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Geschrieben von MiniMops am 01.10.2003 um 16:34:
Abnehmen...
Hiya!
Bin über einposting gestossen, was mir zu denken gegeben hat. Klingt ganz vernünftig. Was meint ihr dazu?
Hierzu ein kleiner Beitrag von HIT-Kappa (Bodybuilder werden Ihn kennen, aus
www.bbszene.de)
Zitat:
Wenn Du schnell Fett abbauen willst, dann solltest Du weniger, aber dafür intensiver trainieren. Fett verliert man nicht während des Trainings, sondern in der Zeit der Regeneration.
Was sollen die Cardio - Einheiten bringen? Du schaffst doch gerade einmal 150Watt (wenn Du fitt bist) bei Puls 140.
das währen bei 2x90min 180min/Woche bei 150Watt
180minx60Sekx0,150KW=1620KJ 1620KJ/0,3(Wirkungsgrad) = 5400Kj
5400KJx0,8(wg. Citratzyklus und gleichzeitigem Glycoseverbrauch) = 4320KJ/38,9KJ/g = 111 gramm Fett/Woche
111 Gramm für 180min Trainingsaufwand der dir deíne Regernation unter Umständen noch verlangsamt. Puhh nicht gerade berauschend !!
ALso alleine duch 30 Stunden Cardio bei 150Watt verlierst gerade mal 1110 gramm Fett. hehehe das macht nicht gerade glücklich.
jetzt zum Konstruktiven:
1. das Geheimniss in einer erfolgreichen Diät liegt in der Ernährung. Ich gehe jede Wette ein, daß ich in Sachen Fettloosing jeden der auf roids ist und Eca ballert locker abzocke.
Es kommt darauf an, was Du wann zu dir nimmst. Also was zum Frühstück, was Vormittags, was Mittags was nach dem Training, was zum Abend
2. Eine Diät ist nur dann erfolgreich, wenn deín Training intensiv genug ist um einen Reiz zu setzen. Intensiv = Training mit voller härte unter 30min. Denn nur mit einem Training welches unter 30min dauert, hälst Du die Blutamoniakwerte auf low level und puschst den nor-adrenalin-Spiegel nach oben.
Der Effekt ist, daß Du noch Std nach dem Training eine erhöhte Sauerstoffaufnahme VO2/t hast und diese sich in einer erhöhten Fettreduktion deutlich bemerkbar macht. Und genau das ist auch das Geheimniss, wie man Fett sehr schnell vernichtet ohne an Muskelmasse zu verlieren. Die meisten Trainieren zu lange und befördern sich schnur-stracks in einen katabolen Zustand, aus welchem sie nur durch Kcal - Anhebung befreien können.
Meistens sind die Leute dann noch soo plöde und erhöhen darauf die Proteinmenge (zB. 4gramm/Kg) hahahaha geil und verstärken den Proteinkatabolismuss alias (Amoniakwerte - negative Stickstoffbilanz)noch zusätzlich. Ohh man werden da viele Fehler gemacht. Der Einzige Weg aus einem Anabolen Zustand = KH-Futtern.
Merke:
Freies Adrenalin und Noradrenalin steigen bei Ausdauerbelastungen oberhalb des maximalen Laktatgleichgewichts entsprechend 100 % der individuellen anaeroben Schwelle überproportional im Vergleich zu Belastungen unterhalb dieses Intensitätsbereichs an.
und
Blutammoniak steigt bei Ausdauerbelastungen von mindestens 85 % der individuellen anaeroben Schwelle zeitabhängig an. Während die Ammoniakwerte im Blut bis zu einer Belastungsdauer von 30 min weniger empfindlich auf Intensitätsänderungen als Laktat- oder Herzfrequenzmessungen reagieren, nehmen die Differenzen der Ammoniakkonzentrationen bei längeren extensiven und intensiven Belastungen im Gegensatz zum Laktatverhalten zu.
Darum: Trainiere kurz (<30min) und hart (Laktat >15 mmol/dl)
3. Ist ein Reiz gesetzt, holt sich durch Einhaltung von Punkt 1. der Körper die benötigte Energie aus den Fettdepots non stop 24h/Day.
Wenn Du schon Ausdauertraining machen willst, dann soltes Du es als Intervalltraining absolvieren. ALso kurz und hart.
