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Geschrieben von Cyclist am 18.07.2005 um 22:53:
Casartelli Gedenkgottesdienst
Gibt es einen Grund, warum ausgerechnet Mauro Gerosa als einziger TdF Teilnehmer am Gedenkgottesdienst teilgenommen hat?
Ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass mehr TdF-Profis kommen würden...
| Zitat: |
Die Direktion der Tour de France war ebenso wie die Witwe und der heute 10 Jahre alte Sohn Casartellis in der Kirche. Als einziger Teilnehmer der Tour de France 2005 nahm der Italiener Mauro Gerosa an der Heiligen Messe teil. Zuvor waren die Tour de France-Chefs mit der Familie des Verstorbenen zum Portet d' Aspet gefahren, um am Gedenkstein am Unfallort einen Kranz niederzulegen.
Quelle: rsn |
Geschrieben von Rino Albergo am 18.07.2005 um 22:54:
lance hatte keine zeit, mußte seinen hämatokrit-spiegel wieder in ordnung bringen ...
Geschrieben von Checker am 18.07.2005 um 23:23:
RE: Casartelli Gedenkgottesdienst
Die Tour war so taktvoll, gestern abend in Pau eine riesige "Bubble-Party" zu schmeißen, zu der alle Mitglieder des Tour-Trosses eingeladen waren (kein Witz). [zynismusmodus] Vielleicht haben die Fahrer das vorgezogen, ist ja näher dran... [/zynismusmodus]
Im Ernst, das ist ja fast beschämend - ein Profi...
Geschrieben von Cyclist am 18.07.2005 um 23:43:
RE: Casartelli Gedenkgottesdienst
und noch dazu ein Profi, der 1995 noch nicht einmal selbst Profi war (oder hat er einen anderen Bezug zu Casartelli?). Ich dachte wirklich, dass an einem Ruhetag Zeit genug wäre an dem Gottesdienst teilzunehmen.
Geschrieben von Rino Albergo am 19.07.2005 um 08:49:
wahrscheinlich war keine presse zugelassen und eine teilnahme daher für den chemo-roboter aus texas uninteressant ... man muß seine propaganda-maschinerie schon zielgerichtet laufen lassen, da hat er recht ...
Geschrieben von MrsFlax am 19.07.2005 um 08:51:
stimmt - das lächerliche rumzupfen mit betroffenem gesichtsausdruck am "fabio"-trauerbändchen vor laufenden kameras ist natürlich einfacher und medienwirksamer...
Geschrieben von crn am 19.07.2005 um 08:52:
Boah könnt ihr mal mit dem Scheiß aufhören?
Geschrieben von Cyclist am 19.07.2005 um 09:06:
Meine Kritik bezog sich auf alle Fahrer, die nicht zum Gottesdienst gekommen sind. Armstrong z.B. hatte aber im Vorfeld der Tour de France die Familie Casartelli besucht.
Geschrieben von Rino Albergo am 19.07.2005 um 09:11:
| Zitat: |
Original von Cyclist
Meine Kritik bezog sich auf alle Fahrer, die nicht zum Gottesdienst gekommen sind. Armstrong z.B. hatte aber im Vorfeld der Tour de France die Familie Casartelli besucht. |
warst du dabei ...? bestimmt aber die presse ...
Geschrieben von Rino Albergo am 19.07.2005 um 09:11:
| Zitat: |
Original von crn
Boah könnt ihr mal mit dem Scheiß aufhören? |
ja, am 24.7.2005, ca. 17 uhr ...
Geschrieben von Niki2000 am 19.07.2005 um 09:11:
Nicht viele Fahrer der Generation 2005 waren 1995 dabei...da dies ein Gedenktag für einen speziellen Radfahrer und nicht für tote Radfahrer im Profizirkus insgesamt ist, kann ich nachvollziehen, dass sie sich auf ihr Rennen konzentrieren statt an einem Gedenkgottesdienst teilzunehmen. Und Bändchen zu tragen ist heute generell schick!
Geschrieben von Cyclist am 19.07.2005 um 09:14:
Pfui, Rino!
ich finde es schwach, wie man den Todestag bzw. das fehlen eines speziellen Fahrers am Gedenkgottesdienst zum Armstrong-Bashing nutzen kann. Warum war Ulle nicht da? Warum nicht Basso? Warum nicht... die Liste der Fahrer, die nicht gekommen sind, ist sehr lang!
Geschrieben von Cyclist am 19.07.2005 um 09:16:
| Zitat: |
Original von Niki2000
Nicht viele Fahrer der Generation 2005 waren 1995 dabei...da dies ein Gedenktag für einen speziellen Radfahrer und nicht für tote Radfahrer im Profizirkus insgesamt ist, kann ich nachvollziehen, dass sie sich auf ihr Rennen konzentrieren statt an einem Gedenkgottesdienst teilzunehmen. Und Bändchen zu tragen ist heute generell schick! |
Gerosa war 1995 auch noch nicht Profi und er ist trotzdem gekommen.
Geschrieben von Niki2000 am 19.07.2005 um 09:17:
Er wird seine Gründe gehabt haben. Trotzdem macht sein Erscheinen diese Veranstaltung für die anderen nicht zur Pflicht.
