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--- warum macht Euch der Radsport glücklich? (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=17507)


Geschrieben von forza_Jan am 14.07.2005 um 07:38:

smile warum macht Euch der Radsport glücklich?

nachdem mich MM gestern gedanklich angestossen hat, wollte ich dieser Frage doch einfach mal nachgehen. Ich stelle sie nun einfach mal hier ein und werde meinen Standpunkt im laufe des Tages anchliefern.
Von all den Sportarten, den ich bisher nachgegangen bin ist jedenfalls der radsport der nachhaltigste, der der mir einfach auch wieder power für den Alltag gibt.
was ist es bei Euch? das blanke km/hm schrubben und sammeln? das Ihr Euch 'legal' pfeifend die Beine rasieren 'dürft? Das Ihr Euch in hautenge mit augenkrebs erregenden Mustern bestückten Dresse werfen 'dürft'? Oder das Gefühl auf den Radschuhen wie auf pömps zu stöckeln? Tränen lachen Bodenlos Kohle in ein recht teuer werdendes Hobby blasen dürfen? Bergab einfach mal rollen lassen können - im gegesatz zum laufen ;-) Einfach mal 2-5 stunden abschalten können? In einem gewissen Revier herumzukommen und etwas von der gegend zu sehen?
Aus spass an der (rad)technik?
Bestimmt habe ich nur ein paar aspekte vergessen und einige von den erwähnten wird nicht jeder wahrheitsgemäss beantworten, weil er sich sonst ein wenig blossstellen würde pfeifend , aber mich interessiert das jetzt einfach. Vielleicht stösst man ja selbst noch auf ein paar beweggründe, die man sich selbst noch nicht zugestanden oder eben noch nicht identifiziert hat!?


keep biking 4 real fun



Geschrieben von Raktajino am 14.07.2005 um 09:50:

 

weil mir damit zum ersten mal sport überhaupt spaß macht. in der schule war ich grottenschlecht und hatte daher stets das vorurteil, sport wäre nur anstrengend und lästig und bringt sowieso nix und...
radsport is das einzige, was mir bisher so richtig spaß gemacht hat. ich hab ja schon mehrmals mit rudern angefangen, aber da vermisse ich die möglichkeit, mal ein paar tritte auszusetzen und nich sofort stehen zu bleiben... großes Grinsen
ich bin also tatsächlich monogam, was sport angeht. weil alles was keine zwei räder hat, rühr ich nich an Augenzwinkern

und ansonsten... es is so schön entspannend.. nur mit sich selbst unterwegs zu sein.



Geschrieben von Raktajino am 14.07.2005 um 10:17:

smile

und... als ich noch klein war, hab ich mich immer gefreut wenn ich radsportler gesehen hab. die sahen immer so richtig sportlich aus und ich hab mich immer dafür gefreut, dass sie so viel offensichtlichen spaß am radfahren haben. und ich war natürlich immer schwer beeindruckt. und, naja.. wenn ich jetzt rumfahr und kleine kinder gucken mich mit großen augen an, dann freu ich mich, weil ich früher auch so war. Mädchen



Geschrieben von Michelin-Männchen am 14.07.2005 um 10:36:

 

Viele Gründe
  1. Man kann noch rollen, wenn man nicht mehr laufen könnte
  2. Man kommt an Orte (z.B. Pässe), die man sonst vermutlich nicht sehen würde (z.B. Col de Cayole, würde man mit dem Auto nie hochfahren)
  3. Die Kombination aus körperlicher Anstrenung und Entspannung ist einfach super
  4. Radfahren ist ein Teamsport, in der Gruppe kann man auch schwächere sehr gut mitziehen
  5. etc blabla



Geschrieben von Schtine am 14.07.2005 um 11:03:

 

Es ist ökonomisch. Um mit Laufen an diesen absoluten "Flasche leer" Punkt zu kommen ab dem garnichts mehr geht, muss man verdammt weit und lange laufen. Beim radfahren kommt der Punkt viel früher - und immer ca. 10 km vor Rundenende und dem letzten Anstieg Sturzvogel



Geschrieben von Fraenki am 14.07.2005 um 11:16:

 

zum einen ist es:

- Entspannung und Ausgleich
- Wahrnehmung der Umwelt
- Fitness
- Sportlicher Ehrgeiz
- das kennenlernen neuer Strecken und Leute
- vor allem, je mehr Leute mitfahren um so geiler ist es.



Geschrieben von Michelin-Männchen am 14.07.2005 um 11:18:

 

Zitat:
Original von Schtine
Es ist ökonomisch. Um mit Laufen an diesen absoluten "Flasche leer" Punkt zu kommen ab dem garnichts mehr geht, muss man verdammt weit und lange laufen. Beim radfahren kommt der Punkt viel früher - und immer ca. 10 km vor Rundenende und dem letzten Anstieg Sturzvogel

Das wundert mich. Radfahren kann ich 3 Stunden, ohne mich vollkommen leer zu fühlen, beim Laufen wird es nach 1 Stunde schon hart.