Intervalltraining: ein Intervalltraining sollte immer zum Beginn eines Trainings eingesetzt werden. IV-Training dient dem Training der Laktattolleranz. Laktat ensteht nur, wenn die Energiegewinnung durch Glycose über die Glycolyse statt findet. Wenn Du jetzt im Vorfeld schon 50min joggst, oder ein Krafttraining machst, verbrauchst Du dein Glycogen und
kannst somit nicht mehr ausreichend laktat produzieren.
Aber wir wollen Laktat produzieren und zwar sehr viel, denn wir wollen deinen Körper bewußt einer überdurchschnittlich hohen Laktatkonzentration aussetzten, damit er sich anpasst.
Ok die Steuerung der Intensität geschieht über Herzfrequenz, demnach benötigst Du einen Pulsmesser.
Als ersten musst Du deine maximale Herzfrequenz ermitteln, daß machst Du am Besten durch Rennen. Laufe dich
5min warm und steigere nun das Tempo bis der Puls um´s Verrecken nicht mehr höher geht.
Dies ist dein max. Puls. Wichtig !!
Du solltest auf der Ebenen laufen, da sonst deine Beine zu schnell übersäuern und Du deine max. HF sonst nicht erreichst.
Die Intensitätsbereiche: Die Formel zum errechnen der Ziel-HF = (max. HF - RP)* x + RP
GA = x = 0,6 bis 0,65
IV = x = 0,85 bis 0,9
GA-Training: wird als Dauertraining absolviert. Du solltest pro Woche jede GA-Einheit um 15min erhöhen. Du beginnst am Besten mit 45min.
IV- Training: 5min Warmlaufen und dann folgendes Schema: ein IV Training wird als Zyklus derfiniert, also Belastung+aktive Erholung. Eine Aneinanderreihung der Zyklen ist das IV-Training.
3min IV; 1min langsam weiter laufen oder (bis HF = GA);=
1 IV Zyklus also 3min Belastung + aktive Pause bis HF = GA
dein IV Training umfasst zu Anfang 4 Zyklen und sollte nach zwei Wochen um einen Zyklus erhöht werden.
Wochenaufteilung:
1/Woche ein Krafttraining zur Erhaltung der Muskulatur. Die Beine bitte nicht zu hart rannehmen.
2/Woche ein IV Lauf oder Rad mit anschließendem 30min GA Lauf.
wenn Du dich gut regernierst, dann noch 1/Woche einen GA Lauf mind. 45min ...wöchentlich um 15min steigernd.
Das ganze mind. 6Wochen lang.
Beispiel: OTTO A max. HF 195 RP50
IV = 173 bis 180
GA = 137 bis 144
wenn Du ein Intensitätsorintiertes Programm machst, dann solltest Du nach den 30min auf kar keinen Fall eine GA Einheit ranhängen.
ok Im Klartext !! nach einem Muskeltraining welches intesiv ist, solltest Du nicht mehr in der Lage sein noch 30min zu joggen.
Wenn Du nach dem Training noch laufen gehst, zB. 30min GA. Verheizt Du nicht dein Fett, sondern deine Muskeln !!!
Wenn Du schon laufen gehen willst, so solltest Du dies an anderen Tagen praktizieren und dafür länger Zeit >30min aber 90min nicht überschreiten.
Du kannst auch ein Intervalltraining mit einem herkömmlichen Trainingsprogramm kombinieren. Dabei ist zu achten, daß das IV-Training vor dem Muskeltraining absolviert wird. Dabei kann auch ein Splitt zu Einsatz kommen.
Zitat Ende
Geschrieben von Glgnfz am 01.10.2003 um 16:38:
kann mir das
mal wer zusammenfassen?
oder so ne art quintessenz destillieren?
Geschrieben von ogkempf am 01.10.2003 um 16:44:
Quintessenz
Baddiebilder haben meer Saft im Ahm als inna Rübe!
Geschrieben von ISPO Hoffi am 01.10.2003 um 16:52:

stimmt diese rankenschlanken bodybilder.....das is nunmal nicht umsetzbar!und dazu wird die form nicht nur durch intensives traing besser......und in der zeit in der du aufm rad sitzt....ist man ja nur sehr wenig....und wenn nich bin ich zumindest nur am fressen!
Geschrieben von Donishäusle am 01.10.2003 um 17:20:
RE: Abnehmen...
| Zitat: |
Darum: Trainiere kurz (<30min) und hart (Laktat >15 mmol/dl)
|
Die Anaerobe Schwelle liegt bei 4 mMol/dl. Ich hab mal eine Leistungstest bei 14 mMol/dl abgebrochen und war mausetot.
