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Geschrieben von Inga am 09.08.2004 um 15:31:

  L.A.-"der einzige böse doper auf der ganzen welt"-thread

camenzind

http://www.nzz.ch/2004/08/09/sp/tic/page-nzzam-sport-20040809_brz013.html

doper Ach... hm.... seufz doper



Geschrieben von jonas am 09.08.2004 um 16:00:

  RE: Tjaja...

Der Vertrag mit Phonak wurde per sofort aufgelöst.
Camenzind verzichtet freiwillig auf eine B-Probe und wird morgen in einer Pressekonferenz Stellung dazu nehmen.



Geschrieben von Rino Albergo am 09.08.2004 um 16:08:

  RE: Tjaja...

Zitat:
Original von jonas
Der Vertrag mit Phonak wurde per sofort aufgelöst.
Camenzind verzichtet freiwillig auf eine B-Probe und wird morgen in einer Pressekonferenz Stellung dazu nehmen.


mein tipp: es war das blut des hundes von hamilton ...



Geschrieben von KofiAnan am 09.08.2004 um 16:15:

  Phonak

Wurde auch schon lange vermutet bei Camenzind, genauer seit der Tour de Suisse mit der Lambre Affäre..........Also auch Phonak ist nicht heilig und ich behaupte einmal mehr das in jedem Team "gedopt" wird man aber man meistens einen Schritt vor der Medizin ist. Geht aber nicht nur den Radsport an, ich behaupte in jeder Sportart wird nachgeholfen was ich nicht etwa schlimm finde. Zum Thema EPO: sollte freigegeben werden unter Ärztlicher Aufsicht, bewirkt schliesslich nichts anderes als ein Höhelager zu stimulieren was sich die einen zeitlich und finanziell leisten können aber andere eben nicht (und die greifen zu EPO)..............



Geschrieben von gardener am 09.08.2004 um 16:21:

  Tja.

Es ist immer leicht, so was zu sagen, aber diesmal ist es halt so: das hätte ich nie gedacht!!! geschockt

Jetzt hat es mal einen erwischt, der mir wirklich sympatisch war... das ist hart, aber noch härter für jemanden, der diesen Sportler verehrt. Ich weiß, dass jetzt jemand am Boden zerstört ist...

Melde dich, S., und sag dass es dir gut geht...



Geschrieben von KitKat am 09.08.2004 um 16:44:

Daumen hoch! Sehr schön...

und wieder einer mehr auf der liste!!
camenzind war jetzt zwar auch einer der letzten bei dem ich doping vermutet habe aber scheinbar tun sie es wirklich alle!!



Geschrieben von KitKat am 09.08.2004 um 17:02:

  RE: Tjaja...

Zitat:
Original von Rino Albergo
Zitat:
Original von jonas
Der Vertrag mit Phonak wurde per sofort aufgelöst.
Camenzind verzichtet freiwillig auf eine B-Probe und wird morgen in einer Pressekonferenz Stellung dazu nehmen.


mein tipp: es war das blut des hundes von hamilton ...


neverever...wenn er sich, wie berichtet, die B- Probe schenkt wird er zugeben was genommen zu haben..alles andere wäre irgendwie unlogisch oder?



Geschrieben von rider am 09.08.2004 um 17:03:

  RE: Sehr schön...

Zitat:
Original von KitKat
und wieder einer mehr auf der liste!!
camenzind war jetzt zwar auch einer der letzten bei dem ich doping vermutet habe aber scheinbar tun sie es wirklich alle!!

Dass Oski Epo nimmt oder genommen hat, wusste ich seit 1998, als es mir einer seiner ehemaligen Mannschaftskameraden aus Amateurzeiten erzählt hat.

Vielleicht versteht jetzt auch der eine oder die andere, weshalb ich den (Rad-)Sport als massiv versaut ansehe. Wer über etwas Insider-Wissen verfügt oder sich die verfügbare Literatur zu Gemüte geführt hat, muss heute davon ausgehen, dass jeder, der nicht das Gegenteil beweisen kann, betrügt. Irgendwie finde ich diesen Dopingfall insofern interessant, als dass er mich in meiner Meinung bestärkt: der Radsport muss deutlichst saniert werden. Vielleicht werden das irgendwann sogar die "Fans" erkennen, die mich wegen meiner konsequenten Antidoping-Haltung in diesem Forum verschiedentlich angefickt haben und nachwievor zu ihren "Idolen" stehen.

Aufruf: Fans, verlangt sauberen Sport!



Geschrieben von Rino Albergo am 09.08.2004 um 17:05:

  RE: Tjaja...

