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Geschrieben von Steamboat am 22.11.2005 um 19:08:

  Saisonbilanz Davitamon-Lotto

Wenn die Bilanz für ein Team gezogen werden soll, so habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, einen Aufhänger zu finden, mit dem ich den Text zum Rennstall beginne. Normalerweise sollten jetzt meine Probleme, mit der Findung einer trefflichen Einleitung nicht Gegenstand eines solchen Textes für die Rezension sein. Aber bei Davitamon-Lotto gestaltete es sich wirklich zu einem Problem.

Ein Einstieg wäre gewesen, dass man das Team als „fleißige Lieschen“ bezeichnet hätte; denn kein anderes Team brachte so viele Fahrer, nämlich 14, in der Pro Tour Gesamtwertung unter. Eine andere Möglichkeit wäre, dass man das Team als die Truppe von „verkrachten Existenzen“ bezeichnet, da auffallend viele Fahrer in der Saison durch Aktionen auffielen, die ihnen wenig Freunde einbrachten. Es gäbe auch die Möglichkeit, das Team als eines zu beschreiben, das man vorab als Klassiker-Equipe bezeichnet hätte, dafür aber erstaunliche Qualitäten in den GTs zeigte – und das nicht nur durch Etappensiege.

Ich habe mich dafür entschieden, weil mir alle Einstiege – auch die, die ich jetzt hier nicht aufführe – als reizvoll erschien, den unkonventionellen Beginn zu wählen, dass ich alle, die in der Pro Tour gepunktet haben, im Text fortlaufend zu nennen und deren Saison zu beleuchten. Ich beginne nicht mit dem Punktbesten, sondern ich rolle die Liste von hinten auf.

Pro Tour

Platz 164. Dort findet man Fred Rodriguez. Der US- Amerikaner wurde vor der Saison von Acqua & Sapone verpflichtet. Ihm gelang bei der 13. Etappe von Miramas nach Montpellier ein dritter Etappenplatz. Dieser ist umso bemerkenswerter, weil er eigentlich einer der Anfahrer für Robbie McEwen im Sprint war – so auch bei dieser Ankunft. Da McEwen´s erbitterster Gegner für das Grüne Trikot jedoch Thor Hushovd war, musste versucht werden, den Norweger etwas zu distanzieren, um dessen Vorsprung in der Punktwertung zu reduzieren. Rodriguez tat das seinige und kam so zu einem Punkt. Das probierte er gleichfalls bei der ersten Etappe der Volta A Catalunya – er fuhr gegen den Wikinger auf eigene Rechnung, aber er musste sich im Ziel dem Skandinavier geschlagen geben. Einen Saisonsieg erzielte er dennoch - bei der Costa Azul (2.1) beendete er eine Etappe vorne.

Platz 155. Zwei Belgier. Axel Merckx und Christophe Brandt.
Brandt war mir einigen Vorschusslorbeeren in die Saison gestartet. Von dem Mann aus Lüttich erhoffte man sich einen Sprung, nachdem er 2004 nach einer vermeintlichen positiven Dopingprobe etwas aus dem Tritt geraten war.

Diesen Schub gab es aber nicht in der gewünschten Form. Ihm misslang ein Etappensieg sowohl bei der Tour de France als auch beim Giro. In Italien kam er ihm recht nahe. Er war Teil einer Ausreißergruppe auf der 16. Etappe von Lissone nach Varazze. Aus der führenden sechsköpfigen Formation brach der Franzose Le Mevel (Crédit Agricole) aus. Brandt war der einzige, der versuchte, ihn noch zu erreichen. Zu spät. Er wurde der – wie es im Jargon der Radrennfahrer heißt – erster Verlierer. Das war für ihn 2005 sinnbildlich – ein Jahr der vergebenen Möglichkeiten. 15. beim Fleche Wallone, 16. bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, 18. beim Amstel Gold Race – nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Zur Vollständigkeit: 33. beim Giro, 56. bei der Tour.

Anders Axel Merckx: Sein Jahr zierte ein Etappensieg – und was für einer. Bei der Dauphine Libere (5. Etappe) war er entkommen und brachte den Soloausbruch mit Erfolg ins Ziel, – 2 Minuten vor dem späteren Sieger Landaluze – etliche Minuten vor den eigentlichen Favoriten. Am Ende stand er auf dem 13. Rang (wie auch bei der Volta A Ciclista Catalunya). Nochmals trat Merckx auf den vorderen Positionen in Erscheinung – als er erneut dem Peloton entkommen war. Von Albi nach Mende bei der Tour (18. Abschnitt) mussten Vasseur und Merckx zusehen, wie sich Serrano (Liberty Seguros) am Anstieg aus dem Staub machte. Beide kamen dann auf die Zielgerade, als der Franzose dann am sichtlich verärgerten Sohn der Legende Eddy Merckx vorbei zog.