Also das mag für möchtegern-Arnies funktionieren aber nicht für

im Winter.....
Geschrieben von Michelin-Männchen am 01.10.2003 um 17:22:
RE: Abnehmen...
| Zitat: |
Original von Donishäusle
| Zitat: |
Darum: Trainiere kurz (<30min) und hart (Laktat >15 mmol/dl)
|
Die Anaerobe Schwelle liegt bei 4 mMol/dl. Ich hab mal eine Leistungstest bei 14 mMol/dl abgebrochen und war mausetot.
Also das mag für möchtegern-Arnies funktionieren aber nicht für
im Winter..... |
Vor allen Dingen brennt man dann nur noch Carbon und kein Fett. Totaler Quatsch.
Geschrieben von chriziko am 01.10.2003 um 17:34:
...grübel...
...ich hab nur eins verstanden: ich bin zu dick, weil ich zu viel trainiere...
Geschrieben von Petersen am 01.10.2003 um 17:45:
Puuhh, wer soll das verstehen. Komplizierte Thematik.
Allerdings Boddybilder pauschal zu verurteilen ist auch keine geistige Glanzleistung.
Grundsätzlich glaube ich nicht, daß man durch zuviel Training zunehmen kann.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 01.10.2003 um 17:48:
| Zitat: |
Original von Petersen
Puuhh, wer soll das verstehen. Komplizierte Thematik.
Allerdings Boddybilder pauschal zu verurteilen ist auch keine geistige Glanzleistung.
Grundsätzlich glaube ich nicht, daß man durch zuviel Training zunehmen kann. |
Doch, tut man. Muskelmasse ist i.a. schwerer als Fett.
Geschrieben von teufelsberg am 01.10.2003 um 17:55:
keine ahnung von biochemie, aber er behauptet nicht, dass man von ausdauertraining (an fett) zunimmt, sondern durch intensivtraining besser fett abbaut.
fürs zunehmen sollte wohl gelten: kalorienzufuhr grösser als -verbrauch, vielleicht will sich jemand ernsthaft äussern, wie die trainingsintensität den stoffwechsel beim nicht-training beeinflusst?
Geschrieben von Radelspatz am 01.10.2003 um 18:40:
Unter ärztlicher Aufsicht in meiner Muckibude:
1 Tag Kardio/ Ausdauer, min. 30/ max. 60 Minuten mit Pulsbereich 65% - 70% vom Max.Puls
1 Tag reines Muskeltraining nach 1-Satzmethode ( mit höchstmöglichem Gewicht, 10-12 Wiederholungen, aber bloss 1 Übungssatz statt der üblichen 3 ), vorher und nachher 10 Min. Kardio zum Aufwärmen bzw. Entspannen.
Die beiden Trainingstage werden halt immer abgewechselt ( naja, und alternativ zum reinen Kardio-Tag eben Radfahren, Schwimmen etc. ).
Resultat: nach anfänglichem hohen Gewichtsverlust ( 14 Kg ) bleibt das Gewicht jetzt konstant, aber der Körperfettanteil sinkt beständig ( bisher um knapp 9% - hatte eine "gute" Ausgangsbasis

).
Tipp: DocMinus von DocWeiss,
www.docsport.de
Aber fragt mich bitte nicht, wie man das mit GA, KA, EB etc. unter einen Hut bringt..........
Geschrieben von Kletterer am 01.10.2003 um 18:56:
Ich bin jetzt total verwirrt. Aus dem Text habe ich nur rausgelesen, das ich zu viel wiege und das ich nur noch mehr wiege wenn ich mehr als zweimal die Woche mehr als 90 minuten Ausdauer trainiere...
Geschrieben von ISPO Hoffi am 01.10.2003 um 19:06:
muskeln baut man jedoch nur durch intensives training auf nicht durch langes grundlagen ausdauer training!
Geschrieben von Radelspatz am 01.10.2003 um 19:21:
Si, und deshalb keine echte Kardio- bzw. Ausdauertrainingseinheit unmittelbar vor oder nach dem Krafttraining, weil der Muskel- bzw. Kraftzuwachs dann deutlich geringer ausfällt ( nur das eben notwendige Aufwärmen, Stretchen und nachher den Cool-Down ).