Geschrieben von xxGinesxx am 19.07.2005 um 09:29:
RE: Pfui, Rino!
| Zitat: |
Original von Cyclist
ich finde es schwach, wie man den Todestag bzw. das fehlen eines speziellen Fahrers am Gedenkgottesdienst zum Armstrong-Bashing nutzen kann. Warum war Ulle nicht da? Warum nicht Basso? Warum nicht... die Liste der Fahrer, die nicht gekommen sind, ist sehr lang! |
Wer hat denn behauptet "He was a friend of mine" ?... Basso ?... Ullrich ?... Diese und viele andere Leute hatten keinerlei Beziehung zu Casartelli oder geht irgendwer der heutigen Generation zu Gedenkfeiern für Tom Simpson oder Rivière ?...
Geschrieben von blaireau am 19.07.2005 um 09:35:
RE: Pfui, Rino!
| Zitat: |
Original von Cyclist
das fehlen eines speziellen Fahrers am Gedenkgottesdienst zum Armstrong-Bashing nutzen kann. |
Ein paar Leute haben halt noch in Erinnerung, wie DAS WUNDER sich bildgerecht in Szene setzte, als Fabio Casartelli (oder besser: dessen Leiche) noch grosse mediale Aufmerksamkeit genoss.
Zudem: IHN basht man schon, wenn man die Wahrheit sagt, und sei es nur vor Gericht ....
Geschrieben von Cyclist am 19.07.2005 um 09:38:
RE: Pfui, Rino!
Deswegen hat er die Familie im Vorfeld ja besucht, aber selbst das wird nicht anerkannt, sondern lieber wieder zum Armstrong-Bashing genutzt. Bei Fahrern, die um das GK fahren, kann ich nachvollziehen, wenn sie nicht zum Gottesdienst kommen (feste Pressetermine, Rennvorbereitung), bei Fahrern, für die es heute um nichts geht, eben weniger. Wie Nikki richtig sagte ist es keine Pflicht, aber es hätte dem Peloton als Gesamtheit gut zu Gesicht gestanden, wenn mehr als 1 (!) Fahrer sich die Zeit genommen hätte.
Geschrieben von atreiju am 19.07.2005 um 09:44:
RE: Pfui, Rino!
| Zitat: |
Original von Cyclist
Deswegen hat er die Familie im Vorfeld ja besucht, aber selbst das wird nicht anerkannt, sondern lieber wieder zum Armstrong-Bashing genutzt. Bei Fahrern, die um das GK fahren, kann ich nachvollziehen, wenn sie nicht zum Gottesdienst kommen (feste Pressetermine, Rennvorbereitung), bei Fahrern, für die es heute um nichts geht, eben weniger. Wie Nikki richtig sagte ist es keine Pflicht, aber es hätte dem Peloton als Gesamtheit gut zu Gesicht gestanden, wenn mehr als 1 (!) Fahrer sich die Zeit genommen hätte. |
Übrigens hatte sich Lance schon vorher geäußert, dass er am Ruhetag zu der Gedenkstätte fahren würde, allein ohne Presse und dass diese Begegnung nur zwischen ihm und Casartelli stattfinden würde und es seine eigene ganz persönliche Angelegenheit wäre.
Also genau das Gegenteil von dem, was hier ja wieder so getönt wird, er würde den Presserummel suchen, um sich besser in der Öffentlichkeit zu verkaufen und vermarkten. Mal ganz abegsehen davon, dass ich der festen Überzeugung bin, dass manche hier sich gründlich in ihm als Menschen irren und sich auch gar nicht mit ihm und seiner Persönlichkeit auseinandersetzen wollen. Er ist halt das Feindbild, zudem Amerikaner, noch schlimmer Texaner und damit Wurzel allen Übels ob im Radsport oder wo auch immer...
Trotzdem verbietet es eigentlich der Respekt vor Casartelli, diesen Thread zu verunstalten, aber da sind wir wieder bei einem speziellen Thema in diesem Forum.....
Geschrieben von xxGinesxx am 19.07.2005 um 09:45:
RE: Pfui, Rino!
| Zitat: |
Original von Cyclist
Bei Fahrern, die um das GK fahren, kann ich nachvollziehen, wenn sie nicht zum Gottesdienst kommen (feste Pressetermine, Rennvorbereitung), bei Fahrern, für die es heute um nichts geht, eben weniger. |
Seltsame Haltung.
Ich kann jeden verstehen, der keinerlei Verhältnis zu Casartelli hatte. Aber es gibt halt auch Fahrer, die das immer explizit herausgestellt haben. Well, shit happens...
Und sowas von GK oder Nicht-GK abhängig zu machen, ist imho schon ziemlich dürftig - wo ist da die "Menschlichkeit" ?...
Geschrieben von xxGinesxx am 19.07.2005 um 09:46:
RE: Pfui, Rino!
| Zitat: |
Original von atreiju
Übrigens hatte sich Lance schon vorher geäußert, dass er am Ruhetag zu der Gedenkstätte fahren würde, allein ohne Presse und dass diese Begegnung nur zwischen ihm und Casartelli stattfinden würde und es seine eigene ganz persönliche Angelegenheit wäre.
Also genau das Gegenteil von dem, was hier ja wieder so getönt wird, er würde den Presserummel suchen, um sich besser in der Öffentlichkeit zu verkaufen und vermarkten. |
Ein Paradoxon, oder hat er's dir persönlich gesagt ?...
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