Zitat:
Original von KitKat
neverever...wenn er sich, wie berichtet, die B- Probe schenkt wird er zugeben was genommen zu haben..alles andere wäre irgendwie unlogisch oder?


mensch knusperriegel, denk doch ma nach ... lamentieren er ist des blutdopings überführt, hat fremdblut in die leitung gequetscht ... na, klickert's langsam ...? der hat hamiltons köter angepumpt, da der von herrchen immer so ganz besonders leckeres chappi genascht hat ...

edith: sorry, gerade nochmal meldung gelesen, jetzt steht da epo, vor ner stunde wars noch blutdoping ... Augen rollen egal, hamiltons kläffer ist trotzdem an allem schuld ... Trink brüderle, trink *hicks*



Geschrieben von MrsFlax am 09.08.2004 um 17:08:

  RE: Tjaja...

Zitat:
Original von Rino Albergo
egal, hamiltons kläffer ist trotzdem an allem schuld ... Trink brüderle, trink *hicks*


war der nicht auch eng befreundet mit vdb's hund? großes Grinsen



Geschrieben von KitKat am 09.08.2004 um 17:43:

großes Grinsen Nee....

aber er hat der Frau von Raimondas Rumsas bei der Tour de Romandie 2001 ans Bein gepisst, und so schlieest sich der Kreis!! Engelchen

btw...was mir grad durch den kopf geht, das zeug das oski sich reingepfiffen hat scheint ja nicht so prall gewesen zu sein wenn man sich sein rennergebnisse ansieht... Augen rollen



Geschrieben von Cyclist am 09.08.2004 um 17:55:

  RE: Sehr schön...

Als eins vorne weg: müssen tut man gar nichts (bis aufs sterben irgendwann…)

Es ist schon interessant, immer wenn ein Fahrer erwischt wird, der große Sympathien genießt, heißt es: „Bei dem hätte ich nie damit gerechnet!“ Ist es nicht so, dass man sich wünscht, dass die sympathischen, netten Fahrer sauber sind? Dass aber die Realität nichts mit dieser Traumwelt gemein hat?

Dieses ich habe es schon immer gewusst, hilft genauso wenig weiter wie das absolute Reinwaschen von Idolen. Die Frage, die man sich als Fan stellen muss, ist, inwieweit kann oder will man medizinische Hilfsmittel als Teil des professionellen Radsports akzeptieren bzw. wo sind die Grenzen? Ist es schon verwerflich, wenn Mittel genommen werden, die regenerationsfördernde Effekte haben, auch wenn sie nicht offiziell verboten sind (also solche Mittel, die nicht auf der Dopingliste stehen)? Auf der einen Seite werden von einigen immer härtere Etappen gefordert, aber bitte schön ohne Zusatzmittel! Nur weil Fahrer erwischt werden, heißt das aber nicht zwangsläufig, dass alle Fahrer dopen müssen. Es ist wahrscheinlich, dass es so ist, doch es gibt nun einmal keinen Automatismus, der das beweisen würde. Und solange es diesen Automatismus nicht gibt, rücke ich von meinem Rechtsempfinden „Im Zweifel für den Angeklagten“ nicht ab. Ich kann auch bis zu einem bestimmten Grad akzeptieren, dass Leistungssportler sich medizinischer Kontrolle unterwerfen müssen, da der menschliche Körper nicht für solche Extrembelastungen über einen so langen Zeitraum gemacht ist. Dass ein Fahrer nur mittels Vitaminen Rennen wie die TdF gewinnen kann, halte ich für illusorisch. Habe ich aber Freude an Rennen wie der TdF muss ich als Fan irgendwo Kompromisse eingehen. D.h. für mich: Entweder ich lehne solche Rennen mit so einer hohen Belastung für die Sportler grundsätzlich ab (dann dürfte ich sie aber auch nicht mehr verfolgen) oder ich akzeptiere, dass sie nicht völlig frei ohne Hilfsmittel zu gewinnen sind. Dann akzeptiere ich aber auch Hilfsmittel bis zu einem bestimmten Grad (Grenzen gibt es aber auch da!). Wer jede Form von Zusatzmitteln ablehnt, aber gleichzeitig harte Rennen fordert, der befindet sich doch im Grunde in einem Interessenskonflikt.

Ich wünsche mir eine offene und ehrliche Diskussion, wo die echten Grenzen der Belastbarkeit der Sportler sind. Wo und wann sind regenerationsfördernde Mittel für den Erhalt der Gesundheit erforderlich? Was würde passieren, wenn man diese nicht nehmen dürfte? Hätte das nur Auswirkungen auf die Durchschnittsgeschwindigkeit oder auch auf die Gesundheit der Sportler? Diese Fragen sind meiner Meinung nach nur unzureichend beantwortet. Und daher fällt es mir als Laie schwer einzuschätzen, welche Mittel nur aufgrund der Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit genommen werden und welche um schneller und besser regenerieren zu können… Es sind einfach zu viele Fragen offen.