Deshalb sollten "Normalsterbliche" zwischen den unterschiedlichen Trainingstagen nach Möglichkeit auch immer 1 Erholungstag schieben. Hab aber für mich selbst festgestellt, dass das beim Ausdauertraining im "Fettmodus"

nicht erforderlich ist. Wird das Ausdauertraining mit höherer Pulsfrequenz im Fitness-Bereich ( 75% bis 80% maxHF ) betrieben, sieht´s wahrscheinlich etwas anders aus ( 1 Tag Ausdauer Fitnessbereich, 1 Tag Ausdauer im "Fettmodus", 1 Tag Muskel- u. Kraft, 1 Tag "Fettmodus" etc.... )
Ich glaub, da sollte man sich vielleicht wirklich mal an einen Leistungsdiagnostiker wenden.
Geschrieben von MiniMops am 01.10.2003 um 20:39:
Was wohl stimmt in dem zitierten Posting, ist wohl, dass intensiveres Training unterm Strich mehr Kalorien vebrennt und daher mehr Fett insgesamt verbrannt wird. Das versteh ich.
Wie das mit den Stickstoffhaushalt zusammenhängen soll...keine Ahnung...4 gr/kg Körpergewicht das ist ja bösartig. Kann kein Mensch resorbieren und die Nieren werden ganz schön kaputt gemacht...naja Bodybuilder stopfen ja alles rein egal, wie schädlich es auch sein mag...
Geschrieben von Kanngarnix am 01.10.2003 um 21:39:
| Zitat: |
| dass intensiveres Training unterm Strich mehr Kalorien vebrennt und daher mehr Fett insgesamt verbrannt wird. |
mmhh war das mit der Fettverbrennung nicht nur in einem bestimmten Pulsbereich. Ab einem höheren werden Kohlenhydrate verbrannt oder so was ähnliches?. Bin jetzt nicht der Fettverbrennungsguru, da ich ja fast nix davon am Leib habe, meine aber mal sowas gelesen zu haben.
Geschrieben von MiniMops am 01.10.2003 um 22:14:
Ja das stimmt schon..je intensiver das Training, desto weniger wird Fett zur Energiegewinnung verbrannt.
Aber Wenn du deinen täglichen Umsatz betrachtest, zb. 75kg x 24h= 1800 Kcal/Tag, dann wird das Defizit, welches durch intensives Training entsteht grösser als nur durch GA. Die Energie wird grossteils aus Fett bereit gestellt tagsüber. Wenn du also 1000 kcal verbrennts durch ein hartes Training dann muss das ja woher kommen. Natürlich darfst du dir das nicht gleich wieder reinschaufeln.
Das hat aber nix mit der Ausbildung vom Fettstoffwechsel als Radfahrer zu tun.
Naja ich für meinen Teil werde im Winter indoor hart trainieren mit Intervallen und EB/GA2 Training, und draussen GA1 wenns denn möglich ist. Wenn man nur GA macht im Winter verliert man ja das ganze giftige Fahren im hohen Hf Bereich. Das will ich eigentlich nicht wirklich...
Geschrieben von Checker am 04.10.2003 um 13:33:
Alter, ich frage mich, wie ich mich überhaupt auf dem Rad fortbewegen kann ohne ein 5-jähriges Studium der Leistungsdiagnostik.
Ich würde einfach mal sagen, Radfahren und Körperbauen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich dürfte nach einer intensiven Bergauffahrt nicht mehr locker die Beine kreisen lassen, um mich zu erholen, sondern müsste absteigen und 'ne halbe Stunde Pause machen, oder wie??
Geschrieben von Petersen am 04.10.2003 um 13:59:
Zustimmung Checker.
Mir fällt dazu nur der erste Sieger des Marathonlaufs der Olympischen Spiele der Neuzeit ein. Es war ein Grieche. Er hat nie besonders Trainiert, sondern war von Beruf Postbote. Sein ganzes Trainig bestand darin, daß er die Post auf dm Land austrug und das meistens im Laufschritt tat. Von Fettverbrennung, Kohlenhydraten, optimale Pulsfrequenz und dergleichen hatte er keine Ahnung. Er hatte nur Spass am Laufen.
Ich will aber jetzt nicht den Leistungssport insgesamt in Misskrediet bringen. Solche Trainingstaktiken haben bei Leistungssportlern, bei denen es im Endeffekt auf die hundertstel Sekunde ankommt schon ihre Bedeutung. Aber bei Hobbysportlern?
Geschrieben von TEVC am 09.10.2003 um 22:25:
*Bruell* Blutammoniak...

Wie geil!!!

Wie konnte ich den Thread so lange uebersehen
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