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| Original von Petersen In dem Radladen, in dem ich meine Überschuhe erworben habe stand ein gebrauchtes Rad, das zum Kauf angeboten wurde. Der Rahmen von Koga, ein geiles Teil. Sehr gepflegt. Sah praktisch Fabrikneu aus. Sollte kosten 899 €. Schien mir fast ein Superpreis bis ich den Hacken sah. Die Schaltung war eine einfache Tiagra. Das ist doch etwa so, als würde man einen Porsche mit Runderneuerten Reifen fahren.
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| Original von Hangebrauk ich bin wieder da ha und richtig jezt gibts ärger die tiagra schaltung is gut sie leuft fu musst die nur halt flegen ... |
Ich fahr seit Mai ne Centaur von Campa - und hab jetzt nicht so den Unterschied zu meiner RSX/105 von vorher ausmachen können... Die andere, viel billigere machte mir auch nie Probleme - und ich hab das Rad so gut wie nicht gepflegt.| Zitat: |
| Original von Chepe Gonzales Na klar läuft die gut - aber nur, wenn man 300km im Jahr fährt...
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| Original von Kalmit Im Gebiet Schaltungen wird viel verallgemeinert und mit Vorurteilen rumgeworfen! Warum soll man nicht auch mit ner Tiagra 30000 km problemlos fahren können?! |
das habe ich überhört
mein koga wurde auch mit eienr 600er geschendet!
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| Original von Petersen Hey Leute, es ging nicht um eine Bewertung der Tiagra, sondern um das Verhältnis der Gruppe zum Rest des Rades. [...] |
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| Sicherlich lieben die meisten Campa mehr als Shimano, aber wenn man die Vernunft entscheiden lässt, spricht wohl einiges für Shimano. Z.B. hatte ich in meinem Radfahrerleben schon 4 Achsbrüche mit Campanaben, obwohl ich einen Großteil meiner bisher gefahrenen km mit Shimanoprodukten zurückgelegt habe. Natürlich brechen nur die Hinterradachsen und seit Einführung der Kassettennaben passiert dass auch nicht mehr mit der Regelmäßigkeit wie früher. Stress mit hakeligen Freiläufen treten bei Campa Kassettennaben ebenfalls wesentlich häufiger als bei Shimano auf. Desweiteren sind die Qualitätsschwankungen bei Campaprodukten wesentlich größer als bei Shimanogruppen. Härtefehler bei den Achsen hat Campa erst in den letzten 5 Jahren 100 % abgestellt. Die Beanstandungsquote bei Campa ist insgesamt deutlich höher als bei Shimano (die Reklamationsquote spricht Bände, unterhaltet euch einmal mit Produzenten oder Großhändler). Desweiteren muss man sagen, dass Campa derzeit viel öfters die Gruppen überarbeitet bzw. neue herausbringt als das Shimano macht. Leider liegt das nicht an einer stetigen Weiterentwicklung sondern an ständigem nachbessern. Wenn Shimano eine Gruppe rausbringt gibt es nicht direkt nach erscheinen etwas zu verbessern (Ausnahme waren die felgenmordenden Bremsschuhe bei der neuen Dura-Ace). Betreffend der aktuellen Shimanobremsen und deren angeblich unbefriedigenden Steifigkeit ist anzumerken, dass ausschließlich Hobbyfahrer mit den Dingern unzufrieden sind. Weil sie für Dauerbremsorgien von 100 kg Sonntagsfahrern bei Passabfahrten ungeeignet sind. Wenn man es richtig laufen lässt und wirklich nur kurz und präzise vor Kurven bremst gibt es wirklich überhaupt keine Probleme. Insofern bin ich der Meinung, dass die Dura-Ace-Bremse als gedachte Wettkampfausrüstung richtig dimensioniert ist, während Ultegra und 105er Bremsen für den "normalen" Sportfahrer steifer ausgelegt sein könnten. Die neuen (hohlen) Shimanokurbeln sind alle durchweg steifer als die Campaprodukte. Die Schaltzugverlegung bei Shimano gefällt mir optisch auch nicht, aber praktisch ist es allemal, weil die Schaltzugführung für wesentlich weniger Reibung sorgt, als dieses am Lenker entlanggeschlängel, außerdem ist ein Zugwechsel viel schneller und einfacher möglich. Dafür kann man Räder mit Ergopower viel besser kreuz un quer