Geschrieben von Rino Albergo am 09.08.2004 um 18:06:

  RE: Nee....

Zitat:
Original von KitKat
btw...was mir grad durch den kopf geht, das zeug das oski sich reingepfiffen hat scheint ja nicht so prall gewesen zu sein wenn man sich sein rennergebnisse ansieht... Augen rollen


genau daran hab ich auch spontan gedacht ... ansonsten besitzt ösi das typische doper-profil: plötzlicher erfolg in früheren jahren, dann alterung und leistungsabbau ... was hilft da gegen frust und arbeitsplatzverlust...? onkel epo ...



Geschrieben von KofiAnan am 09.08.2004 um 18:11:

  RE: Sehr schön...

Zitat:
Original von rider
Zitat:
Original von KitKat
und wieder einer mehr auf der liste!!
camenzind war jetzt zwar auch einer der letzten bei dem ich doping vermutet habe aber scheinbar tun sie es wirklich alle!!

Dass Oski Epo nimmt oder genommen hat, wusste ich seit 1998, als es mir einer seiner ehemaligen Mannschaftskameraden aus Amateurzeiten erzählt hat.

Vielleicht versteht jetzt auch der eine oder die andere, weshalb ich den (Rad-)Sport als massiv versaut ansehe. Wer über etwas Insider-Wissen verfügt oder sich die verfügbare Literatur zu Gemüte geführt hat, muss heute davon ausgehen, dass jeder, der nicht das Gegenteil beweisen kann, betrügt. Irgendwie finde ich diesen Dopingfall insofern interessant, als dass er mich in meiner Meinung bestärkt: der Radsport muss deutlichst saniert werden. Vielleicht werden das irgendwann sogar die "Fans" erkennen, die mich wegen meiner konsequenten Antidoping-Haltung in diesem Forum verschiedentlich angefickt haben und nachwievor zu ihren "Idolen" stehen.

Aufruf: Fans, verlangt sauberen Sport!


1. Ganz klar: Im Radsport wird nicht mehr oder weniger gedopt als in jeder anderen Sportart. Das Problem ist das im Radsport wie auch Langlauf Blutkontrollen gemacht werden und in anderen Sportarten lediglich Urin wo man eh fast nichts nachweisen kann.

2. Mit Doping macht man aus einem Esel kein Rennpferd!

3. Wie schonmal erwähnt bin ich für die Freigabe des Dopings (allen voran EPO) unter ärtzlicher Aufsicht. Es gebe so weniger Todesfälle in diesem Zusammenhang, ist doch besser als das jeder in seinem Kämmerchen einfach was einnimmt!

4. Dein Aufrug mit sauberen Sport bringt nichts und ist eine Illusion!



Geschrieben von KofiAnan am 09.08.2004 um 18:14:

  RE: Tjaja...

Zitat:
Original von jonas
Der Vertrag mit Phonak wurde per sofort aufgelöst.
Camenzind verzichtet freiwillig auf eine B-Probe und wird morgen in einer Pressekonferenz Stellung dazu nehmen.


Ausgerechnet Urs Freuler hat die Kündigung ausgesprochen, da kann ich nur lachen! Er war der Oberdoper der 80er Jahre und dies weiss jeder Ex-Profi der damaligen Zeit!



Geschrieben von rider am 09.08.2004 um 18:17:

  RE: Sehr schön...

Zitat:
Original von Cyclist
Ich wünsche mir eine offene und ehrliche Diskussion, wo die echten Grenzen der Belastbarkeit der Sportler sind. Wo und wann sind regenerationsfördernde Mittel für den Erhalt der Gesundheit erforderlich? Was würde passieren, wenn man diese nicht nehmen dürfte? Hätte das nur Auswirkungen auf die Durchschnittsgeschwindigkeit

Die Geschwindigkeiten würden sinken, nicht nur die durchschnittlichen. Die Rennen würden anders verlaufen (viel langsamerer Start), Favoriten würden schlechte Tage einziehen, an denen es ihnen v. a. an grossen Rundfahrten nicht so gut läuft. Dafür wäre das bei der Konkurrenz an einem anderen Tag der Fall. Konsequenz: abwechslungsreiche, von Taktik und Angriff geprägte Rundfahrten.

Zitat:

oder auch auf die Gesundheit der Sportler?