Auf dem 136. Platz landete der „verlorene Sohn“ Mario Aerts. Nach seinem Abstecher zu T-Mobile kehrte er wieder zu seinem alten Team zurück. Entgegen anderer ehemaliger Fahrer der Bonner Truppe kann sich nicht bezeugen lassen, dass er nach dem Abgang bei der Magenta-Truppe wiedererstarkt wäre. Seine Punkte sammelte er durch den 16. Platz in der Gesamtwertung der Vuelta.

Platz 125 teilen sich u.a. Tom Steels und Björn Leukemans.
Beiden Fahrern verhalfen jeweils 7. Ränge zum Eintritt in die Pro Tour Gesamtwertung. Leukemans gelang dieser beim Amstel Gold Race, während Tom Steels bereits bei Gent-Wevelgem mit dem gleichen Resultat Eintritt in die Rangliste erfuhr. Steels tat der Wechsel zu Davitamon-Lotto, wo er häufiger seinem alten Kontrahenten McEwen den Sprint anziehen sollte, sichtlich gut. Vier Saisonsiege außerhalb der Pro Tour verschönerten ihm seinen Wechsel zur Equipe. Jeder wurde bei Etappenrennen erzielt. Der wichtigste Erfolg war bei die „Driedaagse van de Panne“ (2.HC), zwei feierte bei der Etoile des Bessèges (2.1) sowie einen bei der Volta ao Algarve (2.1). In der Pro Tour verfehlte er einen Sieg, als er bei der Tour de Romandie an den Sprintfähigkeiten von Petacchi scheiterte.

So erfolgreich war Leukemans nicht – er machte noch einmal von sich nach der 5. Etappe des Giros von sich reden, als er knapp – als Vierter – einen Zähler für die Pro Tour verpasste.

Der Niederländer Koos Moerenhout belegte bei der Vuelta den 14. Gesamtrang. Die entsprechende Punktzahl erbrachte ihm in der Pro Tour den 123. Platz.

Noch nicht unter den Top 100, aber aufgrund vorzüglicher Leistungen bei einer GT in den Mittelpunkt gerückt, steht der Belgier Wim an Huffel auf dem 104. Platz des Pro Tour Gesamtrankings. Er fiel in diesem Jahr mehrfach positiv auf – jedoch nicht bei Dopingproben. Vor der Saison war er von Vlaanderen T-Interim gekommen und brillierte am Stilftser Joch, als er in Sestriere als 5. im Ziel ankam. Bei dieser Etappe zog er neben seinem Teamkollegen Mauricio Ardila den Unmut auf sich, da er durch seine Fahrweise den Mitfavoriten Paolo Savoldelli im Kampf um das Rosa Trikot unterstützt haben soll. Ob dem wirklich so ist…

An der Leistung des Belgiers soll nicht gerüttelt werden. Platz 11 beim Giro ist schon etwas wert. Die gleiche Platzierung bei der Deutschland-Tour erbrachte allerdings keine Punkte. Auch der 12. Platz bei der Dauphine Libéré fügte seiner Habenseite nichts Verwertbares bei, wenngleich er auf der Etappe zum Mont Ventoux sich nur Alexandre Winokurow und José Angel Gomez geschlagen geben musste.

Edeldomestiken

Sehr stark war die Leistung des Kolumbianers, Ardila, im Team. Der Mann fuhr in der vergangenen Saison ein regelrechtes Mammutprogramm. Zunächst fiel er mit seinem 12. Platz bei der Tour de Romandie auf, dann sackte er beim Giro einen Zähler für einen dritten Etappenplatz ein, den er auf der 5. Etappe von Celano nach L´Aquila erzielte. Beim Giro blieb er zwar im Fokus der Betrachter, aber weitere Punkte sammelte er erst bei der Vuelta im Herbst wieder. Zunächst belegte er einen dritten Etappenplatz von Burgos nach Santuario de la Bien Aparecida. Dann reichte es nach vielen brauchbaren Etappenergebnissen zu Platz 9 in der Gesamtwertung der Spanien-Rundfahrt, während beim Giro die Anstrengungen nur für den 27. Rang taugten.

Der diesjährige 12. der Tour de Romandie feierte gar einen Etappensieg – allerdings nicht innerhalb der Pro Tour. Die Abschlussetappe von Göttingen nach St. Andreasberg ging im Rahmen der Niedersachsen –Rundfahrt (2.1) auf seine Kappe.

Ein anderer Fahrer, der sich gerne in den Dienst anderer stellte, ist Leon Van Bon. Der niederländische Meister der Straße fand einigen Gefallen am Frühjahr. Damit ist zu erklären, dass er den 8. Platz bei der Flandern-Rundfahrt belegen konnte und eine Woche später gar den 6. Platz bei Paris-Roubaix einfuhr. Van Bon gelangte aufgrund der Leistungen bei den beiden Monumenten des Radsports auf dem 74. Platz der Pro Tour. Allerdings blieben Siege für den endschnellen Mann 2005 im Trikot von Davitamon-Lotto aus.

