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--- UCI verklagt Schenk (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=17970)
Geschrieben von kuestentanne am 16.09.2005 um 22:01:
UCI verklagt Schenk
| Zitat: |
Schenk habe UCI verleumdet
Der Rad-Weltverband UCI hat Anzeige gegen die frühere Präsidentin des BDR, Sylvia Schenk, erstattet.
In einer Presseerklärung hält man der Deutschen Verleumdung und Rufschädigung vor. Sogar von einer "Hexenjagd" ist die Rede.
Schenk hatte dem noch amtierenden UCI-Präsidenten Verbruggen vorgeworfen, er habe seinen Wunschnachfolger McQuaid alimentiert, um ihn auf die Präsidentschaft vorzubereiten, obwohl es Gegenkandidaten gibt. Darüber hinaus habe die UCI im "Fall Armstrong" einen "Offenbarungseid" abgeliefert. |
http://www.sport1.de/coremedia/generator/www.sport1.de/News/Radsport/Sonstiges/Meldungen/rad_20son_20uci_20zeigt_20schenk_20an_20mel.html
Na, wenn sich die UCI damit mal nicht ins Knie schießt.
Geschrieben von steffi am 16.09.2005 um 22:13:
RE: UCI verklagt Schenk
mein Gott muss denen der Popo auf Grundeis gehen, dass sie jetzt lieber auf eine ehemals eigene Funktionärin schießen, als auf den für 99 überführten Armstrong
was Schenk alles verlautbart hatte, hatte Kongo Bongo im Armstrong-Thread gepostet...
...Armstrong, der die Vorwürfe vehement bestreitet, hatte die Stellungnahme von Verbruggen begrüßt. Dass der Texaner als eigentliche Hauptfigur der ganze Angelegenheit allmählich in den Hintergrund tritt, beklagt Sylvia Schenk. Die Ex-Präsidentin vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) wirft der UCI und Verbruggen im besonderen vor, "mehr Interesse an der Auffindung der undichten Stelle als an dem Dopingfall zu zeigen".
Armstrong finanziert Anti-Doping-Kampf
"Seit 1988 hat die UCI im Kampf gegen Doping sehr viel getan. Aber es ist immer ein Unterschied gewesen, sobald Armstrong darin verwickelt war. Als Unterstützung im Kampf gegen Doping hat die UCI viel Geld von Armstrong bekommen, meines Wissens 500.000 Dollar. Jetzt gibt es Spekulationen, dass es finanzielle Verbindungen zu Armstrong und zum amerikanischen Markt gibt", sagte Schenk.
http://focus.msn.de/sport/news?id=191480&oid=2230
Geschrieben von Brägel am 17.09.2005 um 21:41:
RE: UCI verklagt Schenk
nun ja, schaun wir mal was darus wird.
Hoffentlich schießt sich die UCI nicht damit ein Eigentor (wie von küstentanne bereits erwähnt)
Geschrieben von kuestentanne am 17.09.2005 um 22:02:
RE: UCI verklagt Schenk
Doch hoffentlich.
Geschrieben von Brägel am 17.09.2005 um 22:31:
RE: UCI verklagt Schenk
| Zitat: |
Original von kuestentanne
Doch hoffentlich. |
Ja,ja eigentlich hoffe ich es ja auch.
Ich habe nur beim Schreiben meines Beitrages die Sichtweise der UCI.
Als Radsportfan erwarte und hoffe ich auf größtmögliche Aufklärung aber die Geschichte mit der Anzeige ist ein taktischer Fehler der UCI (wenn auch aus meiner Sicht, ein Guter)
Geschrieben von teufelsberg am 27.07.2007 um 23:19:
RE: UCI verklagt Schenk
was ist eigentlich daraus geworden?
Geschrieben von steffi am 27.07.2007 um 23:33:
ich weiß nicht, ob es schon irgendwo stand...
... aber in meiner Zeitung machte Schenk heute gegen Klöden Stimmung, weil er bei Timo, den Dopern, war und jetzt bei Astana, den Dopern, ist
ich finde das völlig unangemessen, wenn sie Klöden nicht bei der WM haben will, darf sie automatisch auch alle anderen Fahrer nicht bei der WM haben wollen, oder wen hält sie für "rein" genug?
für den Spruch gegen Jaksche hat AK sich am nächsten Tag entschuldigt
und (anderes Thema) die WM muss stattfinden, das ist meine Meinung
hier der Artikel:
| Zitat: |
Schenk geht hart mit Klöden ins Gericht
Andreas Klöden wird wegen seiner Haltung dem Doping gegenüber hart kritisiert.
München (dpa) - Die ehemalige Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer, Sylvia Schenk, hat Andreas Klöden indirekt mit Doping in Verbindung gebracht und ein WM-Aus für den Profi aus dem Astana-Team gefordert.
