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Geschrieben von jonas am 23.06.2005 um 08:00:
Schweizer Radsport, News und Diskussionen
Mit dem aktuellen Reglement und den aktuellen Ranglisten wären gerade mal 3 Schweizer an der WM Startberechtigt.
Das kann man durchaus als Tiefpunkt bezeichnen, ich hoffe nicht, dass es noch tiefer geht.
Swiss Cycling will bei der UCI nochmals eine Reglementsdiskussion lostreten, ob das erfolgreich ist bezweifle ich aber mal.
Das Problem ist neben dem Fehlen von Leuten, die in der Pro-Tour regelmässig punkten auch, dass Leute wie Albasini, Loosli und Co, die in Europa-Tour Rennen fleissig punkten könnten in Pro-Tour Teams fahren und dort natürlich erstens kaum punkten und zweitens ihre Punkte aus Europa-Tour Rennen nicht zählen, was ich doch für sehr zweifelhaft halte.
Geschrieben von Bugno am 23.06.2005 um 09:38:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
Wo liegt das Problem? Mehr als drei WM-würdige Schweizer fallen mir sowieso nicht ein!
Geschrieben von Kian am 23.06.2005 um 09:39:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
Was ist denn nun eigentlich mit Wesemann? Bekommt er noch rechtzeitig seinen Pass?
Geschrieben von rider am 23.06.2005 um 09:44:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
| Zitat: |
Original von Bugno
Wo liegt das Problem? Mehr als drei WM-würdige Schweizer fallen mir sowieso nicht ein!
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Aber sechs Iraner?
Geschrieben von jonas am 23.06.2005 um 09:44:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
| Zitat: |
Original von Bugno
Wo liegt das Problem? Mehr als drei WM-würdige Schweizer fallen mir sowieso nicht ein!
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Du willst wohl Ärger?
@kian
Ja, so zumindest meine letzten Informationen. Ab Mitte September soll er Schweizer sein, wobei das in der Schweiz nie so klar gesagt werden kann. Sicher ist es erst, wenn er den Pass in den Händen hält.
Geschrieben von blaireau am 23.06.2005 um 09:52:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
Wer Radrennfahrer ohne Vorwarnung m Training überfällt und am Strassenrand pinkeln lässt, braucht sich nicht zu wundern.
Die Spanier haben aus den Tagen von Rominger&Zülle gelernt und ihr Land in ein Radsport-Eldorado verwandelt, in dem sich auch ganz grosse Stars gerne zum Training niederlassen.
Das nennt man "Schaffung eines leistungsfreundlichen Umfeldes."
Geschrieben von teufelsberg am 23.06.2005 um 09:55:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
da fallen mir aber spontan ein paar unbedeutende deutsche profis ein, die sich in der schweiz angesiedelt haben.
Geschrieben von blaireau am 23.06.2005 um 10:26:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
| Zitat: |
Original von teufelsberg
da fallen mir aber spontan ein paar unbedeutende deutsche profis ein, die sich in der schweiz angesiedelt haben.
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Wo trainieren die denn so, heuer?
Geschrieben von karteikarte am 23.06.2005 um 10:57:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
| Zitat: |
Original von blaireau
Wo trainieren die denn so, heuer?
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Nix Training, die lassen sich in der Rehabilitation erwischen!
Geschrieben von forza_Jan am 24.06.2005 um 09:37:
dem belgischen nachwuchs eine chance
während meienr letzten runden durch ostbelgistan ging mir auch auf, warum so wenig gute belgische nachwuchsradler hochkommen => die werden im training von hormonell übermotivierten lachgasgetunten pkw-boliden geplättet und müssen vom asphalt gekratzt werden - aber ehrlich wie dort gefahren wird - das ist echt wildwest!
keep biking ranger
Geschrieben von tusberg am 24.06.2005 um 14:15:
Wesemann wird doch bald Schweizer dann haben sie Chancen auf einen Sieg bei der Flandern-Rundfahrt
Geschrieben von hermann am 24.06.2005 um 15:04:
RE: dem belgischen nachwuchs eine chance
[quote]Original von forza
während meienr letzten runden durch ostbelgistan ging mir auch auf, warum so wenig gute belgische nachwuchsradler hochkommen
Euh: Van Huffel, Boonen, Van Summeren, Monfort, Gilbert, Nuyens, Van Goolen, Caethoven, Van Mechelen, Rosseleer, ... wirklich wenig.
Geschrieben von teufelsberg am 24.06.2005 um 15:11:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
| Zitat: |
Original von jonas
Mit dem aktuellen Reglement und den aktuellen Ranglisten wären gerade mal 3 Schweizer an der WM Startberechtigt.
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wie sieht es eigentlich mit wese aus?
Geschrieben von jonas am 24.06.2005 um 15:59:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
Hab ich schon mal irgendwo geschrieben.
Mein letzter Stand ist, dass er Mitte September den Schweizer Pass erhalten wird, aber so genau kann man das nicht sagen. Ob dann seine Pro-Tour Punkte zur Schweiz zählen oder nicht weiss ich auch nicht.