in den Transporter schmeisen ohne dass die Schaltzüge leiden. Der Vorteil von 10 fach ist wohl eher mentaler als praktischer Natur. Die 9 fach Kassetten erfüllen doch eigentlich fast jeden Wunsch nach vernünftigen Abstufungen. Ob der Stress mit der exakten Justierung der 10 fach Antriebe und vor allem die Preise für Ketten und Ritzel und deren nochmals reduzierten Haltbarkeit in einem sinnvollen Verhältnis zum Vorteil steht wage ich zu bezweifeln. Die kleinste Fehlstellung des Ausfallende (Rad kippt auf Schaltung) führt schon zu unbefriedigenden Schaltergebnissen. Das Oberflächenfinish hat bei Campa letztlich auch nachgelassen, die Politur der alten Campa-C Record war besser und vor allem haltbarer als die der aktuellen Campa Record. Die Campa-C-Record war zwar von der Funktion und eine der am wenigstens konkurenzfähigen Gruppen von Campa aller Zeiten, aber es war gleichzeitig die schönste (subjektive Meinung). Das geknarze und gekarze der aktuellen Carbonergopowerhebel nach längerem Gebrauch (wenn sie nicht gerade in Teflon gebadet wurden) kann einem auch auf die Nerven gehen und steht dem geklapper der Shimano-STI-Hebel der ersten Generation bzw. dem ersten 9 fach Ultegrahebel in nichts nach. Im Wettkampf ist es außerdem ein kleiner Vorteil bei Shimano, was die Bedienbarkeit aus jeder Lenkerposition angeht ohne umgreifen zu müssen. Aber das ist nur minimal. Ein noch kleinerer Vorteil, diesmal aber für Campa ist das man beim runterschalten kein Dauerfeuer geben muss, sondern mit einem Schaltvorgang mehrere Gänge überschalten kann. Aber letztlich ist das mit den Komponenten genau wie bei den Frauen, man liebt da auch die schönen und die mit der gewissen Ausstrahlung und nicht die problemlosen und praktischen Hausmütterchen. Aber man sollte nicht irgendwelche Qualitätsvorteile für Campa an den Haaren herbeiziehen die es einfach nicht gibt. Trotzdem, auch ich mag Campa mehr als Shimano. Das Preisleistungsverhältnis spricht auch für Shimano, aber wer will denn beim Hobby vernünftig sein? Für die schönste Kurbel halte ich aber nach wie vor meine uralt Ofmega-Kurbel, auch wenn man da aufgrund der alten Campa-Norm mindestens ein 41er Kettenblatt montieren musste. Die Deltabremsen von Campa sind aus optischen Gründen ebenfalls unschlagbar, wenn auch erst die letzten Modellserie tatsächlich zum bremsen geeignet war. Die alten C-Record Nabenkörper waren vom Disign und vom Seidenweichen Lauf ebenfalls absolute Spitze. Wer hat eigentlich größere Fehlkonstuktionen als die ersten Campa Syncrohebel oder die Campaschaltwerke mit dem Pleuelsystem oder die ersten Campaklickpedale gesehen? Die Campaklickpedale (bleischwer, super gut gelagert, tausend Einstellvarianten die man nach einem Maschinenbaustudium alle innerhalb weniger Tage versteht und mit einem ehemals empfohlenen Verkaufspreis von schlappen 499,-- DM (dass noch zu einer Zeit wo die DM noch richtig was Wert war *gggg*) biete ich übrigens orginalverpackt und nagelneu für nur schlappe 50,-- DM an. Es gibt keine schönere Stücke für die Vitrine und man kann sie sogar auch an das Rad schrauben und mit ihnen fahren. Die Plattenbefestigung ist mit den Lookbohrungen identisch. Die Pedale habe ich schon über 10 Jahre gehortet und damals hat sich selbst ein armer Amateurfahrer wie ich nicht durch kostenloser Bereitstellung und guten Worten dazu breit schlagen lassen die Dinger zu fahren. |
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| Original von Hangebrauk halelulia kannst du schreiben
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| Original von Michelin-Männchen Na dann will ich doch auch noch mal den guten KS zitieren. [...schnipp...]
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Original von tom
Von KS habe ich nun schon so oft etwas vernünftiges gelesen, dass ich mal fragen möchte: Ist der nicht mehr aktiv hier im Forum?
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