»Der war Ende der 90er Jahre bei T-Mobile - und wir wissen alle, was da abgelaufen ist. Im Jahr 2000 bei Olympia wird er seine Bronzene nicht sauberer gewonnen haben als Ullrich sein Gold und Winokurow sein Silber. Dann ist er mit Winokurow zu einem Team mitgegangen, wo jetzt der dritte Dopingfall feststeht. Und er will nie was mitgekriegt haben?«, sagte Schenk in der Münchner »Abendzeitung« und kritisierte auch die Aussagen Klödens, der selbst Doping bestreitet, über den geständigen Jörg Jaksche.
»Selbst wenn er nie etwas genommen haben sollte, aber für diese dummen Sprüche allein sollte man ihn nicht zu der WM im September in Stuttgart lassen. Das war so schädlich für den Sport und so darf man seinem Sport nicht ungestraft schaden«, sagte Schenk.
Kritische Worte fand die frühere Leichtathletin auch für Klödens Teamkollegen Alexander Winokurow. »Die Art, wie Winokurow erwischt wurde, zeigt doch, unter welchem Druck er gestanden haben muss. Es ist bescheuert, dieses Risiko einzugehen«, erklärte Schenk, die viele schwarze Schafe im Radsport sieht. »Wenn Sie die erwischten Doper abziehen und dann alle Fahrer streichen würden, die mit den umstrittenen Ärzten Ferrari und Cecchini zusammengearbeitet haben, bleibt vom jetzigen Feld kaum einer übrig. Dann können Sie vielleicht die letzten Zehn werten.«
Neben der wiederholten Kritik am Doping-geständigen Rolf Aldag in seiner Funktion als sportlicher Leiter im T-Mobile-Team teilte Schenk auch gegen die anderen Rennställe aus. »Das Problem ist, dass die meisten Betroffenen die jetzige Situation noch nicht als Chance verstehen. Die können sich alle einen Radsport ohne Doping, ohne Lug und Betrug nicht vorstellen. Wir müssen das als Zäsur verstehen und dürfen nicht wieder zur Tagesordnung übergehen«, fordert Schenk.
26.07.2007 dpa |
Geschrieben von teufelsberg am 27.07.2007 um 23:48:
RE: ich weiß nicht, ob es schon irgendwo stand...
| Zitat: |
Original von steffi
... aber in meiner Zeitung machte Schenk heute gegen Klöden Stimmung, weil er bei Timo, den Dopern, war und jetzt bei Astana, den Dopern, ist
ich finde das völlig unangemessen, wenn sie Klöden nicht bei der WM haben will, darf sie automatisch auch alle anderen Fahrer nicht bei der WM haben wollen, oder wen hält sie für "rein" genug?
für den Spruch gegen Jaksche hat AK sich am nächsten Tag entschuldigt
und (anderes Thema) die WM muss stattfinden, das ist meine Meinung
|
astana-fahrer (welche sich so äußern zumal) am stuttgarter berg bannen zu wollen, ist doch sehr nachvollziehbar.
und teams, von denen mittlerweile jeder weiß, dass da massenhaft gedopt wird, sind eben noch etwas anderes als teams, von denen das hier jeder weiß.
Geschrieben von conconi am 28.07.2007 um 00:15:
RE: ich weiß nicht, ob es schon irgendwo stand...
| Zitat: |
Original von steffi
... aber in meiner Zeitung machte Schenk heute gegen Klöden Stimmung, weil er bei Timo, den Dopern, war und jetzt bei Astana, den Dopern, ist
ich finde das völlig unangemessen |
Find ich gut wie das bei dir immer klingt, als hätten diese Typen -also Klöden, Ullrich, Vino, usw usf.- rein gar nichts mit dieser bösdreisten "Stimmungsmache" zu tun, als würde die aus heiterem Himmel quasi auf sie herabregnen. Also ich
schmelze geradezu vor Mitleid für diese armen verfolgten Waisenkinder.
Und jetzt muss Klöden auch noch seine Tochter belügen, also nein, was ihm da wieder angetan wird.
Geschrieben von vmart77 am 28.07.2007 um 00:16:
RE: ich weiß nicht, ob es schon irgendwo stand...
Wie schon im anderen Thread gesagt, ich finde es bedenklich was hier einige aus einer kurzen Bemerkung in einem Bild-Interview machen, nur weil es gerade ganz gut passt. Man sollte auf etwas auf dem Teppich bleiben.
Geschrieben von steffi am 28.07.2007 um 10:44:
RE: ich weiß nicht, ob es schon irgendwo stand...
| Zitat: |
Original von conconi
| Zitat: |
Original von steffi
... aber in meiner Zeitung machte Schenk heute gegen Klöden Stimmung, weil er bei Timo, den Dopern, war und jetzt bei Astana, den Dopern, ist
ich finde das völlig unangemessen |
Find ich gut wie das bei dir immer klingt, als hätten diese Typen -also Klöden, Ullrich, Vino, usw usf.- rein gar nichts mit dieser bösdreisten "Stimmungsmache" zu tun, als würde die aus heiterem Himmel quasi auf sie herabregnen. Also ich schmelze geradezu vor Mitleid für diese armen verfolgten Waisenkinder.