Kapitäne

Seinem Chef, Peter van Petegem (PVP), leistete er hingegen wertvolle Dienste. PvP war aber nicht imstande, diese Arbeit Gewinn bringend einzusetzen. Lediglich bei der Flandern-Rundfahrt blitzte alte Stärke auf, als er hinter Boonen und Klier auf dem Podium landete. Platz drei wurde es auch bei GP Harelbeke (1.HC), wo das Podium in seiner Zusammensetzung dem Ausgang in Flandern glich. Ansonsten wusste PvP, der 61. der Pro Tour wurde, 2005 nicht in überragendem Maße zu überzeugen. Kein Sieg 2005 für van Petegem – das spricht schon eine deutliche Sprache.

Van Petegem bekommt vom Team offensichtlich nur die Aufgabe, im Frühjahr in herausragender orm zu sein. Für GTs fällt er in wiederkehrender Regelmäßigkeit aus. Wenn man sieht, wie schwer sich andere Teams damit tun, drei dreiwöchige Landesrundfahrten mit Fahrern adäquat zu bestücken, dann ist es schon ein Luxus, einen Eckpfeiler wie ihn im Rennstall zu haben, der dann nur leidlich dieses Jahr seiner Hauptaufgabe nachgekommen ist. Man kann zwar nicht Topplatzierungen im Frühjahr programmieren, aber seine Umsetzung der Vorgaben ist definitiv zu wenig für die Hoffnungen und Erwartungen, die die Leitung hegt. Über Ullrich wird sich meist beschwert, dass er sich nur auf ein Saisonziel konzentriert, dennoch erzielt auch neben der Tour de France gute Ergebnisse - mit Tagessiegen. PvP konzentriert sich auch auf einen Bereich. Die Pro Tour hat in seinem Fall schonungslos offen gelegt, dass er dieses Jahr in jenem Bereich nicht sehr erfolgreich war. Und selbst wenn man die Rennen außerhalb der Pro Tour gleichberechtigt neben die Monumente auf eine Ebene stellt, so liest sich seine Bilanz nicht aufregender.

Besser machte es – zumindest in einem Rennen – ein Landsmann von PvP. Nico Mattan, der bei Paris-Roubaix als 14. ankam und in Flandern 17. wurde, siegte bei Gent-Wevelgem. Hierbei wurde er allerdings von den Umständen begünstigt. Sein Gegner Flecha war ihm bereits enteilt, als Mattan seine Chance erkannte. Diverse Motorräder, von denen einige das Renngeschehen filmten, spendeten ihm Windschatten, so dass Mattan in und mit deren Sog an Flecha vorbei an die Spitze geführt wurde. Hernach wurden die Organisatoren für ihren Mangel an Vorsehung gerügt und kritisiert. Man kann dem Fahrer sicherlich nicht den größten Vorwurf machen. Die Hauptschuld liegt bei der Rennleitung, nicht rechtzeitig die Motorräder aus der entscheidenden Situation abgezogen zu haben. Der Fahrer war darauf bedacht, den größten Erfolg seiner Laufbahn zu erzielen. Allerdings gibt es auch ein Fairplay, welches Mattan aber doch recht offensichtlich außer Acht ließ. Platz 56 für ihn in der Pro Tour.

Eine ruppige Fahrweise, das ist sogar das Kennzeichen des eigentlichen Stars des Rennstalls. Robbie McEwen hat sich im Laufe der Jahre mit seinem unkonventionellen Stil einen schlechten Namen bei seiner Konkurrenz erworben. Besonders seine australischen Landsleute, zumindest die, die auch gut sprinten könnten, mögen ihn nicht. Durch verschiedene Aktionen hat er sich auch bei anderen negativ in Erinnerung gerufen – wie z.B. Haselbacher. Von daher ist die Freude groß, wenn er einen Sprint nicht gewinnt oder wenn von der jeweiligen Rennleitung ihm mal eine Strafe aufgebrummt wird. Dieses Jahr war es bei der Tour nach der 3. Etappe der Fall, als er nach einem dritten Platz wegen unsauberer Fahrweise auf den 186. Platz zurückgestuft wurde. Den entsprechenden Punktverlust sollte er später bedauern, da er so im Kampf um das Grüne Trikot einen erheblichen Dämpfer erhielt und eine seiner Hauptinteressen des Jahres nicht realisiert werden konnte.

Man tut dem Sportler McEwen unrecht, wenn man nur seine schlechten Seiten betrachtet und beurteilt. Auf dem sportlichen Segment hat er seine Qualitäten. Er ist in der Lage, die besten Sprinter der Welt zu besiegen. Keiner war 2005 vor ihm sicher. Petacchi, Boonen, Hushovd und Zabel sowieso konnten gegen ihn in manchen Situationen nichts ausrichten. Allerdings war es kein Selbstverständnis, dass der Aussie immer der Schnellste war. Es passierte recht häufig, dass er sich hinter den Genannten einfinden musste. Seine Duelle mit Petacchi zählen beim Giro sicherlich mit zu den interessantesten des Jahres.

