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--- 80er DDR-Mädchen und Freunde bei Olympia 2008 (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=22118)
Geschrieben von teufelsberg am 17.08.2008 um 00:18:
80er DDR-Mädchen und Freunde bei Olympia 2008
aufgrund starker Nachfrage.
Männer, Kugelstoßen:
Gold: Tomasz Majewski (Polen) 21,51 m
Silber: Christian Cantwell (USA) 21,09
Bronze: Andrej Michnewitsch (Weißrussland) 21,05
4. Dylan Armstrong (Kanada) 21,04
5. Pawel Lyschyn (Weißrussland) 20,98
6. Jurii Bilonog (Ukraine) 20,63
7. Reese Hoffa (USA) 20,53
8. Pawel Sof'In (Russland) 20,42.
Udo Beyer
6. August 1978: 22,15 m
25. Juli 1983: 22,22 m
20. April 1986: 22,64 m (7. Platz der Weltbestenliste, Stand: 9. August 2005)
Geschrieben von teufelsberg am 17.08.2008 um 00:32:
und selbst der 100er
1. Usain Bolt (JAM) 9,69 Sek. (WR) -
2. Richard Thompson (TRI) 9,89 -
3. Walter Dix (USA) 9,91 -
4. Churandy Martina (AHO) 9,93
Olympische Spiele 1988 Seoul
0 CAN Ben Johnso 9,79
1 USA Carl Lewis 9,92 s
2 GBR Linford Christie 9,97 s
3 USA Calvin Smith 9,99 s
ist jetzt nicht sonderlich beeindruckend in der Breite.
Geschrieben von teufelsberg am 17.08.2008 um 00:48:
Kugelstoßen Frauen
1 2545 VILI Valerie New Zealand 20.56 AR
2 1176 MIKHNEVICH Natallia Belarus 20.28
3 1168 OSTAPCHUK Nadzeya Belarus 19.86
4 1467 GONZALEZ Misleydis Cuba 19.50 PB
5 1340 GONG Lijiao China 19.20
6 2838 OMAROVA 19.08
lachhaft (und wer glaubt schon an sauber weißrussische Kugelstoßerinnen? )
Ilona Slupianek 1980 . 22.45m.
Geschrieben von teufelsberg am 17.08.2008 um 12:02:
RE: Seoul- vs. Peking-Ente
| Zitat: |
Original von xxEntexx
400m Freistil
Gold: Rebecca Adlington (GBR) 4:03,22
Damals Silber, heute letzte im Finale: Heike Friedrich 4:05,94 |
da stimmt doch was nicht, die Zeit?
ansonsten: du vergisst einfach die Anzüge!
und die Wende. genau, die Wende.
Geschrieben von Ocaña am 17.08.2008 um 12:06:
RE: Seoul- vs. Peking-Ente
Doch stimmt.
Rebecca Adlington 4:03.22
Katie Hoff 4:03.29
Joanne Jackson4:03.52
Coralie Balmy 4:03.60
Federica Pellegrini 4:04.56
Camelia Alina Potec 4:04.66
Bronte Barratt 4:05.05
Laure Manaudou 4:11.26
Geschrieben von Pedalritter am 17.08.2008 um 12:09:
RE: Seoul- vs. Peking-Ente
Apropos Wende, gestern nacht lief eine Sendung über München 72. Roland Matthes nahm im 100m Rückenfinale der Konkurenz an der Wende fast eine Körperlänge ab.
Geschrieben von teufelsberg am 17.08.2008 um 21:14:
RE: Seoul- vs. Peking-Ente
Leichtathletik 100m - Frauen
Gold: Shelly-Ann Fraser (Jamaika) 10,78
Silber: Sherone Simpson ............10,98
& Kerron Stewart (Jamaika)........10,98
o.k., wenn man Evelyn Ashford mal nicht zu den Friends zählt, dann haben sie Gold verloren.
Aber die Medaillen hätte ein halbes Dutzend abgeholt.
Marlies Göhr 1983, 10,81
Marita Koch 1983, 10,83.
Silke Gladisch 1986, 10,86.
Kathrin Krabbe 1989, 10,89.
Heike Drechsler, Bärbel Wöckel.
Dreisprung und Hindernis sind nicht vergleichbar.
Marathon eigentlich auch nicht, da wird noch nicht sehr lange wirklich professionell gearbeitet. Andererseits erstaunlich,schließlich lief Kristiansen schon 85 2:21, da hatten sie wohl nicht die richtigen Methoden, oder war der Aufwand zu groß? Wobei generell die Kurzstrecke offenbar besser optimierbar war.