Geschrieben von blaho am 14.07.2005 um 11:34:

großes Grinsen

Ich hasse Rad fahren, weil

- es unglaublich viel Zeit kostet
- es sauteuer ist, wenn man es halbwegs sportlich betreiben will
- einen dauernd irgendwelche zweifelhaften Typen zu einer gemeinsamen Ausfahrt überreden wollen
- man sich entweder im Winter alle möglichen Körperteile abfriert oder
- man im Frühjahr nicht in Form kommt
- es mich ankotzt dauernd angehupt zu werden
- das Beine rasieren saumässig lästig ist
- das Leben nur noch aus Kilometern zählen besteht
- die Jedermannrennen immer von Halbprofis dominiert werden
- meine Oberschenkel davon so dick werden, dass sie beim Laufen scheuern
- es mich aggresiv macht, wenn mir einer bergauf das Ohr abquatscht

Und das alles wäre mir niemals aufgefallen, wenn ich jetzt nicht einen Grund gesucht hätte, warum mich Rad fahren glücklich macht. zeter und mordio

DANKE FORZA!!!


Augenzwinkern



Geschrieben von forza_Jan am 14.07.2005 um 11:43:

 

Zitat:
Original von blaho
Ich hasse FORZA!!![/B]


Augenzwinkern


bitte sehr, gerne geschehen ;-)))) aber was sollte von einem tria auch schon kommen?....... Sturzvogel Bier


das mit dem laufen verstehe ich auch nicht. laufen tue ich nur, wenn ich wenig zeit habe und mal wieder cupfergeschmack im mund haben möchte schläfrig




keep biking 4 coppertaste



Geschrieben von Rino Albergo am 14.07.2005 um 11:44:

 

ich mag es, weil der sattel so schöne auf die eier drückt ...



Geschrieben von forza_Jan am 14.07.2005 um 11:47:

 

Zitat:
Original von Rino Albergo
ich mag es, weil der sattel so schöne auf die eier drückt ...


wenn man beide hat, klar....
das aht aber gedauert bis die dunkle seite der macht sich zu wort meldet! ;-))

ich mag es wenn der schmerz nachlässt, nachdem der Schweiss in kleinen stetigen rinsalen in die augen gelaufen ist ;_))
bei keinem anderen sport gibt es so wenig OLIBAs ;_))



keep biking OLIBA



Geschrieben von Fraenki am 14.07.2005 um 11:54:

 

Zitat:
Original von blaho
Ich hasse Rad fahren, weil

- es mich aggresiv macht, wenn mir einer bergauf das Ohr abquatscht

Und das alles wäre mir niemals aufgefallen, wenn ich jetzt nicht einen Grund gesucht hätte, warum mich Rad fahren glücklich macht. zeter und mordio

DANKE FORZA!!!


Augenzwinkern


da steckt aber einer voll in der Krise.

Meint er etwa mich ????



Geschrieben von Schtine am 14.07.2005 um 12:05:

 

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Zitat:
Original von Schtine
Es ist ökonomisch. Um mit Laufen an diesen absoluten "Flasche leer" Punkt zu kommen ab dem garnichts mehr geht, muss man verdammt weit und lange laufen. Beim radfahren kommt der Punkt viel früher - und immer ca. 10 km vor Rundenende und dem letzten Anstieg Sturzvogel

Das wundert mich. Radfahren kann ich 3 Stunden, ohne mich vollkommen leer zu fühlen, beim Laufen wird es nach 1 Stunde schon hart.


Könnte natürlich daran liegen, dass ich mich beim Laufen schon vor erreichen der absoluten körperlichern Leere zu Tode gelangweilt habe *unschuldigtu*



Geschrieben von Rino Albergo am 14.07.2005 um 12:07:

 

ich denke, daß normalerweise nach dem tod eine gewisse körperliche leere eintritt, egal wie lange man unterwegs war ...



Geschrieben von Michelin-Männchen am 14.07.2005 um 12:08:

 

Zitat:
Original von Rino Albergo
ich denke, daß normalerweise nach dem tod eine gewisse körperliche leere eintritt, egal wie lange man unterwegs war ...

Rino, der Existenzialist.



Geschrieben von Rino Albergo am 14.07.2005 um 12:09:

 

richtig, sartre war in jungen jahren einer meiner lieblinge ... besonders empfehlenswert ist in diesem zusammenhang "der ekel" ...



Geschrieben von Schtine am 14.07.2005 um 12:11:

 

Zitat:
Original von Rino Albergo
ich denke, daß normalerweise nach dem tod eine gewisse körperliche leere eintritt, egal wie lange man unterwegs war ...


Stellt sich nur die Frage, ob man sich dieser körperlichen Leere dann noch bewusst ist.... Engelchen&Teufelchen



Geschrieben von Petersen am 14.07.2005 um 15:47:

 

Zitat:
Original von Fraenki
zum einen ist es:

- Entspannung und Ausgleich
- Wahrnehmung der Umwelt
- Fitness
- Sportlicher Ehrgeiz
- das kennenlernen neuer Strecken und Leute
- vor allem, je mehr Leute mitfahren um so geiler ist es.


bleibt nur noch zu erwähnen, daß man nach dem Absteigen immer ein gutes Gefühl hat. Egal wie das Wetter war.



Geschrieben von blaho am 14.07.2005 um 15:49:

 

Zitat:
Original von Petersen
bleibt nur noch zu erwähnen, daß man nach dem Absteigen immer ein gutes Gefühl hat. Egal wie das Wetter war.


Stimmt, wenn der Schmerz in den Oberschenkeln nachlässt und bestimmte Bereiche wieder ordentlich durchblutet werden. freufreu



Geschrieben von maniroller am 15.07.2005 um 00:44:

  RE: warum macht Euch der Radsport glücklich?

Ich verstehe die Frage nicht. Grübelnd


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