Bei seinen drei Etappensiegen beim Giro bezwang er seinen italienischen Kontrahenten Petacchi zweimal direkt im Finish (3. und 10. Etappe). Auch auf der ersten Etappe besiegte er mit sportlichen Raffinessen seinen italienischen Konkurrenten, jedoch hatte sich Bettini bei diesem Abschnitt frühzeitig vorgedrängelt. Petacchi konnte sich erst nach der 9. Etappe und bei der 12. Etappe gegen den Australier durchsetzen, danach stieg McEwen traditionell vor den schweren Bergetappen aus.

Bei der Tour addierte er drei Etappensiege zu den bisherigen. Bei der Großen Schleife hieß sein Gegner nicht Petacchi. Zunächst war er Teil eines Dreikampfes. Der Belgier Tom Boonen hatte ihn bei der 2. und 3. Etappe bezwungen, konnte aber diese exzellente Leistung nicht anhaltend bestätigen, so dass sich McEwen bei der 5. und 7. Etappe revanchieren konnte. Der Norweger Thor Hushovd sollte sich in der Punktwertung aber später als der unüberwindliche Widerpart zeigen, in den direkten Konfrontationen behielt McEwen meist die Oberhand. Dem Skandinavier gelang zwar im Laufe der GT kein Etappensieg, aber er sammelte genügend Zähler, um McEwen nicht mehr vorbei ziehen zu lassen. Dem nützte dann auch der Sieg nach der 13. Etappe nichts mehr. McEwen hatte das Pech, dass viele Teams ihre Sprinter (Zabel, Petacchi) nicht dabei hatten oder diese während der Rundfahrt (Boonen) verloren. Folglich hatte kein anderes Team in der letzten Woche kein Interesse, Davitamon-Lotto bei der Verfolgung enteilter Fluchtgruppen behilflich zu sein. Damit konnte Robbie aber den Abstand auf Hushovd nicht mehr wettmachen. Bei der Ankunft auf der Champs Elyssee wurde der Australier dann sicherlich von der Schaffenskraft des Kasachen Winokurow überrascht und musste zusehen, wie er vom Gewinn des Grünen Trikots Abschiede nehmen musste. Es war nur eines der Saisonziele, das sich nicht realisieren ließ. Für die Punktwertung der Pro Tour sei noch der dritte Etappenplatz beim 2. Tagesabschnitt nachgeliefert.

Damit hatte der Australier aus den beiden GTs 21 Punkte für die Pro Tour gesammelt. Seltsam genug, dass er mit Ausnahme eines Etappengewinns bei der Tour de Suisse keine weiteren Punkte aus Siegen bei Rundfahrten sammeln konnte. Selbst bei Tirreno-Adriatico, die 2005 zu einer Ausgabe verkam, die Sprinter deutlich bevorteilte, reichte es bei zwei Etappen nur zu dritten Plätzen. Bei der einzigen kleinen Rundfahrt in Italien konnte er Petacchi kein Paroli bieten. Ebenso wenig kam er an Freire ran, der wie Petacchi je drei Etappen der Rundfahrt gewann. Selbst im Endresultat, das sich wie das „Who is who“ der Sprinter liest, fehlt sein Name im Vorderfeld.

Ein anderes Ziel für ihn stellte die WM dar. Da viele Nationen auf eine Sprintankunft spekulierten, richteten sie ihre Besatzung dementsprechend aus. McEwen, der sich der Unterstützung seiner Landsleute nicht sicher sein konnte, fragte er beim Nationalteam seiner Wahlheimat Belgien an, ob deren Mannschaft sich nicht evtl. für ihn ein paar Fahrer mitnehmen könne. Der Vorschlag wurde allerdings dankend abgelehnt. Hernach siegte ein Belgier, während die favorisierten Fahrer gar nichts mit dem Ausgang zu tun hatten. Für McEwen blieb Platz 30.

Ein mögliches weiteres Saisonziel könnte in dem seit Jahren angestrebten Gewinn eines Klassikers liegen. McEwen, der in schöner Regelmäßigkeit nicht mehr zu sehen ist, wenn die Spitze des Feldes nach dem Poggio sich für die Entscheidung in San Remo formiert, ist in seiner langen Karriere immer noch kein Sieg bei einem der großen Eintagesrennen gelungen.

Bei Paris-Tours schienen seine Aussichten perfekt zu sein, da Petacchi, Boonen und Freire nicht anwesend waren. Aber entweder kommt McEwen mit der Distanz nicht zurecht oder das herbstliche Ambiente entspricht nicht seinen bevorzugten Temperaturen. Das Rennen der „Windhunde des Herbstes“ aber ergab, dass er sich dem Personal (Zabel-Bennati-Davis) beugen musste, mit dem er sonst das Jahr über Katz und Maus spielte. Aber auch das ist eine Facette des Australiers. An guten Tag Favoritenkiller, an schlechten reicht es nicht für die 2. Garnitur. Im Endeffekt wär etwas mehr als Platz 51 in der Pro Tour möglich gewesen.