Das ist jetzt hoffentlich eine rhetorische Frage. Dopingmittel nimmt man, um schneller zu fahren. Nehmen "alle" Doping, dann ist die Erschöpfung für die einzelnen genau gleich gross. Es wird mit oder ohne Doping "jeden Tag" am Anschlag gefahren, einfach etwas schneller und damit auf höherem, den Körper und seinen Stoffwechsel stärker belastendem Niveau. Zudem dürfen die Nebenwirkungen nicht vernachlässigt werden. Jahrelange (Fachjargon: chronische) Anwendung von Medikamenten, zumal so potenten Hormonen und hormonähnliche Stoffen, wie Anabolika, Epo, Kortison etc., sind der Gesundheit keinesfalls förderlich. Diese Argumentation (die Jungs brauchen das für ihre Gesundheit) ist genau so behämmert, wie der Hinweis auf die angeblich immer schwereren Strecken, die Doping notwendig machen würden. Das Gegenteil ist der Fall: die Strecken werden Objektiv (Distanz, Höhnmeter) immer leichter. Dafür werden sie überproportional schneller gefahren - Epo sei dank.

Zitat:

Diese Fragen sind meiner Meinung nach nur unzureichend beantwortet.

Siehe oben.

Zitat:

Und daher fällt es mir als Laie schwer einzuschätzen, welche Mittel nur aufgrund der Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit genommen werden und welche um schneller und besser regenerieren zu können… Es sind einfach zu viele Fragen offen.

Bezüglich der Hauptrichtung sind überhaupt keine Fragen offen, jedenfalls für die Interessierten, die die Antworten verstehen wollen. Offene Fragen bestehen nur noch bezüglich der Mengen (wer, wieviel, womit genau mit welcher Kur; oder auch: alle im Sinne von 85 % oder 95% oder 99.9%). Aber nicht bezüglich des ob oder der flächendeckenden Anwendung.

Gute Besserung, Oski! 10 Jahre Epo, was wird wohl dein Körper langfristig dazu sagen?



Geschrieben von rider am 09.08.2004 um 18:21:

  RE: Sehr schön...

Zitat:
Original von KofiAnan

1. Ganz klar: Im Radsport wird nicht mehr oder weniger gedopt als in jeder anderen Sportart.

Falsch. Es gibt sehr wohl Unterschiede. Aber mir ist es egal, wieviel meinetwegen die Fussballerspieler laden. Mir geht's nur um den Radsport.

Zitat:

2. Mit Doping macht man aus einem Esel kein Rennpferd!

Aber aus einem gesunden Pferd eventuell ein krankes. Und mit Doping macht man aus einem grundsätzlich edlen und bewundernswerten Sport einen lächerlichen Zirkus.

Zitat:

3. Wie schonmal erwähnt bin ich für die Freigabe des Dopings (allen voran EPO) unter ärtzlicher Aufsicht. Es gebe so weniger Todesfälle in diesem Zusammenhang, ist doch besser als das jeder in seinem Kämmerchen einfach was einnimmt!

Das wird in aller Regel auch jetzt unter ärztlicher Aufsicht genommen. Langfristige Schäden kann das aber nicht verhindern. Und auch nicht langweilige Rennen.

Zitat:

4. Dein Aufrug mit sauberen Sport bringt nichts und ist eine Illusion!

Meine Hoffnung ist ebenfalls beschränkt. Der gemeine Fan scheint nicht zu begreiffen, worum es geht.



Geschrieben von KofiAnan am 09.08.2004 um 18:25:

  RE: Sehr schön...

1. In den 60/70/80 Jahren wurde noch viel mehr gedopt da es keine oder geringe Kontrollen gegeben hat und trotzdem langsamer gefahren wurde. Passt nicht!

2. Im Fall Taktik und Angriff hat Doping keinerlei Auswirkung. Da sollten die Ohrknöpfe (Funk) verboten werden das würde vieles ändern, Wetten!

3. Zülle wurde bei der Tour mit EPO erwischt vor Jahren und war ein Jahr später wieder auf dem Podest. Und der fuhr dann Clean da er sich nicht leisten konnten wieder was zu nehmen. Da bin ich wieder dabei "aus einem Esel macht man kein Rennpferd". Doping hin oder her die Spitze bleibt die gleiche. 2. Beispiel Virenque!

4. EPO ist ein Heilmittel und hat den gleichen Effekt wie ein Höhentrainingslager. Absolut unschädlich bei Ärtlicher Überwachung!!!!!



Geschrieben von Rino Albergo am 09.08.2004 um 18:25:

 

mir ist egal, was die einwerfen, hauptsache, ich werde gut unterhalten ... das leben ist eins der gefährlichsten, muß jeder selber wissen, was er mit seinem anfängt ...



Geschrieben von KofiAnan am 09.08.2004 um 18:27:

 

Zitat:
Original von Rino Albergo
mir ist egal, was die einwerfen, hauptsache, ich werde gut unterhalten ... das leben ist eins der gefährlichsten, muß jeder selber wissen, was er mit seinem anfängt ...


dieser Meinung bin ich !!


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