Geschrieben von teufelsberg am 24.06.2005 um 16:13:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
| Zitat: |
Original von jonas
Ob dann seine Pro-Tour Punkte zur Schweiz zählen oder nicht weiss ich auch nicht. |
das war die frage, muß ich wohl meine formulierung verbessern.
original von cyclist:
| Zitat: |
Nächstes Jahr evtl. sogar 8 Argentinier bei der WM dank Rebellin?
Wenn Rebellin schon am 15. August 2004 "Argentinier" gewesen wäre, hätten acht Fahrer aus diesem südamerikanischem Land starten dürfen.... Für nächstes Jahr sieht das dann doch gar nicht so schlecht aus...
Zitat:
Had Rebellin’s UCI points been taken into account on the cut-off date of August 15, eight Argentine riders would have been eligible for Verona.
Quelle: Procycling
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an die "auskenner":
ist dies dieses jahr auch so, wenn ja mit demselben stichtag?
Geschrieben von jonas am 31.07.2005 um 19:27:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
So, Platz 10 in der Nationenwertung wäre doch noch erreicht.
Weiss inzwischen irgendjemand wann dieser Stichtag ist?
Geschrieben von Michelin-Männchen am 01.08.2005 um 10:46:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
| Zitat: |
Original von rider
| Zitat: |
Original von Bugno
Wo liegt das Problem? Mehr als drei WM-würdige Schweizer fallen mir sowieso nicht ein!
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Aber sechs Iraner? |
Hängt vielleicht auch mit der Einwohnerzahl des Landes zusammen.
Geschrieben von jonas am 01.08.2005 um 20:18:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
Ich hab den Thema mal etwas umbenannt. Vielleicht interessiert sich noch wer anders für das Thema.
Hab zufällig die (doch nicht uninteressanten) Resultate der Schweizer Bergmeisterschaft gefunden.
| Zitat: |
Castione. Schweizer Bergmeisterschaft (Castione - San Bernardino, 41 km, 1430 m HD). Elite: 1. Philippe Schnyder (Rapperswil) 1:32:05 (26,71 km/h). 2. Beat Steffen (Menzberg) 0:14. 3. Patrick Calcagni (Paradiso), gleiche Zeit. 4. Roger De Vittori (Rothenburg LU) 0:15. 5. Florian Ludi (Le Pâquier) 0:16. 6. Marco Jimenez (Lausanne) 0:49. 7. Hubert Schwab (Pratteln) 1:01. 8. Johann Tschopp (Miège) 1:10 (Sturz vor dem Ziel).
U23: 1. Steve Morabito (Troistorrents) 1:31:41. 2. Raymond Künzli (Saignelégier) 0:30. 3. Alexander Pliuschin (Mold) 0:35. 4. Sven Schelling (Steinen, Bronzemedaille) 0:36. -- Junioren: 1. Florian Egger (Hochdorf) 1:39:52.
Frauen: 1. Priska Doppmann (Immensee) 1:41:51. 2. Patricia Schwager (Balterswil) 1:52. 3. Monica Furrer (Madetswil) 2:30. |
Wäre interessant zu erfahren, was Tschopp der Sturz gekostet hat, denn diese Konkurrenz hätte er eigentlich locker eintüten müssen.
Geschrieben von jonas am 26.09.2005 um 17:49:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
So, die WM müsste eigentlich optimistisch stimmen. Bei der Elite Elmiger, Rast und Wesemann ganz vorne und damit eines der stärksten Teams, leider fehlt der absolute Spitzenplatz. Clérc auch ganz gut, ich hätte es ihm eigentlich nicht zugetraut dort noch dabei zu sein. Vielleicht schaut bei Paris-Tours auch noch ein gutes Resultat raus.
Viel erfreulicher aber das Auftreten der U-23 und ausserdem die Vertragssituationen der jungen Schweizer. Vitoria, Schär, Stalder und Schwab fahren nächstes Jahr neu in Pro-Tour Teams, Morabito wird ziemlich sicher folgen. Und auch Dietziker hat einen kleinen Karrieresprung geschafft. Es scheint langsam wieder aufwärts zu gehen auch wenn "wir" ein kleines Profiteam, welches junge Fahrer langsam an die internationale Spitze heranführt, sehr gut gebrauchen könnten.
Geschrieben von jonas am 02.10.2005 um 00:56:
RE: Der Tiefpunkt des Schweizer Radsport
Phonak meldet:
| Zitat: |
| Damit auch in Zukunft Schweizer Profis zu den besten der Welt gehören, wird nichts dem Zufall überlassen. Ambitionierte und leistungswillige Talente aus unserem Land sollen durch professionellen Support an die Weltspitze herangeführt werden. Dies hat eine Partnerschaft zwischen dem Phonak Cycling Team und Swiss Cycling zum Ziel. Den besten Schweizer U23 Fahrer wird bei ausgesuchten Rennen der direkte Vergleich mit der internationalen Konkurrenz ermöglicht. Die ARcycling AG unterstützt diese Idee mit einem finanziellen Engagement von 100'000 Franken. |
http://www.phonak-cycling.ch/News/Aktuelles/b0c3695c-c118-4b31-9ad3-508a64116372/
Sehr schön, so was habe ich sowieso schon lange vermisst. Hoffentlich hat das auch den nötigen Erfolg.
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