Außerhalb der Pro Tour kann er eine lange Liste an Siegen vorlegen. Zunächst wurde er australischer Straßenmeister, dann errang in seiner Heimat drei Etappensiege bei der Tour Down Under (2.HC). Weitere gab es bei der Tour of Qatar (2.1) und der Niedersachsen-Rundfahrt (2.1). Das Wochenende vom 10./11. September wird McEwen so bald nicht vergessen. Sowohl Paris-Brüssel (1.HC) als auch am nächsten Tag den GP Fourmies (1.HC) konnte er auf seinem Erfolgskonto verbuchen. Ironischerweise wurden bei beiden Rennen Stefan Van Dijk (Bookmaker) und Jean Patrick Nazon (Ag2r) jeweils Zwetie und Dritte.

Der GT- Kapitän

Ein weiterer Australier belegte in der Gesamtwertung der Pro Tour den 17. Platz. Cadel Evans gehört zu der Sorte Fahrer, die von ihrem Weggang von T-Mobile (Telekom) profitierten. Er blühte nach seiner Demission 2005 im neuen Gewand auf. Bereits bei Paris-Nizza stellte er unter Beweis, dass er mehr kann, als man im deutschen Team annahm. Beim Rennen zur Sonne wurde er Achter. Die Etappe zum Mont Faron erlaubte ihm gar einen zweiten Etappenplatz. Die Reise zurück zum Erfolg setzte sich mit einem 15. Gesamtplatz im Baskenland fort.

In den Ardennen hielt sich der Mann aus „Downunder“ wacker. Lüttich-Bastogne-Lüttich beschloss er als Fünfter. Beim Fleche Wallone sammelte er mit dem 9. Rang ebenfalls Pro Tour Punkte. Als Vorbereitungsrennen für die Tour de France hatte er die Tour de Suisse auserkoren. Es reichte erneut zum 15. Platz. Offensichtlich hatte er aber noch nicht alle Karten dort auf den Tisch gelegt, da er bei Tour de France Gesamtachter wurde. Im Rahmen der Großen Schleife brillierte er mit einigen guten Etappenplatzierungen. Einigen Unmut zog er aber während der 16. Etappe von Mourenx nach Pau auf sich, da er – immerhin im Gesamtergebnis auf Platz 11 – sich einer Fluchtgruppe anschloss. Die Gruppe ermöglichte ihm, dass er insgesamt einige Positionen im Tableau gut machen konnte. Als Dank ergriff er die Initiative und sorgte für ein Auseinanderbrechen der Mitstreiter, wodurch sich z.B. Jörg Ludewig (Domina Vacanze) seiner Siegeschancen beraubt sah, da er dem Tempo nicht mehr stand halten konnte. Im Anschluss kündigte der Deutsche dem Australier die Freundschaft. Zum Trost von Ludewig muss man aber sagen, dass Evans an dem Tag nur den 4. Platz erreichte und weder aufs Podium klettern konnte und auch keine Pro Tour Punkte einsacken konnte.

Nach der Tour sah man den Australier bei der Klasika San Sebastian (16.) und bei der Deutschland-Rundfahrt. Seine Visitenkarte gab er beim T-Mobile erneut ab. Der 5. Gesamtplatz dürfte aufgrund des Saisonverlaufs keine Überraschung mehr gewesen sein. In der Bonner Zentrale hatte man längst eingesehen, dass man in den vergangenen zwei Jahren ihm nicht die entsprechenden Chancen eingeräumt hatte, um die Erfolge zu schaffen, die er nun für seine neue Mannschaft erzielt.

Schmerzvoll dürfte es aber schon für das Hauptquartier von T-Mobile gewesen sein, als Evans dazu beitrug, dass Ullrich seine Hoffnung auf den Gesamtsieg am Feldberg begraben musste. Bei strömenden Regen und kaltem Wetter konnte sich Cadel Evans als Erster in warme Wolldecken hüllen. Der Australier wird dem deutschen Arbeitgeber keine Tränen nach dem Saisonverlauf nachgeweint haben, ob es umgekehrt sic ebenso verhält, darüber können nur Mutmaßungen angestellt werden.

Sonstige Pro Tour Ergebnisse

14 Fahrer in der Top Liste. Da fällt es eigentlich kaum auf, wenn einer nur knapp den Eintritt verfehlt hat. Serge Baguet erreichte einen ansehnlichen 12. Platz bei der Benelux-Rundfahrt. Vermutlich wird er sich mit der belgischen Meisterschaft auf der Straße sowie dem Sieg zweier Etappen der Andalusien-Rundfahrt (2.1) getröstet haben. Platz 16 reichte für den Niederländer Aart Vierhouten bei Paris-Tours auch nicht zum Erwerb von Pro Tour Punkten.

