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Geschrieben von deckersberg am 02.06.2005 um 13:56:

Fragezeichen Steigung anfahren

Hallo allerseits,

wie macht Ihr das in folgender Situation?

Man kommt aus der Ebene (vielleicht mit 53/17 unterwegs) in eine Steigung, die man erfahrungsgemäß mit 39/23 fahren wird. Schalte ich nun besser gleich am Anfang der Steigung in den Gang, den ich früher oder später sowieso brauche

ODER

schalte ich Gang für Gang zurück und versuche, jede Übersetzung "so lange wie möglich" rund zu treten?

Grüße aus dem heute sonnigen Franken

Hans-Jürgen



Geschrieben von Rino Albergo am 02.06.2005 um 14:05:

 

im rennen: voll rein, so lange wie möglich gänge drücken ... im training schalte ich zu beginn der steigung in meinen gewünschten gang ...



Geschrieben von Checker am 02.06.2005 um 14:28:

 

Im Rennen: gleich zu Beginn der Steigung in den gewünschten Gang schalten und dann sukzessive alle überholen, die die großen Gänge so lange wie möglich getreten haben. fiesgrins



Geschrieben von ursfoe am 02.06.2005 um 14:40:

 

Im Berg sollte man im Rennen so wenig wie möglich schalten. Also lieber gleich in den gewünschten Gang rein und möglichst gleichmäßig treten.



Geschrieben von xxGinesxx am 02.06.2005 um 14:41:

  Bei mir is das so...

Zu Beginn den Rettungsring drauf und beten... Mädchen



Geschrieben von rider am 02.06.2005 um 14:58:

 

Zitat:
Original von ursfoe
Im Berg sollte man im Rennen so wenig wie möglich schalten. Also lieber gleich in den gewünschten Gang rein und möglichst gleichmäßig treten.

Und wenn der Berg nicht gleichmässig ist?



Geschrieben von hawkeye_76 am 02.06.2005 um 15:04:

 

Zitat:
Original von rider
Zitat:
Original von ursfoe
Im Berg sollte man im Rennen so wenig wie möglich schalten. Also lieber gleich in den gewünschten Gang rein und möglichst gleichmäßig treten.

Und wenn der Berg nicht gleichmässig ist?


Zwischendurch mal schalten oder schieben!


rolling on the floor laughing



Geschrieben von Rino Albergo am 02.06.2005 um 15:08:

 

Zitat:
Original von Checker
Im Rennen: gleich zu Beginn der Steigung in den gewünschten Gang schalten und dann sukzessive alle überholen, die die großen Gänge so lange wie möglich getreten haben. fiesgrins


du wirst nie ein danilo di luca ... laut lachen



Geschrieben von ernesTo am 02.06.2005 um 15:16:

 

früher habe ich auch sukzessive zurückgeschaltet. seit ich aber nen pulsmesser habe, schalte ich auch ziemlich flott in den richtigen gang. heisst jedoch nicht, dass ich nicht in nem hohen gang "reinrolle".
ich hab festgestellt, dass ich dazu neige eher zu rasen, wenn ich versuche die hohen gänge zu halten. ich bin zwar kein sklave meines pulsmessers geworden, abernen bißchen schau ich schon drauf.


mfg
ernesto



Geschrieben von ursfoe am 02.06.2005 um 15:32:

 

Ich hab ja nicht gesagt er soll garnicht schalten, nur sollte man nich auf Teufel komm raus versuchen den höheren Gang zu treten und dann mit 20 U/m hochjodeln.



Geschrieben von hawkeye_76 am 02.06.2005 um 15:39:

 

Zitat:
Original von ernesTo
früher habe ich auch sukzessive zurückgeschaltet. seit ich aber nen pulsmesser habe, schalte ich auch ziemlich flott in den richtigen gang. heisst jedoch nicht, dass ich nicht in nem hohen gang "reinrolle".
ich hab festgestellt, dass ich dazu neige eher zu rasen, wenn ich versuche die hohen gänge zu halten. ich bin zwar kein sklave meines pulsmessers geworden, abernen bißchen schau ich schon drauf.


mfg
ernesto



Ich habe an meinem Trainingsberg mal verschieden Strategien probiert. Mit Schwung rein fahren ist sicher immer gut. Ich versuche dann schon ein vernünftiges Tempo zu erzielen, aber es so, dass die Trittfrequenz nicht zu sehr nach unten geht. Ich habe so was gefunden, womit ich gut klar komme und auch noch zeitlich am Besten aussehe, ohne oben dann völlig zu platzen.

Bei Hobbyfahrern schein es allgemein recht verbreitet zu sein, immer einen ziemlich dicken Gang zu fahren (jedenfalls meine Beobachtung). Das bringt natürlich nix.

Auch bei den Profis hat jeder so sein System, ich denke da nur an die unterschiedlichen Frequenzen von ulle (duckundwech) und Lenz.



Geschrieben von deckersberg am 02.06.2005 um 15:52:

 

OK, OK, ich probier's nachher mal aus.

Ist ja eine ziemlich interessante Diskussion geworden!



Geschrieben von tom am 02.06.2005 um 17:23:

  RE: Steigung anfahren

Zitat:
Original von deckersberg
schalte ich Gang für Gang zurück und versuche, jede Übersetzung "so lange wie möglich" rund zu treten?

Das bedeutet ja eigentlich, dass du mit einer hohen Leistung anfängst und die nach und nach auf das erträgliche Maß reduzierst. Der Schwung unten hilft ja nur ganz kurze Zeit. Als Hobbyfahrer fange ich mit einem angenehmen Tempo an, wenn's juckt, ziehe ich erst oben an und gehe mit Schwung über die Kuppe - finde ich auch motivierender. Klimmzug



Geschrieben von Sitzerather am 02.06.2005 um 17:37:

  RE: Steigung anfahren

langsam in die steigung rein...nicht unnötig belasten. wenn erforderlich schieben. in der abfahrt kräftig krachen lassen..! Augenzwinkern



Geschrieben von Checker am 02.06.2005 um 18:36:

 

Zitat:
Original von Rino Albergo
Zitat:
Original von Checker
Im Rennen: gleich zu Beginn der Steigung in den gewünschten Gang schalten und dann sukzessive alle überholen, die die großen Gänge so lange wie möglich getreten haben. fiesgrins


du wirst nie ein danilo di luca ... laut lachen


Aber ein Paolo Savoldelli... Augenzwinkern



Geschrieben von Michelin-Männchen am 03.06.2005 um 13:33:

 

Zitat:
Original von Checker
Zitat:
Original von Rino Albergo
du wirst nie ein danilo di luca ... laut lachen


Aber ein Paolo Savoldelli... Augenzwinkern

Also einer, dessen Trainer für ihn den Sieg gekauft hat.


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