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Geschrieben von Raupi7 am 25.10.2004 um 19:56:

Lampe Spitzensport und Viruserkrankungen

http://www.doktornet.de/?a=show&r=Personen&n=15520&sid=6479046515461

Ich stell den Artikel mal hier rein weil er ja nicht direkt etwas mit Radsport zu tun hat.Das macht einen aber schon nachdenklich was eine für "normale" menschen relativ harmlose krankheit bei Leistungssportlern anrichten kann...



Geschrieben von Flinzi am 25.10.2004 um 20:48:

  RE: Spitzensport und Viruserkrankungen

Wow, das ist ja schlimm. Die Krankheit sollte man also nicht unterschätzen.
Iban Mayo soll ja auch daran erkrankt sein. Hoffentlich wird es bei ihm richtig und lange genug behandelt.



Geschrieben von kuestentanne am 25.10.2004 um 21:52:

  RE: Spitzensport und Viruserkrankungen

Zitat:
Original von Raupi7
...
Das macht einen aber schon nachdenklich was eine für "normale" menschen relativ harmlose krankheit bei Leistungssportlern anrichten kann...


Da kann ich nur heftigst widersprechen. Die Krankheit ist alles andere als harmlos, auch für Nicht-Leistungssportler.
Ich hatte auch das zweifelhafte Vergnügen, diese Krankheit zu haben. Bei mir lief sie sogar noch verhältnismäßig harmlos ab (kein hohes Fieber), aber dennoch war es die schwerste Krankheit, die ich je hatte. Über 3 Wochen war das Pfeiffersche akut bei mir (normal sind gar 6 Wochen) und erst nach einem halben Jahr hatte ich meine alte Leistungsfähigkeit zurück.

Die Ärztin damals zu mir: "Wissen Sie, was sie sind? Krank sind sie, richtig krank! Zu DDR-Zeiten wären Sie ins Krankenhaus unter Quarantäne gekommen."
Ich hatte das Drüsenfieber damals zur Unzeit in Eberswalde bekommen, am Anfang der Prüfungszeit und wenige Wochen vor meiner Abreise in die USA zwecks Diplomarbeit und dachte schon, das war´s, kannst dir nen neues Diplomthema suchen. Bin dann aber gerade noch halbwegs fit geworden, obschon ich an jeden Hügel aus dem letzten Loch pfiff. Die Lions-Gate-Bridge in Vancouver war ein fast unüberwindliches Hindernis für mich.

Das fand ich auch so fies am Drüsenfieber. Im normalen Alltag fühlte man sich schon wieder kerngesund, aber unter Belastung machte ich dann sehr schnell schlapp und das über Wochen und Monate.



Geschrieben von Chianni am 27.10.2004 um 22:11:

 

Hm, die Krankheit hat mein Kind vor zwei Jahren vier Wochen vor der DM Schach Matt gesetzt. Und nicht nur für die DM. Weil eine Dauerbelastung nicht mehr möglich ist, war's auch das Ende des Hochleistungssports sowieso und für fast zwei Jahre auch jeglichen Sports. Auch jetzt ist Sport nur in Maßen, will heißen im Breitensport und nur über erlativ kurze Zeit möglich.


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