Beim Mannschaftszeitfahren glänzte das Team - in der Besetzung Baguet, Jan Kuyckx, Moerenhout, Leukemans, Bert Roesems und Johan Van Summeren -, das nun nicht unbedingt für seine Qualitäten im Kampf gegen die Uhr bekannt ist, mit einem akzeptablen 6. Platz. Zwar ist bekannt, dass Roesems durchaus Qualitäten im Zeitfahren hat, aber niemandem im Team sollte in diesem Jahr ein erster Platz in dieser Disziplin gelingen.

In der Pro Tour Teamwertung wurde Platz 4 erreicht. Den größeren Anteil an diesem Ergebnis hatte das Abschneiden bei den Klassikern, da das Team meist viele Fahrer im Vorderfeld positionieren konnte. Aber auch bei den Rundfahrten wusste das Team zu gefallen.

Outside Pro Tour

Die meisten und wichtigsten Erfolge wurden schon angesprochen. Es bleibt eigentlich nur noch der Rest, den es zu vermelden gibt. Man greife noch einmal Bert Roesems Leistungen auf. Einen Sieg steuerte er dem Gesamtergebnis auch bei. Bei Brüssel-Ingooigem (1.1) gelang dieser. Roesems konnte bei der Belgien-Tour (2.1) noch einen zweiten Gesamtplatz bei einer Rundfahrt vorweisen. Der erwähnte Jan Kuyckx jubilierte bei einer Etappe jener Tour. Teamkollege Geert Steegmans siegte bei Sluitingsprijs Putte-Kapelle (1.1) und war ebenfalls ein Mal im Rahmen einer Rundfahrt erfolgreich (Tour de Picardie (2.1)).

Tops und Flops

Die Gewinner des Teams sind
• Cadel Evans: Der Australier avancierte zu einem starken Rundfahrer im Team, der zu guten Ergebnissen sowohl bei Hügelklassikern, kleinen und großen Rundfahrten fähig ist. Sein Wechsel zum belgischen Team war für ihn ein Gewinn.
• Nico Mattan: Der Belgier feierte durch einen schmeichelhaften Sieg das Highlight seiner Karriere.
• Wim van Huffel: Wer hat ernsthaft damit gerechnet, dass der Belgier beim Giro so weit vorne landet? Vielleicht hat er das Potential in wenigen Jahren bei GTs ein gern gesehener Gast auf dem Schlusspodium zu sein.

Diese Fahrer enttäuschten
• Peter van Petegem: Wer sein Saisonziel so eng einkreist wie er, der wird daran auch gemessen. Im belgischen Frühjahr war kein Sieg für ihn möglich. Ansonsten auch nicht.
• Leon Van Bon: Der Holländer feierte keinen Sieg für das Team. Er scheint etwas in die Jahre gekommen zu sein.
• Christophe Brandt: Der Höhenflug hat auf sportlichem Weg ein vorläufiges Ende gefunden. Wer auf weitere gute Ergebnisse des Belgiers vertraute, wurde etwas enttäuscht. 2005 war gegenüber 2004 kein Fortschritt.

Ausblick auf 2006

Der Stamm blieb zusammen. Lediglich die Abgänge von Merckx und Moerenhout zu Phonak schmerzen etwas. Dafür kam Christopher Horner, der seine Fähigkeiten auch im Hochgebirge dem Team gewähren will. Das belgische Junggewächs Pieter Mertens steht erstmal unter Bewährungsprobe. Man wird ihm etwas Zeit geben müssen.

Mit dem Personal wird Davitamon wieder versuchen, in denselben Segmenten wie bisher erfolgreich zu sein. Das Grüne Trikot für McEwen wird ebenso ein Hauptziel sein wie für van Petegem ein Sieg bei einem der Monumente des belgischen Frühjahrs. Neuerdings rechnet man sich auch bei den schweren Klassikern wie auch bei den Rundfahrten etwas aus, nachdem man weiß, dass man mit Evans, van Huffel, Ardila sowie Horner und evtl. Brandt mehrere Trümpfe in der Hand hat.

Erfolg auf breiter Basis und weniger Gründe zur Beschwerde, das wäre doch auch ein lohnenswertes Ziel für 2006. Dass McEwen für übergroße Fairness im Radsport ausgezeichnet wird, glaubt er wohl selbst nicht, aber man muss auch nicht immer der „Pelotonbanause“ sein.


Weitere Informationen gibt es zum Team in der Teamliste: http://www.gazzetta.cycling4fans.com/index.php?id=1599



Geschrieben von ogkempf am 22.11.2005 um 20:23:

 

Ist Leon van Bon eigentlich niederländischer Meister?! großes Grinsen
Den fand ich dieses Jahr übrigens nicht echt enttäuschend.



Geschrieben von Steamboat am 22.11.2005 um 20:43:

 

Zitat:
Original von ogkempf
Ist Leon van Bon eigentlich niederländischer Meister?! großes Grinsen
Den fand ich dieses Jahr übrigens nicht echt enttäuschend.


Oggi,

die Diskussion über die Verwendung der Begrifflichkleiten "Holländer - Niederländer" habe ich mit anderen Bewohnern dieses Areals auch geführt. Mit etwas anderem Ausgang als du hier seinerzeit zum Besten gegeben hast. Die meisten wollen als Holländer bezeichnet werden, wie mir mehrere Personen aus der Gegend um Apeldoorn glaubhaft versicherten.

