verantwortlich, da möchte man natürlich keine Extrawürschte. Außerdem ist das natürlich ne blöde Situation wenn die AFLD ihr Süppchen kocht und die UCI kein Einblick hat. Ich denke mal das solche Gespräche völlig unangebracht sind in der Öffentlichkeit bzw. über die Presse loszulassen. Ich geh mal davon aus das sich die da einigen werden. Besser wäre es natürlich wenn die WADA für alle Kontrollen im internationalen Sport zuständig wäre (auch Fussball usw.), was vielleicht dann glaubwürdiger rüber kommen würde. Aber das ist es nun mal nicht.
Geschrieben von Weischwurschtl am 23.10.2008 um 16:42:
RE: Die UCI und ihr zweifelhafter Anti-Doping Kurs
| Zitat: |
Original von Kette-rechts
Wenn die UCI also "Angst" vor Dopingfällen hat, so beschleicht mich der Verdacht, sie führen die Kontrollen nicht exakt durch oder kehren für sie negative, also positive Kontrollen unter den Tisch.
Oder wie will man sich erklären, dass es gerade dieses Jahr, in dem nicht die UCI für die Kontrollen verantwortlich war, zu so vielen positiven Tests kam?
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ich glaube es liegt daran, dass sich herr mcquaid gerne mal ein paar geldscheinchen von einigen fahrern in seinen dicken popo schieben lässt, um die tests negativ ausfallen zu lassen. wenn die aso plötzlich regelmässig bei der tour testen will, reisst das ein ganz schönes löchlein in patys geldbörse.
Geschrieben von Kette-rechts am 23.10.2008 um 16:43:
Ich halte es einfach für problematisch, wenn eine Organisation, die offensichtlich von einem Ergebnis, hier dem negativen Testergebnis, profitiert, die Kontrollen in ihrem eigenen Bereich selber durchführt.
Ich stimme Thunderblaze zu, dass die WADA hier das bessere Kontrollorgan wäre. Zumindest das neutralere...
Wer in seinem eigenen Stall der einzige Kontrolleur ist, dem stehen die Türen zum Betrug weit offen...
Geschrieben von Luzifer am 24.10.2008 um 00:21:
Na, da wird man sich doch sicher einigen können, wen man positiv testet und wen nicht.
Heini wird da wohl seinen Einfluss geltend machen.
Ich seh da auch Parallelen zu Armstrong, dessen Startchancen bei der Tour Johann nun bei 50:50 sieht.
Möcht nochmal sagen, dass für mich eine Startvoraussetzung für Armstrong ist, dass er nicht positiv getestet wird.
Sinke, der mir, möcht ich an der Stelle sagen, sehr unsympathisch ist, hat da Recht, wenn er sagt, der Fisch stinke am Kopf. Sicher aber auch keine neue Erkenntnis.
Dass da keine Mißverständnisse entstehen, Prudhomme und damit auch die AFLD sind für mich keine unschuldigen Engel. In die UCI aber habe ich nun aber auch gleich gar kein Vertrauen. Bei der AFLD ist vielleicht Hopfen und Malz nicht völlig verloren.
Geschrieben von ThunderBlaze am 24.10.2008 um 02:15:
Heini wurde abgesägt, nix mehr mit Einfluss.
Geschrieben von blaireau am 24.10.2008 um 08:28:
RE: Die UCI und ihr zweifelhafter Anti-Doping Kurs
| Zitat: |
Original von Kette-rechts
Auf der anderen Seite will die UCI nächstes Jahr die Kontrollen alle wieder selber durchführen |
Der Tour-Start von L.Pharmstrong wird mit aller Macht vorbereitet. Das Netzwerk lebt.
Wie die UCI-Funktionäre wirksame Dopingkontrollen sabotieren, das haben Schweizer Kontrolleure anlässlich einer Tour-de-Suisse mal in der NZZ geschildert.
Geschrieben von MrsFlax am 25.10.2008 um 11:42:
vielleicht auch eine idee für den radsport ->
taz-link
kann man gleich auch die funktionäre mit "detektieren". obwohl... wenn einem das lügen erstmal in fleisch und blut übergegangen ist...
Geschrieben von Luzifer am 25.10.2008 um 20:04:
| Zitat: |
Original von ThunderBlaze
Heini wurde abgesägt, nix mehr mit Einfluss. |
"Verbrüggen ante portas"
Geschrieben von teufelsberg am 25.10.2008 um 23:05:
| Zitat: |
| Der schikt sich soeben hinter den Kulissen an, den Radsport wieder an sich zu reißen. |
liest sich gar keiner die Texte von Kistner durch?
IOC und zweifelhafter Anti-Doping Kurs, wo sollen denn da die Zweifel sein?

:kotz:
Geschrieben von blaireau am 26.10.2008 um 01:25:
Ahhhhhhh!
Heini&Lenzi_GmbH kommt zurück, wie vermutet!
Ok Boys, ihr habt es so gewollt.
Mods, aus dem Weg!
Geschrieben von maniroller am 26.10.2008 um 02:17:
tranquillo!
Geschrieben von Piti am 22.05.2010 um 18:32:
Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann...
Pat McQuaid persönlich soll Gusev seinen neuen Job verschafft haben:
| Zitat: |
In the spring of 2009 WADA changed the rules which made it possible to test for the kind of EPO, Rasmus Damsgaard told Bruyneel he had found in Russian’s urine sample and get him convicted.
[...]
But Gusev had a trump card. He could sue UCI for damages. A new civil trial threatened to be long and expensive and Pat McQuaid devised a plan. According to Weekendavisen’s sources he suggested Gusev a deal. If the Russian did not demand compensation from the UCI, Pat McQuaid would in turn help him find a team. The 27-year-old Russian would rather ride than to spend the rest of his cycling career in the courtrooms. He said yes.
At the beginning of this month Gusev signed contract with the new Russian ProTour team Katusha.
A Dirty Deal (eine etwas holpernde Übesetzung des dänischen Originalartikels ins Englische) |
Geschrieben von pantani am 22.05.2010 um 23:31:
RE: Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann...
Wenn die UCI die Dopingkontrollen durchführt, kann sie genau so die ASO machen. Die können somit den herausfischen der ihnen nicht grün ist........
Dass positive Dopingfälle der UCI ein Dorn im Auge sind ist ja logisch. Sollte der Radsport an poularität verlieren, schwindet auch das Einkommen der UCI.
Der "Unfall" der AFLD bei der Tour 08 war ihnen eine Lehre, die kommen so schnell nicht mehr dran. Die haben einfach zu viele hops gehen lassen, und wenn sie nicht von der UCI und der ASO gebremst worden wären, hätte es richtig gekracht. (man hat ihnen wieder eine Beteiligung an den Dopingkontrollen bei der Tour in Aussicht gestellt)
Bei den sogenannten Nachkontrollen im Herbst 09 hat der Bordry ja schon ein Feuerwerk angekündigt, heraus kam schlussendlich nichts.
Die AFLD hat Kohl persönlich eine Liste mit 40 Namen vorgelegt, die alle auffällige Blutwerte hatten.
Die AFLD wollte diese Nachkontrollen ja gleich nach der Tour 08 machen, die Proben wurden aber von der UCI über ein Jahr zurückgehalten. Außer die von Kohl und Schumacher!!
also wer nicht total plemplem ist, der sägt nicht den Ast ab auf dem er sitzt
Geschrieben von ThunderBlaze am 23.05.2010 um 01:30:
RE: Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann...
Kontrollen sollte es in jeder Sportart unabhänig geben, und da kommt nur die WADA in Frage.
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