Geschrieben von xxEntexx am 17.08.2008 um 21:56:
RE: Seoul- vs. Peking-Ente
Naja, in den 80ern hat man wohl hauptsächlich mit diversen Anabolika herumgespielt - egal in welcher Sportart. Heutzutage wäre der ganze Krempel von einst mit Sicherheit nachweisbar. Und in der Leichtathletik (speziell Sprint & Wurf) bringen Anabolika wohl doch ein wenig mehr als beim Schwimmen. Bluttransfusionen und Wachstumshormone, die heute angewandt werden, waren damals vmtl noch nicht so aktuell, denke ich... und genau das wird wohl der Stoff sein, der auch den Schwimmern die Flossen verpasst. Neben diesem tollen Badeanzug, versteht sich...
Geschrieben von Ocaña am 17.08.2008 um 22:04:
RE: Seoul- vs. Peking-Ente
Wobei gerade der Evans WR von Seoul interessant ist. Der hielt von 88 bis 06. Muss man mal sehen, ob soetwas auch noch bei den Uraltweltrekorden in der Leichtathletik der 80er möglich ist.
Geschrieben von Harzer Radfahrer am 17.08.2008 um 23:08:
RE: Seoul- vs. Peking-Ente
| Zitat: |
Original von Ocaña
Wobei gerade der Evans WR von Seoul interessant ist. Der hielt von 88 bis 06. Muss man mal sehen, ob soetwas auch noch bei den Uraltweltrekorden in der Leichtathletik der 80er möglich ist. |
Die 100 und 200 m Rekorde von Flo-Jo dürften festzementiert sein. Die 400 von Koch sind auch kaum möglich, wenngleich Sanya Richards schon bis auf 1,10 Sek. rangelaufen ist - vielleicht geht da noch was, allerdings natürlich nicht ohne Mittelchen... 800 von
Herrn Kratochvilova scheinen kaum zu schlagen aber diese Saison liegen immerhin zwei Läuferinnen bei 1:54, mal abwarten... Über 110 Hürden glaube ich kaum, dass Donkovas Rekord noch fallen wird.
Bei den Mittel- und Langstrecken dürfte jederzeit ein Rekord fallen, wobei mich wundert, dass die Chinesinnen in Peking nicht wie damals in den 90ern mit ihrem Schildkrötenblut etwas auf die Beine gestellt haben.
Beim Hochsprung könnte Vlasic vielleicht die 2,10 m packen, Weitsprung (7,52 m) ist wohl nicht mehr zu knacken. Kugel und Diskus ohne Diskussion, da werden auch in Zukunft Welten fehlen. Speer (neues Gerät) und Hammer (recht junge Disziplin) kann man nicht richtig werten, Stabhoch ist auch recht jung.
Fazit:
Nie mehr fallen werden die Rekorde 100 m, 200 m, Kugelstoßen, Diskus!
Sehr wahrscheinlich nicht mehr fallen werden die Rekorde über 400 m, 110 m Hürden, Weitsprung, 4x100, 4x400...
Die restlichen Rekorde dürften innerhalb der nächsten 5 Jahre fallen. Anabolika (Kraftdisziplinen) ist out, andere Mittelchen (Mittel-, Langstrecke,...) im kommen.
Was sich Usain Bolt einwirft, weiß ich nicht - vielleicht kommt es ja noch irgendwann ans Tageslicht. Selbst wenn er schon immer sehr gut war, die extreme Steigerung seiner Bestzeit im Vergleich zu 2007 um mittlerweile 0,34 sek. ist ein Witz. Darin nicht eingerechnet sind weitere 0,1 sek., die er beim austrudeln verschenkt hat... Leistungssprung von über 0,4 sek. - mit 22 Jahren nicht möglich.
Aus dieser Sicht könnte man natürlich davon ausgehen, dass es bei den Frauen auch mal wieder eine geben könnte, die es ihm nachmacht. Schade, dass einige aus dem Beispiel Griffith-Joyner nicht gelernt haben...
Geschrieben von teufelsberg am 17.08.2008 um 23:53:
sag niemals nie. Im Sprint hast du es selbst geasgt, niemand hat mit Bolt (9,60 locker drin) gerechnet.
und vielleicht wird Kugelstoßen/Diskuswerfen mal wieder sexy, mit richtigem Aufwand (auch finanziell) ist da wieder was drin (für die 88er Olympiaquali sprachen die Reporter, eher "heimlich", von 78 Metern

)
Geschrieben von Michelin-Männchen am 18.08.2008 um 10:39:
Im ZEIT Wissen war vor zwei Wochen ein Artikel zu den möglichen Bestleistungen, dort wurde nach meiner Erinnerung argumentiert, daß die 100m-Schallmauer bei 9,50 sec läge.