Ich habe nun aber nicht aus politischen Gründen Holländer geschrieben. Eigentlich passe ich auf, dass ich Niederländer sage, um nicht deinen Lieblingsrüffel zu lesen.

Gut, über van Bon als Enttäuschung lässt sich streiten. Wer hat dich denn aus dieser Truppe mit seinen Leistungen nicht erfreut?



Geschrieben von ogkempf am 22.11.2005 um 20:51:

  "Meister"

hast du jetzt völlig außer Acht gelassen, das kann man nämlich durchaus als Sieg werten, oder? großes Grinsen


Enttäuscht haben mich neben den anderen Beiden:
Mario Aerts
Axel Merckx
Jan Kuyckx

In der Reihenfolge. Vielleicht Kuyckx sogar noch vor Merckx.



Geschrieben von hermann am 22.11.2005 um 21:04:

 

Lotto hat eine überdurcjhschnittlich gute saison hinter sich.
Ardila, Van Huffel und Evans Haben weit bessere Leistungen erbracht als erwartet. McEwen brachte ebenfalls Topleistungen. Baguet wird auf seine alten Tage überzeugend belgischer meister, nachdem er schon im Frühjahr erfolgreich war. auch Steels fährt noch Siege ein, die keiner erwartete.
Brandt war etwas enttâuschend, Van Petegem sehr.
Van Bon ohne Sieg, aber mit einigen Topklassierungen.

Vor der Saison hâtte Lotto zu diesem Jahr mit beiden Hânden unterschrieben



Geschrieben von ogkempf am 22.11.2005 um 21:08:

 

Zitat:
Original von hermann
Van Bon ohne Sieg, aber mit einigen Topklassierungen.


Niederländischer Meister? Das zählt meines Wissens doch sogar als UCI Sieg, oder?



Geschrieben von Steamboat am 22.11.2005 um 21:45:

  RE: "Meister"

Zitat:
Original von ogkempf
hast du jetzt völlig außer Acht gelassen, das kann man nämlich durchaus als Sieg werten, oder? großes Grinsen


Enttäuscht haben mich neben den anderen Beiden:
Mario Aerts
Axel Merckx
Jan Kuyckx

In der Reihenfolge. Vielleicht Kuyckx sogar noch vor Merckx.



Dass du auf den Meisteraspekt geschaut hast, wurde mir nicht klar. Ich habe es einfach in den Satz mit verpackt.

Weshalb hat dich Kuyckx enttäuscht?



Geschrieben von ogkempf am 22.11.2005 um 23:16:

  RE: "Meister"

Zitat:
Original von Steamboat
Weshalb hat dich Kuyckx enttäuscht?


Der ist letztes Jahr bei Vlaanderen bombig gefahren. Nicht nur ungeheuer aggressiv, sondern auch ungeheuer stark. Von ihm habe ich noch mehr erwartet als von den anderen beiden aus der GS2 Geholten, aber im Endeffekt hat Kuycks im Gegensatz zu van Huffel und Leukemans nur ein cooles Rennen gefahren...und das hat er gewonnen.

Im Frühjahr war er durch eine Verletzung gehandicapt und später hatte er dann das eine oder ander Dopingproblem, aber in der Phase, in der er Rennen gefahren ist, fuhr er eigentlich zu keinem Zeitpunkt so stark wie im Vorjahr.



Geschrieben von Steamboat am 22.11.2005 um 23:44:

 

Ah ja


Was hast du von Aerts bzw. MErckx an Wunderdingen erwartet?

Oder hältst du jeden - wie im Falle Aerts -, der die Moppels verlässt, aufgrund dieser Tatsache für so gut, dass dem dann die guten Ergebnisse nur so zufliegen?



Geschrieben von ogkempf am 22.11.2005 um 23:53:

 

Zitat:
Original von Steamboat
Oder hältst du jeden - wie im Falle Aerts -, der die Moppels verlässt, aufgrund dieser Tatsache für so gut, dass dem dann die guten Ergebnisse nur so zufliegen?


Ehh...dass Aerts und Merckx mal für die Moppels gefahren sind, macht ihre diesjährige Saison nicht schlechter. Aber Aerts hat in seiner letzten Saison für die Belgier ganz hervorragende Leistungen im Gebirge gezeigt und nicht zuletzt den Fleche gewonnen.
Dieses Jahr sprach man bei Aerts schon von guten Leistungen, wenn er bei bergigen Rennen zwischen 20 und 30 ins Ziel kam. Und Aerts ist kein 20 jähriger Neo Profi, sondern eben ein gestandener profi mit einem beachtlichen Palmares.

