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Geschrieben von tick am 11.12.2003 um 13:05:

traurig El Chaba nochmal

Laut Marca , es ist möglich dass er von Cocaine gestorben ist. Er hat es angeblich genommen wegen Kopfschmerzen und Zahnschmerzen, und die Polizie haben auch angeblich Cocaine in seinen Klininkzimmer gefunden.

So ein mist....



Geschrieben von Hangebrauk am 11.12.2003 um 13:08:

 

gegen zahnschmerzen hatte das nicht auch mal simoni gesagt ??



Geschrieben von xxGinesxx am 11.12.2003 um 14:11:

  Koks allein...

... macht die Gans aber auch noch nich fett.
Bei "normaler" Dosierung sollte da im Normalfall nix passieren, vermutlich jedoch wurd da noch so einiges andere mehr oder weniger freiwillig "konsumiert".



Geschrieben von chriziko am 11.12.2003 um 14:22:

  RE: Koks allein...

Zitat:
Original von xxGinesxx
... macht die Gans aber auch noch nich fett.
Bei "normaler" Dosierung sollte da im Normalfall nix passieren, vermutlich jedoch wurd da noch so einiges andere mehr oder weniger freiwillig "konsumiert".


ja, am wahrscheinlichsten psychopharmaka zur behandlung seiner depressiver erkrankung...



Geschrieben von TEVC am 11.12.2003 um 14:56:

  RE: Koks allein...

Zitat:
Original von xxGinesxx
... macht die Gans aber auch noch nich fett.
Bei "normaler" Dosierung sollte da im Normalfall nix passieren, vermutlich jedoch wurd da noch so einiges andere mehr oder weniger freiwillig "konsumiert".


Wir reden hier aber schon ueber Kokain, einer Substanz die voellig zu recht zu den harten Drogen gerechnet wird, 'an der allein' 12000 Amerikaner jaehrlich sterben und deren Wirkung aufs Herz-/Kreislauf System nun wirklich eindeutig feststeht. Oder sterben die auch an den Begleitumstaenden und nicht an der Droge selbst??? schwer am Nachdenken



Geschrieben von xxGinesxx am 11.12.2003 um 15:09:

  Darum...

... benutzte ich auch in dem Zusammenhang "normale Dosierung".

Außerdem wundere ich mich ja schon etwas, wenn Jimenez in einer Spezialklinik gewesen sein soll und dann an Koks stirbt. Augen rollen



Geschrieben von Bugno am 11.12.2003 um 15:12:

  RE: Darum...

Ist "marca" denn vom Niveau mit der "Bild"-Zeitung vergleichbar?



Geschrieben von TEVC am 11.12.2003 um 15:13:

  RE: Darum...

was ist denn eine 'normale' Dosierung???? ohje...

Und zum zweiten Satz.... Das ist in der Tat sehr schwer nachzuvollziehen. Zumal Koks ja grade fuer manisch Depressive so ziemlich die ungeeignetste Droge ist, die man sich vorstellen kann...



Geschrieben von xxGinesxx am 11.12.2003 um 15:19:

  RE: Darum...

Zitat:
was ist denn eine 'normale' Dosierung????

Good question - jeder reagiert da natürlich anders drauf. Nur isses bei Jimenez ein offenes Geheimnis gewesen, dass er des öfteren mal nach dem Kram gegriffen haben soll und folglich, auch wenn's doof klingt, in der Richtung abgehärtet gewesen sein muss.

Und zu der Spezialklinik: Ich interpretiere die Art dieser Klinik mal als Klapsmühle (ohne Gewähr) und mit vernünftiger Aufsicht dürfte es doch eigtl garnich möglich sein, an den Scheiß zu kommen. Naja... vermutlich war sein Tod ein Mix aus vielen Pharma-Produkten. Alles reiner Spekulatius.



Geschrieben von tick am 11.12.2003 um 15:23:

  RE: Darum...

DAs muss ich jetzt auf englisch, veilleicht TEVC kann übersetzen?

The report comes from El Mundo, a spanish newspapers, which reports that clinic officials found in his room a container with suspiciious white dust that appeared to be 5 grams of cocaine. The substance was siezed by the police. Blood samples were taken during the autopsy and sent off for examination.

Why he had it his room? Why would he have taken it, especially when it is contra-indicated for a manic-depressive? People, please don't expect a lot of logiv as to why people take these drugs. I assume cocaine is addictive, that would have a lot to do with it. Certainly it would not be officially allowed in a psychiatric clinic, but why would that stop a user from smuggling it in and continuing to use it?