Und jetzt muss Klöden auch noch seine Tochter belügen, also nein, was ihm da wieder angetan wird. |
| Zitat: |
Original Schenk:
Der war Ende der 90er Jahre bei T-Mobile - und wir wissen alle, was da abgelaufen ist |
Klöden seine Mitgliedschaft im Team Telekom vorzuwerfen und daraus einen Generalvorwurf für ihn zu konstruieren, ist einfach nur daneben, sofern man nicht alle Telekommer unter Generalverdacht nimmt. Er war ja noch nicht mal in den beiden Tourgewinnerteams.
Wer hier vereinfacht, das bin nicht ich, sondern Frau Schenk!
Geschrieben von Alfred am 28.07.2007 um 10:59:
Blablabla. Frau Schenk vereinfacht gar nichts, sie erzählt nur die Wahrheit. Wer das nicht sieht, was solls. Und sie hat auch recht damit, aufzuzeigen, wie lächerlich die Statements zum Kampf gegen Doping vom BDR sind, wenn sie so einen Fahrer nominieren.
Übrigens, die Klage der UCI, sie ist in Vorbereitung...
Geschrieben von teufelsberg am 28.07.2007 um 11:03:
| Zitat: |
Original von Alfred
Übrigens, die Klage der UCI, sie ist in Vorbereitung...
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da bin ich schon gespannt.
wahrscheinlich gibt es einen großen stapel mit klagen in vorbereitung.
Geschrieben von blaireau am 28.07.2007 um 11:17:
RE: ich weiß nicht, ob es schon irgendwo stand...
| Zitat: |
Original von steffi
Klöden seine Mitgliedschaft im Team Telekom vorzuwerfen und daraus einen Generalvorwurf für ihn zu konstruieren, ..[/B] |
Klödi hat sich aber sehr Astana-mässig verhalten, als er z.B. zu JJ Stellung nahm. Und hat er nicht auch LA damals gratuliert, als dieser Simeoni jagte?
Er liefert zwar alles negative Kontrollen (oder eher: negative B-Proben?), aber sonst wird seine Haltung zur Dopingfrage schon ausreichend deutlich, oder?
Geschrieben von Flahute am 28.07.2007 um 11:46:
RE: ich weiß nicht, ob es schon irgendwo stand...
| Zitat: |
Original von steffi
Klöden seine Mitgliedschaft im Team Telekom vorzuwerfen und daraus einen Generalvorwurf für ihn zu konstruieren, ist einfach nur daneben |
Sie wirft ihm doch gar nicht seine Mitgliedschaft bei T-Mobile (und heute Astana) vor, sondern - wörtlich - seine "dummen Sprüche". Damit meint sie wohl, dass er die Dopingproblematik verharmlost, wenn er von "20 oder 30 schwarzen Schafen" spricht; dass er selbstmitleidig eine "Hexenjagd" bei der Berichterstattung durch die Medien sieht; dass er andererseits geständige Doping-Sünder wie Jaksche als "durchgeknallt" bezeichnet; etc.
Jemand, der die Situation öffentlich so falsch einschätzt und von Dopingvergehen "nie etwas mitbekommen" haben will, wirkt umso unglaubwürdiger, wenn er bei Teams wie T-mobile und Astana fuhr, deren "Doping-Historien" inzwischen hinlänglich bekannt sind.
Also bitte hier nicht Ursache und Wirkung verwechseln...
Geschrieben von DjHans am 28.07.2007 um 11:52:
RE: ich weiß nicht, ob es schon irgendwo stand...
| Zitat: |
Original von Flahute
Damit meint sie wohl, dass er die Dopingproblematik verharmlost, wenn er von "20 oder 30 schwarzen Schafen" spricht; dass er selbstmitleidig eine "Hexenjagd" bei der Berichterstattung durch die Medien sieht; dass er andererseits geständige Doping-Sünder wie Jaksche als "durchgeknallt" bezeichnet; etc.
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Es gibt eine Hexenjagd. Seriös ist die Berichterstattung schon lange nicht mehr. Letztes Jahr schließt man Fahrer von der Tour, damals auf Basis von wenigen Informationen, aus, man macht Fahrer, die eine reine Vita haben zu Doper, etc. Lang hört deswegen auf. Seriös aufklären ja, populistischer Aktionismus nein.
Auch jetzt das Beispiel von Soler. Es ist immer noch nicht geklärt, ob er es war. Wenn er es nicht war, was dann? Dann hat man seinem Ruf nachweislich Schaden zugefügt. Warum sagt man nicht einfach, dass es Gerüchte gibt, dass einer positiv ist ohne einen Namen zu nennen. Wenn es dann offiziell ist, dann wird es wohl stimmen. Dann kann man Namen nennen. Zuvor sollte man aufpassen.
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