Merckx ist eigentlich immer für eine Handvoll gute Resultate gut gewesen, aber dieses Jahr waren der Auftritt beim Pfeil von Brabant und die Serrano Etappe der Tour noch seine ansprechendsten Leistungen.
Von einem Merckx darf man da wohl mehr erwarten.


edit:
Van Bon hingegen wurde Meister, auf eine fantastische Art und Weise.
In Flandern wurde er Achter.
In Roubaix trotz Defekt in der entscheidenden Phase noch Sechster.
Das Amstel, eigentlich nicht zwingend sein Rennen, fuhr er im Finale noch in einer Spitzengruppe (mit u.A. Wese, Kroon und Etxebarria).
Bei der Tour war er in Toppform und wurde dann leider von einem zuschauer vom Rad gepflückt, so dass er aufgeben musste.

Also für mich istvdas eine normale bis gute Saison von van Bon.



Geschrieben von Steamboat am 23.11.2005 um 00:11:

 

Ja gut,

diese Ausführungen überzeugen mich durchaus.

Vielleicht tausche ich den Namen van Bon bei der Veröffentlichung in der Gazetta hier gegen einen der genannten - nicht Kuyckx - ein.

Ich gebe zu, dass ich mich bei van Bon davon leiten ließ, dass er mit Ausnahme der Meisterschaft ansonsten keine Rennen gewann.



Geschrieben von maniroller am 23.11.2005 um 00:17:

Pfeil van Bon

Jo, hab mal meine Fotos aus der Saison durchgeschaut – keiner von den Lotto-Fahrern war (wenn ich da war Augenzwinkern ) so präsent wie van Bon.
Das kann natürlich auch einfach nur heißen, dass er oft wenn ich vor Ort war in Ausreißergruppen saß ... aber trotzdem großes Grinsen

Ganz überraschend für mich übrigens: ich wäre davon ausgegangen, dass ich relativ wenig prägnante Fotos von Lotto-Fahrern aus diesem Jahr habe. Nachdem ich gesucht habe kann ich sagen, dass das Gegenteil der Fall ist: die sind mir ständig durchs Bild gefahren Webmistress Keule
Deckt sich doch sehr mit Steamboats einleitenden Worten!



Geschrieben von Steamboat am 23.11.2005 um 00:22:

 

Asche über mein Haupt!!!

van Bon ist kein Verlierer der Saison... Ich mache eben auch Fehler...



Geschrieben von hermann am 23.11.2005 um 07:33:

 

Sorry Oggi, aber den niederrländischen Meister hatte ich schon vergessen.
Van Bon ist einer meiner Lieblingsfahrer, und leider fährt der bie Lotto wo alles auf flämische Fahrer gesetzt wird.
Van Bon darf nur dann richtig in Erscheinung treten, wenn der Leader nicht in Form ist, und dann zeigt er auch was.
Er sollte die Mannschaft wechseln, dann wird er wieder zum Siegfahrer.



Geschrieben von Steamboat am 23.11.2005 um 17:03:

 

Zitat:
Original von hermann
Sorry Oggi, aber den niederrländischen Meister hatte ich schon vergessen.
Van Bon ist einer meiner Lieblingsfahrer, und leider fährt der bie Lotto wo alles auf flämische Fahrer gesetzt wird.
Van Bon darf nur dann richtig in Erscheinung treten, wenn der Leader nicht in Form ist, und dann zeigt er auch was.
Er sollte die Mannschaft wechseln, dann wird er wieder zum Siegfahrer.


Wohin sollte er gehen?

Er wird nun ja auch nicht jünger und Teams wie Rabobank, die ich als mögliche Interessenten sehe, haben für solche Position schon andere Fahrer.



Geschrieben von Niki2000 am 23.11.2005 um 17:06:

 

Wie kann man nur meinen geliebten Streber als Enttäuschung abstempeln...Leon kann gar keine Enttäuschung sein ob seiner Fahrweise!



Geschrieben von Steamboat am 23.11.2005 um 18:10:

 

Zitat:
Original von Niki2000
Wie kann man nur meinen geliebten Streber als Enttäuschung abstempeln...Leon kann gar keine Enttäuschung sein ob seiner Fahrweise!


Schau später in die Gazzetta. Ich habe mich bekehren lassen



Geschrieben von Bugno am 23.11.2005 um 23:43:

 

Einige kleine Richtigstellungen: es muss heißen "Stilfser Joch", und Stilfser Joch und Sestrieres können nicht in einer Etappe gewesen sein.



Geschrieben von Steamboat am 23.11.2005 um 23:56:

 

Zitat:
Original von Bugno
Einige kleine Richtigstellungen: es muss heißen "Stilfser Joch", und Stilfser Joch und Sestrieres können nicht in einer Etappe gewesen sein.


Danke,

ist mir auch aufgefallen. Bei der Gazzetta Version ist dieser Mange schon berichtigt.



Geschrieben von christine am 03.02.2006 um 11:44:

 

Neue co-sponsor für Davitamon-Lotto: Q8

Q8, of voluit Kuwait Petroleum Corporation, is een nieuwe cosponsor van Davitamon-Lotto. Het olieconcern komt eveneens op de shirts van de Belgische ProTourploeg.
(HNB)


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