Geschrieben von TEVC am 11.12.2003 um 15:34:

  Deutsch:

Die Meldung stammt von El Mundo, einer spanischen Zeitung, die berichtet, das Angestellte der Klinik einen Behaelter mit einem verdaechtigen weissen Puder in seinem zimmer fanden. Wie sich herausstellte handelte es sich bei dem Puder um 5 g Kokain (Anm. des Ubersetzers: ganz schoen viel). Diese Substanz wurde von der Polizei beschlagnahmt. Blutproben wurden waehrend der Autopsie entnommen und zur Untersuchung gegeben.

Warum hatte er es im Zimmer? Warum hat er es genommen, grade wo es bie manisch Depressiven contra-produktiv ist? Man kann keine rationale Erklaerung erwarten warum Menschen Drogen konsumieren. Ich nehmen an, dass Kokain abhaengig macht. Das haette dann einiges damit zu tun. Mit Sicherheit ist es offiziell nicht in einer psychiatrischen Klinik erlaubt- aber warum sollte das einen Abhaengigen davon abhalten es fuer seinen Konsum hereinzuschmuggeln



Geschrieben von hasending am 11.12.2003 um 17:12:

  RE: Darum...

Zitat:
Original von TEVC
was ist denn eine 'normale' Dosierung???? ohje...

Und zum zweiten Satz.... Das ist in der Tat sehr schwer nachzuvollziehen. Zumal Koks ja grade fuer manisch Depressive so ziemlich die ungeeignetste Droge ist, die man sich vorstellen kann...

Wo hast Du das mit der bipolaren affektiven Störung (Manie und Depression) eigentlich her?? Wenn das mit der Manie stimmt, dann gebe ich Dir mit dem Koks recht, den brauchen Maniker nicht wirklich.
Was die Depression angeht so stimme ich dem nicht ganz zu. Ich finde zwar nicht, dass Koks außer zur Erzeugung kurzfristiger Leistungssteigerung und Euphorie zu etwas gut wäre, ganz im Gegenteil, aber vor diesem Hintergrund ist die Selbstbehandlung mit dieser Droge durch Depressive zumindest nachvollziehbar.



Geschrieben von TEVC am 11.12.2003 um 17:58:

  RE: Darum...

Hast Du schon mal live erlebt, wie Kokser wieder von Ihrem high runterkommen? Was fuer ein Haufen Elend und was fuer ein Jammerlappen aus einem wird, der sich eben noch fuer das zentrale Sexualorgan des Universums (Zitat walter Moers großes Grinsen ) hielt??? Ich glaube schon, der Kick fuer Depressive 'nachvollziehbar' toll ist (wie auch fuer nicht Depressive) - aber die Landung ist fuer einen Depressiven IMHO haerter.



Geschrieben von tick am 11.12.2003 um 18:03:

  RE: El Chaba nochmal

TT hat es jetzt auf deutsch.



Geschrieben von hasending am 11.12.2003 um 18:08:

  RE: Darum...

Zitat:
Original von TEVC
aber die Landung ist fuer einen Depressiven IMHO haerter.

Dem stimme ich zu. Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, Selbstmedikation könnte zur Überwindung psychischer Störungen irgend etwas beitragen. Das stimmt nämlich auch gar nicht. Allerdings kann ich bei einem Depressiven noch eher als bei einem Maniker verstehen, was ihn zu Kokain treibt. Aber ich glaube wir sind uns in beidem einig und haben nur an einander vorbei geredet.



Geschrieben von pinarello am 13.12.2003 um 22:58:

  depressionen und sucht

trauer sollte nicht davon abhalten, fragen zu stellen!
alles, was ich in den vergangenen tagen zu leben und tod von el chava finden konnte, habe ich gelesen; es ist widersprüchlich – sowohl in bezug auf jimmy als auch in bezug auf die presse, die plötzlich meint so viel zu wissen: selbst bild klinkt sich ein...
die trauer um einen genialen radfahrer ist mehr als legitim, und ich verhehle nicht, dass mir – nach zwei tagen fassungslosigkeit – dann endlich die tränen gekommen sind. wir haben uns spät in der nacht noch einmal videos der spanienrundfahrten 98 und 99 angeschaut; die begeisterung für diesen fahrer, für seine explosivität hatte nicht nachgelassen...
sein ehemaliger teamchef unzue nennt ihn den spektakulärsten fahrer der letzten 15 jahre. das war er vermutlich – auch weil seine depressionen ihn unberechenbar gemacht haben, eine krankheit, die sich in allen bereichen des lebens auswirken kann und oft auch die persönlichkeit verändert: also lasst uns fragen stellen!
aber nicht nur solche, die einen menschen abstempeln oder diffamieren, ohne dass er sich noch wehren kann.
wenn el chava kokain- oder alkoholsüchtig gewesen ist, dann gibt es dafür tief liegende gründe. bei einer solchen lebens-und leidensgeschichte als erstes wieder die "doping-keule" zu zücken, halte ich nicht für redlich.
sollten wir uns nicht viel eher darüber unterhalten, inwieweit erfolg und leistungsdruck "junge menschen" auf abwege bringen kann, gerade solche, die nicht über eine stabile persönlichkeit verfügen?
das heißt im übrigen nicht, dass ich im todesfall jimenez das doping gänzlich ausschließen möchte – auch wenn es mir unwahrscheinlich erscheint. was mich stört, sind spekulative presseberichte, die im nachhinein alles mögliche in ein leben hineingeheimsen, das sie bis dato nicht interessiert hat.
meines erachtens haben hier auch trainer, ärzte, freunde und die familie eine große verantwortung: je ehrlicher sie sich gegenüber der öffentlichkeit verhalten, desto mehr lehren kann man aus menschlichen fehlern und katastrophen ziehen!
el chava ist tot, aber vielleicht lassen sich mit einer offenen debatte nicht alle, aber einige ähnliche tragische fälle in der zukunft verhindern?!?
pinarello



Geschrieben von Tempodiktat am 15.12.2003 um 09:34:

  RE: Darum...

Zitat:
Original von xxGinesxx
[...]
Und zu der Spezialklinik: Ich interpretiere die Art dieser Klinik mal als Klapsmühle (ohne Gewähr) und mit vernünftiger Aufsicht dürfte es doch eigtl garnich möglich sein, an den Scheiß zu kommen. [...]


Du kommst in jedem "Knast" an harte Drogen und sogar Waffen wenn Du es darauf anlegst. Ein depressiver Mensch ist ja nicht geistig zurückgeblieben, auch für ihn sollte es nicht schwer sein Mittel und Wege zu finden in einer Psychatrie an Drogen zu gelangen.

Wir wissen nicht was wirklich bei Chaba los war, und das schließt auch die "Sicherheitsmaßnahmen" in seiner Klinik ein.



Geschrieben von Aline am 15.12.2003 um 13:21:

  RE: Darum...

Sicherheitsmaßnahmen - Drogen - Spanien


Interessante Konstellation. Auch wenn es hier ne ganze Menge an "Sicherheitsmaßnahmen" in der Öffentlichkeit gibt (hab noch nie so viel Polizei, Militär und private Sicherheitsdienste auf einem Haufen gesehen wie in MAdrid), so wird es die sicher auch in "Spezialkliniken" geben.
Fakt ist aber, dass Drogen hier zur Tagesordnung gehören. Nicht nur "harmlose" Sachen wie Haschisch und Marihuana (meine spaniche Mitbewohnerin raucht das Zeug wie andere Tabak...absolut grässlich mit dem Kopf an die Wand ) sondern eben auch Koks und ähnliches. Ich hab so das Gefühl, das die Sicherheitsinstitutionen in Spanien entweder machtlos sind, oder dagegen gar nichts tun wollen.

Mich wundert es daher nicht sonderlich, dass in einer Klinik KOks aufgetaucht ist.
Aber die Folgen empfinde ich als sehr schlimm!


"Spain is different"



Geschrieben von crn am 15.12.2003 um 13:28:

  RE: Darum...

Zitat:
meine spaniche Mitbewohnerin raucht das Zeug wie andere Tabak.

@Aline: Kleiner Tipp, schreib sowas möglichst nur, wenn du dir sicher bist, dass niemand darauf kommen könnte, wer gemeint ist.

Es ist echt nervig, wenn man wegen so ner Aussage stundenlang irgendwelche Stellungnahmen bei der Polizei abliefern muss. Noch nerviger ist es natürlich für deine Mitbewohnerin ...



Geschrieben von Aline am 15.12.2003 um 23:46:

  RE: Darum...

Ich bin mir sicher, dass das weder meine Mitbewohnerin noch die spanische Polzei lesen werden. cool
Achja, außerdem hab ich zwei spanische Mitbewohnerinnen u.a.


Außerdem weiss ich das sicher, weil sie mir das Zeug angeboten hat! geschockt (ich hab natürlich abgelehnt!) Außerdem riecht man das ja wohl und ich hab auch Augen im Kopf. Wenn ich durch den Flur laufe und die sitzt mit ihrem Freund und beide mit nem Joint in der Hand...ist ja dann wohl eindeutig, oder? Grübelnd


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