Geschrieben von teufelsberg am 18.08.2008 um 13:09:
stand da nicht auch etwas von 2,70m oder so im Hochsprung?
schien mir nicht sehr nahe an der Realität.
Geschrieben von schnippler am 18.08.2008 um 13:12:
| Zitat: |
Original von teufelsberg
stand da nicht auch etwas von 2,70m oder so im Hochsprung?
schien mir nicht sehr nahe an der Realität. |
Klingt ein bisschen so, als ob die "Wissenschaftler" bei den Weiten 10 Prozent draufgepackt und bei den Zeiten 10 Prozent abgezogen haben. Man darf nie die Faulheit von Wissenschaftlern unterschätzen.
Geschrieben von teufelsberg am 18.08.2008 um 13:13:
also im Hochsprung war das deer Wert, bei dem die Achillessehne reißen muss. Ansonsten gibt es ja auch gar keine Restriktionen im Hoschsprung.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 18.08.2008 um 17:46:
| Zitat: |
Original von teufelsberg
stand da nicht auch etwas von 2,70m oder so im Hochsprung?
schien mir nicht sehr nahe an der Realität. |
Nach meiner Erinnerung stand da eher etwas von 2,50 m im Hochsprung.
Geschrieben von teufelsberg am 18.08.2008 um 21:01:
hier ein Artikel, der sich auf die von mir gemeinte Studie bezieht.
http://www.leichtathletik.de/index.php?NavID=1&NewsID=12492&SiteID=28
9,29 haben die.
sonst leider wenig Beispiele.
dass der Marathonlauf der Männer nahezu ausgereizt ist, gar 2006 schon war, erscheint doch lachhaft. Aus der Dichte wäre eine deutliche Verbesserung in der Spitze (und sei es "bergab mit Rückenwind") nur logisch.
Geschrieben von teufelsberg am 18.08.2008 um 21:12:
Diskuswurf Frauen
1. Stephanie Brown Trafton 64.74m
2. Yarelys Barrios 63.64m
3. Olena Antonova 62.59m
so könnte die Reaktion sein.
nur mal die 70er
76,80 m Gabriele Reinsch, GDR, Neubrandenburg, 9. Juli 1988
74,56 m Ilke Wyludda, GDR, Neubrandenburg, 23. Juli 1989
74,08 m Diana Sachse-Gansky, GDR, Chemnitz, 20. Juni 1987
73,36 m Irina Meszynski, GDR, Prag, 17. August 1984
73,10 m Gisela Beyer, GDR, Berlin, 20. Juli 1984
72,92 m Martina Hellmann, GDR, Potsdam, 20. August 1987
71,50 m Evelin Jahl, GDR, Potsdam, 10. Mai 1980
70,34 m Silvia Madetzky, GDR, Athen, 16. Mai 1988
Frau Reinsch (wieso fällt mir da nur immer Bart Simpson ein

) warf das aus dem Stand, oder?
Geschrieben von Pedalritter am 18.08.2008 um 21:15:
aus dem Artikel:
| Zitat: |
| Die Theorie findet bei vielen Fragestellungen Anwendung, beispielsweise bei der Vorhersage von Katastrophenszenarien. |
also 9.29 wären für mich DIE globale Katastrophe.
Geschrieben von Pedalritter am 18.08.2008 um 21:18:
RE: Diskuswurf Frauen
| Zitat: |
Original von teufelsberg
1. Stephanie Brown Trafton 64.74m
2. Yarelys Barrios 63.64m
3. Olena Antonova 62.59m
so könnte die Reaktion sein.
nur mal die 70er
76,80 m Gabriele Reinsch, GDR, Neubrandenburg, 9. Juli 1988
74,56 m Ilke Wyludda, GDR, Neubrandenburg, 23. Juli 1989
74,08 m Diana Sachse-Gansky, GDR, Chemnitz, 20. Juni 1987
73,36 m Irina Meszynski, GDR, Prag, 17. August 1984
73,10 m Gisela Beyer, GDR, Berlin, 20. Juli 1984
72,92 m Martina Hellmann, GDR, Potsdam, 20. August 1987
71,50 m Evelin Jahl, GDR, Potsdam, 10. Mai 1980
70,34 m Silvia Madetzky, GDR, Athen, 16. Mai 1988
Frau Reinsch (wieso fällt mir da nur immer Bart Simpson ein
) warf das aus dem Stand, oder? |
Die sollten bei ihrer Formel noch den Booster-Faktor einfügen.
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